Hybrides arbeiten

Die Zukunft ist flexibel

Wenn die Mitarbeitenden wieder in ihre Unternehmen zurückkehren, werden sie dieselbe Flexibilität und Autonomie erwarten, die sie bei der Arbeit von zu Hause aus hatten.

Aber bei der hybriden Arbeit geht es nicht darum, den Angestellten eine flexiblere Zeitplanung zu bieten. Die Arbeitsumgebung selbst sollte von vornherein flexibel konzipiert werden, damit sie die Anforderungen der hybriden Arbeit erfüllen kann, die sich laut unserer globalen Studien und Beobachtungen kontinuierlich ändern.

Aber es gibt da ein Problem: Bisher wurden die meisten Büros überhaupt nicht flexibel designt und wer dort arbeitet, hat keinerlei Einfluss auf die Arbeitsumgebung.

So geplante Räume lassen sich nur schwer modifizieren, wenn sich die äußeren Rahmenbedingungen z. B. aufgrund einer Pandemie oder neu aufkommender Arbeitsweisen ändern.

Aber sie müssen dennoch angepasst werden, und zwar aus folgenden zwei Gründen:

  1. Die Menschen möchten jetzt mehr Einfluss auf ihre Arbeitsumgebung nehmen, insbesondere dann, wenn sie keinen geeigneten Ort finden können, um konzentriert zu arbeiten oder Video-Calls durchzuführen – die inzwischen deutlich häufiger stattfinden.
  2. Unternehmen müssen sich sicher sein, dass ihre Räumlichkeiten flexibel genug sind, um bei Bedarf unaufwändig komplett verändert zu werden, denn sie testen momentan, welche Art von Arbeitsbereichen die Angestellten für die hybride Arbeit benötigen.

Mehr Einfluss für den Einzelnen

Die Möglichkeit, auf seine Arbeitsumgebung Einfluss zu nehmen, ist den Angestellten jetzt sehr viel wichtiger als früher, denn es stehen weniger zugeordnete Arbeitsplätze zur Verfügung als vor der Pandemie. Arbeitsbereiche, die ein hohes Maß an persönlicher Privatsphäre bieten, werden in Zukunft besonders begehrt sein. Unsere neuen Studien zeigen, dass drei der vier Aspekte, die den Menschen in Bezug auf den Arbeitsplatz jetzt besonders wichtig sind, etwas mit privaten Bereichen zu tun haben. Steht den Angestellten kein zugeordneter Arbeitsplatz zur Verfügung, können flexibel anpassbare Arbeitsbereiche dazu beitragen, visuelle und akustische Ablenkung zu reduzieren und das für Fokusarbeit oder Video-Calls benötigte Maß an Privatsphäre zu schaffen.

Wir haben gesehen, dass die Mitarbeitenden ihre Privatsphäre selbst beeinflusst haben, indem sie ihren Arbeitsplatz z. B. mit freistehenden Screens oder mobilen Whiteboards eingefasst haben. Wenn Elemente vorhanden sind, mithilfe derer man die visuelle Privatsphäre selbst erhöhen kann, können sich die Angestellten viel besser konzentrieren als in völlig offenen Büroumgebungen. Die Angestellten haben auch damit angefangen, selbst Bereiche zur hybriden Zusammenarbeit zu gestalten, indem sie mobile Tische, Whiteboards und mobile Wagen, auf denen digitale Displays in Meetingbereichen befestigt werden können, zusammenschieben.

„Wenn die Mitarbeitenden den Weg ins Büro auf sich nehmen, erwarten sie dort bessere Rahmenbedingungen. Sie wünschen sich höheren Komfort und möchten mehr Einfluss auf ihre Arbeitsumgebung nehmen“, betont Cherie Johnson, Director, Global Design. „Wir haben ja selbst gesehen, wie unterschiedlich die Menschen inzwischen arbeiten und welche Arten von Räumen sie bevorzugen, insbesondere hinsichtlich Privatsphäre und hybrider Zusammenarbeit. Aber von diesen Räumen gibt es einfach zu wenige. Viele unserer Räume sind multimodal gestaltet und für verschiedene Arbeitsmodi geeignet. Mit der passenden flexiblen Möblierung können Angestellte ihren Arbeitsbereich selbst so gestalten, wie sie ihn benötigen, ohne vorher beim Facilities Team einen Antrag stellen zu müssen.“

