Gemeinschaft fördert Performance
Studien zeigen: mehr Engagement, Produktivität und Wohlbefinden
Unternehmen investieren verstärkt in ihre Arbeitswelten – doch viele Mitarbeitende spüren davon bislang wenig. Laut aktueller Steelcase-Forschung geben 21 % an, dass ihr Hauptarbeitsplatz im vergangenen Jahr modernisiert wurde. Insgesamt geben sie ihm jedoch im Schnitt nur die Note „befriedigend”.
Das Problem: Viele Büros bleiben hinter den Erwartungen zurück, weil ihnen unterschiedliche Räume fehlen – Räume, die reale Arbeitsweisen unterstützen und Gemeinschaft und Zugehörigkeit fördern, was Menschen anzieht und bindet.

Eine globale Studie mit fast 5.500 Büroangestellten untersuchte, wie Arbeitsplatzgestaltung Leistung und Wohlbefinden beeinflusst. Das zentrale Ergebnis: Mitarbeitende empfinden ihren Arbeitsplatz als wenig wirksam, wenn es darum geht, die fünf wesentlichen Tätigkeiten ihres Arbeitsalltags zu unterstützen – Fokusarbeit, Zusammenarbeit, Austausch, Lernen und Erholung.
Viele Büros bieten zwar punktuelle Unterstützung, doch das reicht nicht aus. Den Unterschied macht der Zugang zu Räumen, die auf unterschiedliche Tätigkeiten zugeschnitten sind: Leistung und Wohlbefinden steigen. Diese als Zonen oder „Bezirke” gestalteten Bereiche unterstützen jeweils eine primäre Arbeitsweise – etwa Fokusarbeit oder Zusammenarbeit –, ermöglichen aber auch andere Tätigkeiten. So entsteht Wahlfreiheit, je nach Aufgabe, Situation und Vorliebe.
Arbeitsumgebungen mit 3 oder mehr Bezirken für unterschiedliche Tätigkeiten führen nachweislich zu besseren Arbeitsergebnissen.
Mehr Auswahl, bessere Ergebnisse
Steelcase-Forschung zeigt: Mitarbeitende mit Zugang zu einer Vielfalt an Arbeitsräumen* berichten von:
- ↑ 14 % höherem Engagement
- ↑ 8 % höherer Produktivität
- ↑ 13 % höherem Wohlbefinden
- ↑ 16 % stärkerem Gemeinschaftsgefühl
- ↓ 8 % geringerer Wechselabsicht
- ↓ 3 % geringerem Burnout-Risiko
* 3–5 Arbeitsplatz-Bezirke
Beschäftigte mit Zugang zu 3 oder mehr Bezirken erzielen deutlich bessere Ergebnisse, etwa beim Engagement – das sich wiederum direkt auf Performance und Produktivität auswirkt. Dennoch fehlen den meisten echte Wahlmöglichkeiten, wo und wie sie arbeiten. Weltweit geben nur 37 % an, Zugang zu drei oder mehr Bezirken zu haben; 63 % verfügen über 2 oder weniger. Die Verfügbarkeit variiert regional, doch das Muster ist eindeutig: Die meisten Büros bieten nur eine begrenzte Auswahl an Umgebungen für die Vielzahl täglicher Arbeitstätigkeiten.
Gestaltung für den gesamten Arbeitstag
Ein Arbeitsplatz mit einer vielfältigen Auswahl an Räumen und Bezirken ist ein zentraler Bestandteil des Community-Based Design-Ansatzes, den Steelcase in den eigenen Arbeitswelten verfolgt.
„Wir verstehen Mitarbeitende als Mitglieder einer Arbeitsgemeinschaft und gestalten Arbeitsplätze so, dass sie widerspiegeln, wie Menschen wirklich arbeiten – mit ihren Rhythmen, Herausforderungen und Momenten der Verbindung”, sagt Meg Bennett, Global Design Principal bei Steelcase. „Beim Entwurf solcher Räume lassen wir uns von lebendigen Städten inspirieren, in denen Handel, Wohnen und öffentliche Räume koexistieren und eine starke Gemeinschaft tragen. Übertragen auf den Arbeitsplatz entsteht ein Ökosystem von Räumen, das unterschiedliche Arbeitsweisen abbildet – und Menschen ermöglicht, Vertrauen aufzubauen und gemeinsam echten Fortschritt zu erzielen.”
Community-Based Design basiert auf Forschung dazu, wie lebendige Stadtviertel über die Zeit wachsen. Gemeinschaften mit vielfältigen, gemischt genutzten Räumen fördern ganz selbstverständlich Beziehungen, Zugehörigkeit und ein gemeinsames Ziel – ähnlich wie eine Stadt, die stärker wird, wenn Menschen interagieren, sich gegenseitig unterstützen und ihre Zukunft gemeinsam gestalten. Auf den Arbeitsplatz übertragen, helfen diese Prinzipien den Mitarbeitenden, Vertrauen aufzubauen, Gemeinschaft zu stärken und effektiver zusammenzuarbeiten.
Die Wirkung auf das Mitarbeitererlebnis
Steelcase-Forschung zeigt, dass Mitarbeitende mit Zugang zu einer Vielfalt an Räumen*:
- ↑ 18 % häufiger zustimmen, dass ihr Unternehmen Inklusion fördert und unterschiedliche Perspektiven unterstützt
- ↑ 17 % häufiger sagen, dass ihr Unternehmen sich an Veränderungen anpasst und auf sie reagiert
- ↑ 14 % häufiger von geteilter Verantwortung innerhalb ihrer Teams berichten
* 3–5 Arbeitsplatz-Bezirke
Veränderungen, die zählen
Unternehmen haben die Chance, ihre Arbeitswelten auf Grundlage fundierter Forschung so weiterzuentwickeln, dass sie Menschen dabei unterstützen, Vertrauen aufzubauen und besser zusammenzuarbeiten.
Entdecken Sie, wie kaum genutzte oder leistungsschwache Räume in Orte verwandelt werden können, die Aufmerksamkeit fördern, kreatives Denken ermöglichen und Gemeinschaft stärken.
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Der ungenutzte Konferenzraum
Ein einzelner großer Konferenzraum wird zu mehreren Bereichen – für Zusammenarbeit, Konzentration, Erholung und Austausch.
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Das Problem: Große Konferenzräume machen fast 60 % aller Besprechungsflächen aus – doch 80 % der Meetings finden mit nur ein bis drei Personen statt. Diese traditionellen Räume beanspruchen viel Fläche, stehen jedoch häufig leer.

