Gesellschaftliche Wirkung

Fokus auf unsere gesellschaftliche Einflussnahme weltweit

Drei aktuelle Initiativen demonstrieren, welche gesellschaftlichen Fortschritte mit der Beteiligung von Steelcase in unseren Communitys erzielt werden konnten.

Oktober 2019, mit freundlicher Genehmigung von The Women’s Foundation


Heute verstehen wir besser denn je, wie vernetzt die Welt ist und welche Verpflichtungen die Menschen aus innerem Antrieb miteinander eingehen. Es ist auch klarer denn je, dass sinnvolle systemische Veränderungen dann stattfinden, wenn Regierungen, gemeinnützige Organisationen und Unternehmen gemeinsan auf dieselben Zielen hinarbeiten.

Für Steelcase hat soziale Verantwortung eine lange Tradition; sie gibt uns die Richtung vor, die wir als Unternehmen einschlagen möchten. „Unser Ziel ist es, das Potenzial der Menschen und auch das gemeinsame Gefühl der Sinnhaftigkeit, das in unsere Kultur eingebettet ist, freizusetzen“, erklärt Kim Dabbs, VP of Social Innovation bei Steelcase. „Unsere gemeinsamen Ziele, auf die wir hinarbeiten und die unserer Arbeit Sinn geben, stehen im Zentrum dessen, was wir unseren Kunden bieten möchten und wie wir arbeiten. Es erstreckt sich bis in die Communitys, in denen wir leben und arbeiten. Steelcase Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in verschiedenen Kulturkreisen und Regionen immer wieder bewiesen, dass sie bereit sind, sich einzusetzen, die Bedürfnisse vor Ort zu erkennen und die richtigen Ressourcen zu mobilisieren und echte Veränderunge anzustoßen. Es ist wirklich schön, das mitzuerleben.”

Obwohl aufgrund der Pandemie im Jahr 2020 die Möglichkeiten für ehrenamtliches Engagement eingeschränkt waren, sorgte dieser Ausnahmezustand andererseits dafür, dass neue kreative Ideen entstanden, die das Unternehmen weiterhin nutzen kann, um Gutes zu bewirken. Wir stellen Ihnen drei aktuelle Initiativen vor, die zeigen, was mithilfe der Beteiligung von Steelcase in unseren Communitys ermöglicht werden konnte.

GRow 1000, Grand Rapids, Michigan, USA

Im vergangenen Sommer hat sich Steelcase mit GRow 1000 zusammengetan, einem von der Stadt gesponserten Sommer-Arbeitsprogramm für Jugendliche und junge Erwachsene in Gegenden, die besonders stark von sozialen Ungleichheiten – auch durch COVID-19 – betroffen sind. Das Ziel des Programms war es, eine Beschäftigung über den Sommer zu bieten, um die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besser auf ihre zukünftige Arbeit vorzubereiten, ihr Selbstvertrauen aufzubauen, ihnen Karrieremöglichkeiten aufzuzeigen – und ihnen gleichzeitig die Chance zu bieten, Geld zu verdienen.

Als teilnehmender Arbeitgeber konzipierte Steelcase wöchentliche Programme, in denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Angestellte in Schlüsselbereichen unseres Unternehmens kennenlernten – aus HR, Forschung, Produktdesign, IT, Operations, Strategie, Vertrieb, Marketing und Kommunikation. Diese Struktur bot praktische, greifbare Lernerfahrungen und zeigte gleichzeitig das gesamte Spektrum an potenziellen Arbeitsstellen und Möglichkeiten.

