Privatsphäre

Raum für Privatsphäre und Austausch

Share It Collection verbindet das Beste aus beiden Welten.

Alle drei Minuten – so häufig wird man bei der Arbeit in der Regel abgelenkt. Millionen von Reizen strömen täglich auf uns ein: vom Hinweis über den Eingang einer neuen E-Mail oder einer Benachrichtigung auf Facebook oder Instagram bis hin zum Kollegen, der lautstark neben uns telefoniert – jeden Tag sind wir zahllosen Ablenkungsquellen ausgesetzt. Man sollte meinen, dass man sich dennoch konzentrieren kann, wo wir uns doch mittlerweile so an diese Unterbrechungen gewöhnt haben. Forschungen der University of California zeigen jedoch, dass es bis zu 23 Minuten dauern kann, bis wir uns – nachdem wir in unserer Aufmerksamkeit erst einmal gestört wurden – wieder erneut konzentrieren können.

Welchen Preis haben diese Unterbrechungen?

Unter diesen Unterbrechungen in Großraumbüros leidet nicht nur unsere Produktivität – sie kosten Unternehmen jedes Jahr Milliarden. In der Arbeitsplatzstudie “State of the Global Workplace” von Gallup wurde herausgefunden, dass unmotivierte Arbeitnehmer die USA jährlich 450 bis 550 Milliarden US-Dollar kosten, das Vereinigte Königreich und Deutschland jeweils 52 bis 70 bzw. 112 bis 138 Milliarden Euro. Im Rahmen der von Steelcase in Zusammenarbeit mit dem globalen Forschungsinstitut Ipsos durchgeführten weltweiten Studie zur Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Mitarbeiterengagement und der Zufriedenheit am Arbeitsplatz wurden Arbeitnehmer in 17 Ländern befragt. Die Studie ergab, dass weltweit nur dreizehn Prozent der Mitarbeiter sehr motiviert und zufrieden sind. Damit bleiben Millionen unmotivierter Arbeitnehmer, die mit ihrer Arbeitsumgebung unzufrieden sind und nur das Allernötigste tun, mit Sicherheit aber keine zusätzlichen Anstrengungen auf sich nehmen, die für kreative Zusammenarbeit und damit Innovation – die Zutat, um im heutigen digitalen Zeitalter bestehen zu können – jedoch unabdingbar sind.

Weltweit sind Arbeitnehmer überfordert. Offene Arbeitsumgebungen können so voller Ablenkung sein, dass man das Gefühl hat, nicht klar denken zu können. Oder es kommt zum sogenannten Bibliothekseffekt: Mitarbeiter in Großraumbüros glauben, mucksmäuschenstill sein zu müssen, wenn auch niemand sonst um sie herum einen Ton von sich gibt. Diese Bibliotheks-Atmosphäre untergräbt jegliche Vorteile offener Arbeitsumgebungen: Zusammenarbeit, eine Art Zugehörigkeitsgefühl sowie die Verbindung zu Teammitgliedern oder den Zugang zu Kollegen.

Großraumbüros und ihre guten Absichten

Vergessen wir auch nicht, warum sich Büros in den letzten Jahrzehnten so verändert haben. Der Trend hin zu mehr Zusammenarbeit, der in den 90er-Jahren mit der Tech-Branche seinen Anfang nahm, hat in Anbetracht der Schnelllebigkeit der Geschäftswelt von heute und des Aufkommens neuer technologischer Entwicklungen wie der künstlichen Intelligenz in modernen Büros eine immer größere Bedeutung. Dieses Mehr an Zusammenarbeit, Kreativität und Team-Umgebungen zusammen mit steigenden Immobilienkosten führte zu einer Zunahme an offenen Arbeitsumgebungen. Der Faktor Privatsphäre wurde durch die Workspace Futures Teams von Steelcase mittels Befragungen, Interviews und Beobachtungen von Mitarbeitern in Nordamerika, Europa und Asien eingehend untersucht. Wie bei so vielem im Leben gilt: Auch beim Thema Privatsphäre heißt der Schlüssel Ausgewogenheit – nicht mehr Türen.

„Eine Schlüsselerkenntnis unserer Studie ist, dass weder das Großraumbüro verteufelt werden sollte, noch eine Rückkehr zu reinen Einzelbüros die Lösung sein kann. Es gibt nicht die optimale Arbeitsumgebung. Stattdessen kommt es auf die richtige Balance an. Das richtige Maß aus ungestörter Einzelarbeit und Zusammenarbeit ist entscheidend für Unternehmen, die nach Innovation und Fortschritt streben“, so Donna Flynn, Leiterin der WorkSpace Futures-Forschungsgruppe bei Steelcase.

Die Share It Collection schafft ein Gleichgewicht zwischen den Vorteilen von Einzel- und Großraumbereichen

Wie gelingt nun also der für Mitarbeiter so wichtige Spagat zwischen Privatsphäre und Austausch? Elemente, die für Abschirmung und mehr Privatsphäre sorgen und das Wohlbefinden in offenen Arbeitsumgebungen steigern, eine Vielzahl verschiedener Arbeitsbereiche und Atmosphären sowie Gemeinschaftsbereiche – all diese Faktoren zeigen den Mitarbeitern, dass auf ihre emotionalen, kognitiven und körperlichen Bedürfnisse Rücksicht genommen wird. In der Share It Collection von Steelcase kommen diese Werte zum Ausdruck: Es entstehen Arbeitsumgebungen, die einzelnen Mitarbeitern und Teams Personalisierungsmöglichkeiten und Orte bieten, an denen sie sich austauschen, Informationen miteinander teilen und sich konzentrieren können.

Mit den Collaborative Elements der Share It Collection entstehen innerhalb von Großraumbüros verschiedene definierte Arbeitsbereiche, in denen Teams gemeinsam kreativ sein können, ohne ihre Kollegen zu stören. Durch integrierte Technik und beschreibbare Flächen erhalten Teams genau das, was sie für gemeinschaftliches Arbeiten brauchen, ohne dabei von ihrem Arbeitsumfeld komplett isoliert zu sein. Team-Stauraum bietet die Möglichkeit, Dinge zu verstauen, auf die jeder Zugriff haben muss. Elemente, die für akustische Abschirmung sorgen, erhöhen die Privatsphäre, damit Teams zusammenarbeiten können, ohne Bedenken haben zu müssen, ihre Kollegen zu stören.

Eine weitere Strategie zur Steigerung des Mitarbeiterengagements sind mehr Auswahl- und Entscheidungsmöglichkeiten. Im Global Report wurde deutlich, dass in dem Maße, wie sich die Möglichkeiten für Mitarbeiter vergrößerten, selbst über ihren Arbeitsort zu bestimmen, auch das Mitarbeiterengagement anstieg. 88 Prozent der sehr motivierten und zufriedenen Mitarbeiter gaben an, dass sie selbst darüber entscheiden können, wie sie arbeiten. Die Share It Workstation bietet einen höhenverstellbaren Tisch, Beleuchtungsoptionen, visuelle Privatsphäre und sichere Staumöglichkeiten, sodass Mitarbeiter ihren Schreibtisch unbesorgt verlassen können.

Die Share It Collection holt die Vorteile von Einzelbüros in offene Arbeitsumgebungen. Unternehmen, die für diese Ausgewogenheit sorgen, profitieren von motivierteren und zufriedeneren Mitarbeitern und erhöhen damit nicht nur das Wohlbefinden, sondern auch den Unternehmensgewinn. Und vielleicht bekommt unsere kurze Aufmerksamkeitsspanne damit eine Chance – zumindest so lange, bis die nächste Benachrichtigung aufpoppt.

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