Fallstudien

Die neue Arbeitsumgebung von SodaStream

SodaStream, ein Unternehmen, welches man sofort mit innovativen Getränkelösungen verbindet, ist nicht ohne Grund eines der weltweit größten Getränkeunternehmen. Mut, Kreativität, Transparenz und Innovation sind nur eine kleine Auswahl an Werten, die das Unternehmen auszeichnen und zu seinem Erfolg beitragen. Trifft man auf Mitarbeiter von SodaStream erkennt man schnell, dass diese Werte fest in der Unternehmenskultur verankert sind. Besuchte man jedoch die bisherige Büroumgebung von SodaStream in Deutschland konnte man davon nichts feststellen – die Diskrepanz zwischen der Unternehmenskultur und den alten Räumen konnte nicht deutlicher sein.

Eines war für alle Beteiligten schnell klar: SodaStream braucht eine Veränderung

SodaStream bewohnte ein Verwaltungsgebäude aus den 60er Jahren, das sich vor allem durch eine grün-beige Farbgebung und schlechte Akustik auszeichnet. Die dünnen Wände des Altbaus boten wenig Privatsphäre und so mussten die Mitarbeiter bei vertraulichen Gesprächen die Büroräume verlassen – diese Situation war vor allem für die Personalabteilung untragbar. „Vorstellungsgespräche führten wir grundsätzlich nicht in unseren eigenen Räumen. Diese spiegelten uns als Unternehmen überhaupt nicht wider, so wollten wir uns den Bewerbern nicht präsentieren“, erklärte Randolf Ruf, HR Manager DACH bei SodaStream. Auch die Raumaufteilung bei SodaStream war nicht ideal. Das Unternehmen bewohnte zwei Bereiche innerhalb des Gebäudes, die durch einen Treppenaufgang voneinander getrennt waren. Dadurch entstand nicht nur eine räumliche, sondern auch emotionale Trennung zwischen den einzelnen Teams, die durch geschlossene Einzelbüros noch verstärkt wurde. Die Mitarbeiter erkannten: SodaStream braucht eine Veränderung.

Bei der Suche und Planung von neuen Räumlichkeiten waren die Anforderungen bereits nach kurzer Zeit definiert: Weniger und dafür besser genutzter Stauraum, bessere Ergonomie an den Arbeitsplätzen, mehr Privatsphäre und funktionalere Meeting-Räume. Auch das stetige Wachstum des Unternehmens forderte mehr Platz und eine bessere Anbindung an die Infrastruktur.

Nach einem Besuch im Frankfurter Showroom war schnell deutlich, dass Steelcase der richtige Partner für dieses Projekt ist. Nicht nur die Erfahrung von Steelcase, sondern auch die Arbeits- und Herangehensweise überzeugte SodaStream. Bei der Erarbeitung des Konzeptes war das sechsköpfige Projektteam von SodaStream, ein Steelcase Fachhandelspartner sowie Mitarbeiter von Steelcase beteiligt. Die Erarbeitung zog sich über mehrere Wochen und war vor allem durch die erkenntnisbasierte Herangehensweise von Steelcase geprägt, die unter anderem Workshops und einen Besuch im neuen Learning + Innovation Center (LINC) in München beinhaltete.

„Einer der Gründe, warum wir uns für Steelcase entschieden haben, war der Service. Die Möglichkeit zu haben, an einem Workshop teilnehmen zu können, war fantastisch.” – Randolf Ruf, HR Manager DACH bei SodaStream