Einer der vielseitigsten Bereiche unseres Learning + Innovation Centers in Grand Rapids ist das ‚Social Hub‘. Es bietet eine Auswahl an Bereichen mit unterschiedlichem Privatsphäregrad und ermöglicht, dass verschiedene Arbeitsformen gleichzeitig ausgeübt werden können – Zusammenarbeit, informelle soziale Interaktionen, Lernen und sogar Fokusarbeit. Überall kann man seine Geräte mit Strom versorgen. Es stehen mobile Whiteboards und Geräte, die die digitale Zusammenarbeit erleichtern, zur Verfügung, wodurch die Umgebung besonders flexibel ist.

„Viele unserer Räume sind multimodal gestaltet und für verschiedene Arbeitsmodi geeignet.“

Cherie JohnsonDirector, Global Design

Mehr Kontrolle für Unternehmen

Niemand weiß genau, wie die Arbeitsumgebung für die hybride Arbeit angepasst werden sollte und die Antwort auf diese Frage wird für jedes Unternehmen ein wenig anders lauten. Die nächsten zwei Jahren sind eine Testphase, in der Unternehmen mit verschiedenen Optionen für den Arbeitsplatz experimentieren, um herauszufinden, welche Umgebungen für die hybride Arbeit am besten geeignet sind, um schnell auf neue Bedürfnisse reagieren zu können und einen Arbeitsplatz zu schaffen, der überaus flexibel und agil ist.

Anpassbare architektonische Elemente wie die Orangebox Pods oder eher unkonventionelle Privatsphärelösungen wie die Steelcase Pod Tent und Steelcase Overhead Tent tragen dazu bei, die Immobilien von Unternehmen optimal zu nutzen und bieten die benötigte Flexibilität, um auf veränderte Bedürfnisse zu reagieren.

„Diese anpassbaren Lösungen für mehr Privatsphäre können vom Facilities Team unaufwändig anderswo eingesetzt werden, um dort mehr private Bereiche zu schaffen“, erklärt Johnson. „Es ist heute wichtiger denn je, flexible Möblierung und architektonische Elemente zu bieten, die es ermöglichen, Räume bei Bedarf zu adaptieren. Solche Lösungen werden entscheidend dazu beitragen, eine resiliente Immobilienstrategie zu schaffen.“


Erfahren Sie mehr darüber, wie Work Tents neue Arbeitsweisen unterstützen.

Work TENTS KENNENLERNEN


 

Die richtige Basis für hybrides Arbeiten schaffen

 

Möchten Sie Räumen gestalten, die den Mitarbeitenden wirklich gefallen?

Klicken Sie unten für unsere 3 Top-Tipps


Kommentar verfassen

Weitere Pressemitteilungen zum Thema

Führung mithilfe von Design

Führung mithilfe von Design

Eine völlig neue Herangehensweise ans Raumdesign für Führungskräfte kann entscheidend dazu beitragen, die Art von Kultur zu schaffen und die Verhaltensweisen zu fördern, die Führungskräfte sich für ihr Unternehmen wünschen.

Saatkorn-Interview: Dewi Schönbeck über das hybride Office

Saatkorn-Interview: Dewi Schönbeck über das hybride Office

Dr. Dewi Schönbeck, Vice President Sales bei Steelcase, spricht nach einem Jahr erneut mit Saatkorn über hybride Büros und die Anforderungen ans Office im Jahr 2022. Sie erläutert langfristige Trends, die über die Pandemie hinaus bleiben, was sich die Menschen am Arbeitsplatz heute wünschen & warum innovative Unternehmen ihre Mitarbeitenden wieder im Büro sehen möchten.

Bessere Rahmenbedingungen für die hybride Arbeit

Bessere Rahmenbedingungen für die hybride Arbeit

Steelcase arbeitet mit den führenden Technologieunternehmen Microsoft, Zoom, Logitech und Crestron zusammen, um Lösungen anzubieten, die zur heutigen hybriden Arbeitswelt passen und neue, innovative Produkte für den Arbeitsplatz der Zukunft zu konzipieren.