Die Lösung: Statt eines einzigen geschlossenen Raums entstehen mehrere Arbeitsbereiche für unterschiedliche Tätigkeiten – das gibt den Menschen die Freiheit, selbst zu wählen, wo und wie sie arbeiten.
Vorher
Ein einzelner großer Tisch oder andere förmliche Möbel lassen sich kaum an unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit oder verschiedene Tätigkeiten anpassen.
Große geschlossene Besprechungsräume werden oft mit Trockenbau errichtet – eine spätere Umgestaltung ist dadurch aufwendig und teuer.
Nachher
Ein Stehtisch mit integriertem Monitor fördert Bewegung und Verbindung – und erleichtert das Teilen von Inhalten im offenen Raumkonzept. Flexible architektonische Elemente ermöglichen eine einfache Umgestaltung und schaffen einen Mix aus offenen und geschlossenen Bereichen.
So stärkt dies die Gemeinschaft
Große, formelle Besprechungsräume können einschüchternd wirken und Menschen davon abhalten, sich aktiv einzubringen. Kleinere, einladendere Räume schaffen hingegen ein Gefühl von Komfort und Gleichberechtigung, das Beteiligung fördert. Sie erleichtern natürliche Interaktion, offenen Ideenaustausch und Zusammenarbeit – und unterstützen zugleich vielfältige Arbeitsweisen und unterschiedliche Teamdynamiken.

- Unterschiedliche Bereiche für Zusammenarbeit fördern Verbindung, Kreativität und Wissensaustausch – von Hybrid-Meetings über kurze Abstimmungen bis hin zu informeller Zusammenarbeit und Erholung.
- Ein privater, akustisch optimierter Raum schirmt vor Störungen ab und eignet sich für Präsenz- und Hybrid-Meetings.
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Die unbeliebte Lounge
Schöne Räume bleiben oft ungenutzt, weil ihnen die richtige Ausstattung zum Arbeiten fehlt – und weil sich Mitarbeitende in zu offenen Räumen unwohl fühlen.
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Das Problem: Lounges werden kaum genutzt, wenn ihnen zentrale Leistungsmerkmale fehlen, etwa Technikintegration und der Zugang zu Strom. Menschen meiden unbewusst Räume in offenen Bereichen, weil sie sich dort exponiert fühlen.