Darüber hinaus stellte Steelcase den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Projekte mehrerer Gemeindeorganisationen vor, mit denen das Unternehmen kooperiert. So konnten sie an vielfältigen Aktivitäten teilnehmen, wie z.B. der Verteilung von Lebensmitteln, der Verschönerung von Parks, einem Museumsbildungsprojekt und der Förderung öffentlicher Kunsträume. „Die Zusammenarbeit mit den Studierenden des GRow 1000 Program war für mich eine einschneidende Erfahrung“, sagt Cordell Zachery, Diversity Recruitment Specialist bei Steelcase. „Sie hat bekräftigt, dass unsere Arbeit bei Steelcase bedeutsamer ist, als wir denken und wir aktiv die Zukunft der junger Talente, insbesondere in unseren Communitys, mitgestalten.“

Social Academy, München, Deutschland

Im Oktober unterstützten die Mitarbeiter von Steelcase die Social Academy, ein gemeinsames Projekt von mehr als 20 Unternehmen und 226 Freiwilligen, die gemeinsam 2.541 teilnehmende Mitarbeiter, die an gemeinnützigen Aktivitäten beteiligt sind, kostenlos berieten. Das Ziel der Initiative war es, gemeinnützigen und sozialen Organisationen dabei zu helfen, ihren lokalen Einfluss zu verstärken, indem man ihnen in Online-Seminaren das benötigte betriebswirtschaftliche Wissen zur Verfügung stellt und individuelle Coachings bietet. Die Steelcase-Mitarbeiter setzten ihre Zeit und ihr Talent für Initiativen in vielfältigen Bereichen ein – von strategischer Planung über moderne Personalsuche bis hin zum Austausch von Expertenerkenntnissen zur Zukunft des Arbeitsplatzes nach der Pandemie. Die Initiative stellte eine interaktive Plattform zur bereichsübergreifenden Zusammenarbeit zur Verfügung und gab den Organisationen die Möglichkeit, innovative Ideen in einem lehrreichen Format zu präsentieren.

Christiane Winckler, Consultant bei der Steelcase Learning Group, teilte ihr Fachwissen in zwei Coaching-Sitzungen. „Es war äußerst interessant, lohnend und aufschlussreich – nicht nur für die Non-Profit-Organisationen, sondern auch für mich“, berichtet sie. „Ich habe begriffen, dass sich die Themen und Herausforderungen ähneln, unabhängig davon, ob man in einem großen Unternehmen oder einem kleinen Unternehmen arbeitet.“

Women’s Foundation, Hongkong

Steelcase im Raum Asien-Pazifik hat sich mit The Women’s Foundation zusammengetan, einer Organisation, die Geschlechterstereotypen infragestellt, mittellose Frauen unterstützt und sich für mehr Frauen in Führungspositionen einsetzt. Lani Tao, Global Account Manager in Hongkong, sitzt derzeit im Beirat der Women’s Foundation und unterstützt die Organisation in Form von fortlaufenden Mentoring-Programmen, die vor allem auf die Einbindung von Alumni abzielen.

Sie vertritt Steelcase auch als weiblicher ‚Ally‘ (Bündnispartner) im Rahmen der von der Stiftung gegründeten Male Allies Initiative (Initiative männlicher Kooperationspartner), die darauf abzielt, Gespräche über die Gleichstellung der Geschlechter inklusiver zu gestalten. Die Mitglieder der Male Allies Initiative sind Männer, denen die Gleichstellung der Geschlechter am Herzen liegt und die in ihren Einflussbereichen echte Veränderungen vorantreiben können – sowohl am Arbeitsplatz als auch außerhalb.

„Frauen wünschen sich nicht, dass sie besser behandelt werden als Männer. Wir wollen dieselben Voraussetzungen, um vorankommen zu können“, so Tao. „Führungsrkäfte soltlen sich bei der Einstellung oder Beförderung von Angestellten fragen: ,Würde der Lebenslauf eines potentiellen neuen Talents anders aussehen, wenn er von einem Mann stammte bzw. im umgekehrten Fall von einer Frau? Die Beantwortung dieser Frage kann dazu beitragen, dem Geschlecht bei der Entscheidungsfindung weniger Bedeutung beizumessen.“

Mehr dazu

Um mehr über unsere Partnerschaften in unseren Communitys zu erfahren und darüber, wie Mitarbeiter von Steelcase dazu beitragen, unseren gesellschaftlichen Einfluss weltweit zu erhöhen, besuchen Sie uns online .

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