Innerhalb der Workshops zu den Themenbereichen Privatsphäre und Zusammenarbeit konnten die SodaStream Mitarbeiter viel über sich selbst und über die Art und Weise, wie sie arbeiteten, lernen. Dadurch, dass auch der Steelcase Fachhandelspartner bereits frühzeitig in den Workshops miteingebunden wurde, wurde sowohl die Zusammenarbeit als auch der gesamte Prozess positiv beeinflusst. Eine weitere entscheidende Komponente war der Besuch im Learning + Innovation Center (LINC) in München. „Am Anfang dachte ich, dass jeder Mitarbeiter einen Schreibtisch, einen Rollcontainer und einen Bürostuhl braucht – doch da habe ich mich geirrt“, so Randolf Ruf. Das Projektteam von SodaStream war beeindruckt von den Raumlösungen, die Steelcase anbot. „Das waren Lösungen, an die haben wir noch lange nicht gedacht. Die Erfahrung von Steelcase hat uns geholfen, besser darüber nachzudenken, was wir wirklich brauchen.“ Diese Erkenntnisse und Inspirationen führten zu einem Ergebnis mit dem SodaStream als auch Steelcase sehr zufrieden sind.

„Es fühlt sich an, als wären wir ein komplett neues Unternehmen“ – Randolf Ruf, SodaStream

Der neue Standort in Frankfurt bietet nicht nur eine bessere Anbindung an die Infrastruktur, sondern besticht durch ein besseres Raumklima sowie bessere Lichtverhältnisse. Hohe Decken, hellbraune Eichenböden und transparente Glaswände erschaffen helle Büroräume, die durch verschiedene Materialitäten und Farben, SodaStream und dessen Unternehmenswerte widerspiegeln.

Die neuen Büroräume bestehen aus einem Großraumbüro für insgesamt neun Mitarbeiter, flexiblen Meeting-Räumen, einem Lounge-Bereich, einer Projektfläche sowie Einzel-, 2er- und 3er-Büros mit transparenten Glaswänden. Vor allem das Großraumbüro, welches zuvor einige Bedenken bei dem Projektteam von SodaStream auslöste, bildet nun das Herz des Unternehmens und fördert den Austausch unter den Mitarbeitern. „Dadurch, dass die Arbeitsplätze durch Loungemöbel und intelligente Büro- und Stauraumlösungen räumlich vom Durchgang getrennt sind, fühlt es sich nicht wie ein Großraumbüro an“, so Randolf Ruf. Auch die anderen Räume wurden sofort von den Mitarbeitern angenommen – vor allem der neue Lounge-Bereich wird häufig genutzt. Die neue Raumaufteilung schafft kürzere Wege zwischen den Abteilungen und das Management ist nun näher bei den Mitarbeitern. Die Glaswände der kleineren Büroräume schaffen genau die richtige Balance zwischen Transparenz und Privatsphäre, die vor allem von der Personalabteilung geschätzt wird. Nicht nur die Stauraumsituation hat sich verbessert, sondern auch die Ergonomie am Arbeitsplatz. Vor allem neue Möglichkeiten wie höhenverstellbare Tische werden besonders positiv aufgenommen. „Manche Mitarbeiter von uns arbeiten nur noch im Stehen“, freut sich Randolf Ruf. „Es fühlt sich an, als wären wir ein komplett neues Unternehmen.“ Und diese Begeisterung der SodaStream-Mitarbeiter zeigt sich offenbar auch nach außen hin. „Wir bekommen schon jetzt mehr Bewerbungen zugesandt – vor allem attraktivere und qualitative bessere Bewerber“, so Randolf Ruf.

Das Ergebnis dieser erfolgreichen Zusammenarbeit von SodaStream, Steelcase und dem Steelcase Fachhandelspartner Werndl+Schmidt-Keilholz sind begeisterte und glückliche Mitarbeiter. Auch wenn die Beteiligten durch das vorhandene Gebäude eingeschränkt waren – und dadurch kein Bilderbuchkonzept entstand – machen die neuen Räumlichkeiten einen großen Unterschied für die Mitarbeiter von SodaStream. Vor allem die Art der Herangehensweise zeigt, dass Steelcase durch seine Erfahrung und Erkenntnisse überzeugt und die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten einen großen Mehrwert geschaffen hat.

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