Die Lösung: Klare räumliche Begrenzungen schaffen mehr visuelle Privatsphäre und integrierte Displays ermöglichen konzentrierteres Arbeiten. Die organisch geformte Lounge bietet unterschiedliche Sitzmöglichkeiten und Sitzhaltungen für Austausch, Zusammenarbeit und fokussiertes Arbeiten.
Vorher
Ohne Screens fühlen sich die Mitarbeitenden exponiert – Austausch, Erholung und Konzentration sind erschwert. Das Fehlen von Markerboards oder Videodisplays schränkt die Zusammenarbeit ein.
Nachher
Sitzgelegenheiten in verschiedenen Höhen – vom Lounge-Sessel bis zum Anlehnsitz – ermöglichen entspannte Körperhaltungen, fördern die Bewegung und regen so Kreativität und neue Denkweisen an. Integrierte Technik und Markerboards ermöglichen das Teilen von Inhalten während gemeinsamer Brainstorming-Sessions.
So stärkt dies die Gemeinschaft
Diese Lounge erleichtert geplante wie spontane Treffen und fördert ungezwungene Gespräche, neue Beziehungen und den Austausch von Ideen. So fühlen sich Menschen stärker miteinander und mit dem Unternehmen verbunden. Sie ermöglicht gemeinsames Problemlösen – und Zusammenarbeit stärkt das Vertrauen.

- Die modulare Wand integriert Technik und schafft visuelle Privatsphäre, um Ablenkungen zu minimieren.
- Steelcase Flex Mobile Power sorgt dafür, dass die Mitarbeitenden nicht mehr an einen festen Ort gebunden sind und mehrere Geräte laden können – so bleibt man länger beisammen.
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Das leblose Café
Viele Cafés am Arbeitsplatz erfüllen lediglich ihre Grundfunktion und werden vor allem für kurze Begegnungen oder Pausen genutzt. Funktional, aber wenig inspirierend.

Das Problem: Die Möblierung lässt Gespräche zu, lädt aber nicht zum Verweilen oder zur Zusammenarbeit ein. Stauraum beansprucht wertvolle Fläche, die stattdessen Begegnungen fördern könnte.

Die Lösung: Ein vielseitiges Café schafft einen einladenden Treffpunkt und fördert zufällige Begegnungen, die Vertrauen und Unternehmenskultur stärken.
Vorher
Ein eintöniger, auf eine einzige Funktion beschränkter Raum bleibt den Großteil des Tages ungenutzt. Begrenzte Sitzoptionen unterstützen weder Austausch noch Zusammenarbeit oder Einzelarbeit.
Nachher
Schließfächer bieten Menschen einen festen Startpunkt für den Tag und eine sichere Aufbewahrung persönlicher Dinge. Steelcase-Forschung zeigt: Soziale Hubs können Engagement und Zugehörigkeit um 10 % steigern.
So stärkt dies die Gemeinschaft
Dieser lebendige Treffpunkt verbindet den Komfort und die Atmosphäre eines Cafés mit der Funktionalität eines Arbeitsplatzes. Da immer mehr Organisationen auf geteilte Arbeitsplätze setzen, unterstützt dieser Raum neue Arbeitsroutinen. Er bietet morgens einen Ort zum Ankommen, Aufbewahren persönlicher Dinge, Kaffeetrinken und Austausch – und bringt Menschen über den ganzen Tag hinweg zusammen: für Gespräche, Mahlzeiten, Fokus oder spontane Zusammenarbeit.

- Eine Schließfachwand schafft einen zentralen Ort, an dem die Menschen ihren Arbeitstag beginnen, persönliche Dinge verstauen und Verbindungen knüpfen. Offene Fächer zeigen Akzente der Unternehmenskultur und des Markenauftritts und stärken das Zugehörigkeitsgefühl.
- Loungemöbel ermöglichen eine andere Sitzhaltung und schaffen einen einladenden sozialen Raum, in dem Menschen in Verbindung treten können.
- Unterschiedliche Settings und Sitzmöglichkeiten kreieren einen offenen Ort zum Arbeiten, Essen oder Austausch – zu jeder Tageszeit.

