Work Better

Design für ein besseres Arbeitsplatzerlebnis

Vier neue Designprinzipien erfüllen die jetzigen Wünsche und Erwartungen der Angestellten an den Arbeitsplatz

Es bedarf unterschiedlicher Designansätze, um Räume zu gestalten, die den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erlauben, neue Arbeitsweisen zu nutzen und dazu beitragen, dass ihr Unternehmen effektiv und wettbewerbsfähig bleibt (mehr dazu, was die Mitarbeiter jetzt vom Arbeitsplatz erwarten). Vor der Pandemie hatten Designer den Auftrag, Räume zu gestalten, um die besten Talente anzulocken und die Zusammenarbeit und Effizienz zu stärken. Inzwischen sind einige weitere Elemente hinzugekommen.

Ich + Wir

Sowohl Teamarbeit als auch Einzelaufgaben unterstützen.

Für viele besteht der wichtigste Grund, ins Büro zu kommen darin, mit anderen zusammenzuarbeiten. Aber die Angestellten betonen, dass sie auch im Büro sein möchten, um allein ohne Ablenkungen ihren Aufgaben nachzugehen. Inklusiv denkende Unternehmen setzen nicht nur aufs Home-Office, wenn es um Aufgaben geht, die keine Zusammenarbeit erfordern. Denn ihnen ist klar, dass verschiedene Faktoren wie Platzmangel und/oder Ablenkungen es für viele Mitarbeiter sehr schwierig macht, immer nur von zu Hause aus zu arbeiten.

Designer müssen die Bedürfnisse einzelner Angestellter mit denen des Teams in Einklang bringen. Dies ist z.B. möglich, indem sie aneinander angrenzende Bereiche schaffen, die einen reibungslosen Übergang von Fokusarbeit zu Teamarbeit ermöglichen.

Von starr zu fließend

Design, das Flexibilität und Mobilität ermöglicht

Bisher wurde beim Raumdesign vor allem auf bewährte Konzepte gesetzt, aus denen eher unflexible und starre Räume und Konfigurationen hervorgehen. Die neuen Gegebenheiten erfordern von den Angestellten und vom Unternehmen mehr Agilität und verlangen somit ein Raumkonzept, das regelmäßige Veränderungen und Anpassungen einplant.

Offen + geschlossen

Mehr geschlossene ‚Ich‘- und mehr offene ‚Wir‘-Bereiche

Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben eine lange Phase im Home-Office hinter sich. Einige arbeiten bereits wieder im Büro. Aus den Erfahrungen beider Gruppen lassen sich aufschlussreiche Muster ableiten. Menschen, die bisher ihrer Arbeit in offenen Arbeitsumgebungen mit wenig Raum für den Einzelnen nachgehen mussten, wünschen sich abgegrenzte Bereiche, um ihren Grad der Privatsphäre und Sicherheit selbst beeinflussen zu können. Teams, die bisher häufig in geschlossenen Besprechungsräumen zusammengearbeitet haben, wählen jetzt lieber offene Umgebungen. Diese bieten ihnen mehr Sicherheit und Flexibilität. Sie können den Raum an ihre jeweiligen Aufgaben anpassen und bei Bedarf ausweiten oder verkleinern. Und Designer müssen die Umgebungen zur Zusammenarbeit so anpassen, dass nicht immer vier Wände und eine Tür nötig sind.

Digitale + analoge Elemente kombinieren

Die Arbeitsplatzerfahrung mithilfe von Technologie verbessern

Unternehmen und ihre Angestellten werden in Zukunft verstärkt zu hybriden Arbeitsformen übergehen, in denen Home-Office und Büro als gängige Arbeitsorte akzeptiert sind. Die Aufgabe der Designer besteht darin, neue Lösungen für Gruppen und einzelne Mitarbeiter zu finden, damit Videointeraktionen nicht nur über den Laptop oder das Smartphone stattfinden können. Hierfür wird smarte Sensortechnologie in die Büroinfrastruktur integriert, um datengestützte und mithilfe künstlicher Intelligenz verbesserte Interaktionen zu ermöglichen.

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