Das verbesserte Büro – Vier Prinzipien für das Office-Design der Zukunft

Steelcase stellt Designprinzipien sowie neue Produkte für ein besseres Arbeitserlebnis vor

München (10. Mai 2021) – Der Arbeitsraum- und New Work Experte Steelcase hat im vergangenen Jahr über 32.000 Personen zu ihrer Stimmungslage bezüglich pandemiebedingtem Home-Office, aber auch dazu befragt, was sie in Zukunft vom Arbeitsplatz erwarten. Die Untersuchungen zeigen, dass Angestellte durch die veränderte Arbeitssituation heute besser einschätzen können, was sie sich von ihrer Arbeit und ihrem Arbeitsplatz wünschen. Sie haben andere – auch höhere – Erwartungen an ihre Arbeitgeber und wünschen sich eine deutlich bessere Arbeitsumgebung und -atmosphäre. Um den Arbeitsplatz künftig optimal zu gestalten, stellt Steelcase vier Designprinzipien sowie ein erweitertes Produktportfolio vor.

Die vier Designprinzipien von Steelcase für bessere Arbeitsumgebungen

Aus den Erkenntnissen der Steelcase-Studien kristallisierten sich Sicherheit, Zugehörigkeit, Produktivität, Komfort und Kontrolle als die wichtigsten Aspekte für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bezug auf den Arbeitsplatz heraus. Manche dieser Aspekte haben sich zwar bereits vor der Pandemie abgezeichnet, wurden jedoch durch die Arbeit im Home-Office deutlich sichtbarer und haben mehr an Bedeutung gewonnen. Gänzlich neu ist der Sicherheits-Aspekt, der zuvor so noch nicht identifiziert wurde, in Zukunft aber eine wichtige Rolle spielen wird. Klar ist: Angestellte erwarten eine Office-Umgebung, die auf ihre Bedürfnisse angepasst ist – und das mehr denn je.

Auf Grundlage der Befragungen und Ergebnisse hat das Design-Team von Steelcase vier Designprinzipien entwickelt, die die jetzigen Wünsche und Erwartungen der Angestellten an den künftigen Arbeitsplatz erfüllen:

Ich + Wir: Sowohl Einzelaufgaben als auch Teamarbeit unterstützen

Der wichtigste Grund, ins Büro zu kommen, ist für viele die Zusammenarbeit mit anderen. Gleichzeitig betonen Angestellte, dass sie im Büro auch allein und ohne Ablenkungen ihren Aufgaben nachgehen können – ganz im Gegensatz zum Home-Office, wo Distanzunterricht und Kinderbetreuung Aufmerksamkeit verlangen. Denn verschiedene Faktoren wie Platzmangel und/oder Ablenkungen erschweren es vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, immer und ausschließlich von zu Hause aus zu arbeiten. Inklusiv denkende Unternehmen berücksichtigen dies in der Arbeitsplatzgestaltung und unterstützen sowohl Teamarbeit als auch Einzelaufgaben. Für Designerinnen und Designer heißt das, die Bedürfnisse einzelner Angestellter mit denen von Teams in Einklang zu bringen. Dies ist z.B. möglich, indem sie aneinander angrenzende Bereiche schaffen, die einen reibungslosen Übergang von Fokus- zu Teamarbeit ermöglichen.

Von starr zu fließend: Design, das Flexibilität und Mobilität ermöglicht

Bisher wurde beim Raumdesign vor allem auf bewährte Konzepte gesetzt, die oftmals eher unflexible und starre Räume sowie Konfigurationen hervorbringen. Die neuen Gegebenheiten erfordern von den Angestellten und vom Unternehmen mehr Agilität und verlangen somit ein Raumkonzept, das regelmäßige Veränderungen und Anpassungen einplant – ein Design, das Flexibilität und Mobilität ermöglicht.

Offen + geschlossen: Mehr geschlossene Fokus- und mehr offene Team-Arbeitsbereiche

Menschen, die bisher ihrer Arbeit in offenen Arbeitsumgebungen nachgehen mussten, wünschen sich mehr privaten Raum. Das heißt, abgegrenzte Bereiche, um ihren Grad der Privatsphäre und Sicherheit selbst beeinflussen zu können. Teams, die bisher häufig in geschlossenen Besprechungsräumen zusammengearbeitet haben, wählen jetzt vermehrt offene Umgebungen. Designerinnen und Designer haben die Aufgabe, die Umgebungen zur Zusammenarbeit so anzupassen, dass nicht immer vier Wände und eine Tür nötig sind. Der Raum muss an die jeweiligen Aufgaben anpassbar sein und sich bei Bedarf erweitern oder verkleinern lassen.

Digitale + analoge Elemente kombinieren: Die Arbeitsplatzerfahrung mithilfe von Technologie verbessern

Unternehmen und ihre Angestellten werden in Zukunft verstärkt zu hybriden Arbeitsformen übergehen, in denen Home-Office und Büro als gängige, parallele Arbeitsorte akzeptiert sind. Die Herausforderung des Design-Teams besteht darin, neue Lösungen für Gruppen und einzelne Mitarbeitende zu finden, damit Videointeraktionen nicht nur über den Laptop oder das Smartphone stattfinden können. Hierfür wird smarte Sensortechnologie in die Büroinfrastruktur integriert, um datengestützte und mithilfe künstlicher Intelligenz verbesserte Interaktionen zu ermöglichen.

Der Aspekt der Sicherheit spielt bei allen Design-Überlegungen eine Rolle: Von Möglichkeiten zur flexiblen Anpassung der Raumdichte, der räumlichen Anordnung oder Raumteilung, über die Verwendung von speziellen Materialien, kontaktfreien Optionen, technischen Hilfsmittel wie Sensoren bis hin zum allgemeinen Sicherheitsgefühl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, welches beispielsweise über flexible und selbst anpassbare Arbeitsumgebungen gefördert werden kann.

„Wir durchleben gerade eine für die Designwelt sehr bedeutsame Zeit. Es ist jetzt wichtiger denn je, bessere Arbeitsumgebungen zu gestalten und den Menschen beim Design von Büroumgebungen in den Mittelpunkt zu stellen“, so James Ludwig, VP Global Design + Engineering bei Steelcase.

Erweitertes Produktportfolio von Steelcase

Um den Bedürfnissen und neuen Herausforderungen im Arbeitsalltag zu begegnen, hat das Design-Team von Steelcase auf Grundlage der Befragungen und der neuen Designprinzipien zusätzliche Produkte entwickelt und bestehende Produkt-Familien erweitert:

Steelcase Flex Active Frames – das vielseitig konfigurierbare Regalsystem zur Abgrenzung und Konfiguration von flexiblen Teambereichen

Steelcase Flex Active Frames helfen, offene Arbeitsumgebungen abzugrenzen und eignen sich besonders zur Gestaltung von produktiven, anpassbaren und inspirierenden Teambereichen. Active Frames sind in zahlreichen Oberflächen erhältlich. Aufgrund ihres Designs im Rasterformat können Konfigurationen und Look ganz individuell gestaltet und an die vorhandene Büroumgebung angepasst werden. Beispielsweise kann mit wenigen Handgriffen ein Whiteboard oder eine Pinnwand eingesetzt werden.

Steelcase Flex Mobile Power – mobile Energieversorgung

Steelcase Flex Mobile Power ist eine elegante, smarte und nur 1,4 kg leichte mobile Energieversorgungsoption. Sie gibt Teams und einzelnen Angestellten die Freiheit, überall zu arbeiten, auch wenn keine Steckdose in der Nähe ist. Mit bis zu drei USB-C- und einem USB-A-Port können verschiedene Geräte gleichzeitig geladen werden. Die eigens von Steelcase entwickelte Ladestation für Flex Mobile Power benötigt nur acht Stunden, um fünf Power-Units vollständig aufzuladen, sodass sie am nächsten Arbeitstag wieder voll zur Verfügung stehen.

Woods – multifunktionale und mobile Pflanzkästen von Orangebox

Mit den Pflanzkästen entstehen anregende Umgebungen, die für Energie und ein entspanntes Ambiente am Arbeitsplatz sorgen. Sie ermöglichen es Arbeitsplatzdesignerinnen und -designern, beruhigende Naturelemente in ihre Arbeitsbereiche einfließen zu lassen – basierend auf dem Grundkonzept der Biophilie. Woods ist ein Produkt, mit dem erweiterbare natürliche Oasen entstehen, die in ihrer unmittelbaren Umgebung unterschiedliche Arbeitsmodi für Einzelpersonen und Teams unterstützen. Die Woods Pflanzkästen schaffen eine anregende Raumatmosphäre und überzeugen durch ihre intelligente Konzeption: Sie lassen sich problemlos auf- und umstellen, sind besonders pflegeleicht und fungieren als begrünte Raumteiler. Den Pflanzkästen mit ihren naturbelassenen Holzlatten können optional Rollen und/oder ein Bewässerungssystem hinzugefügt werden – für eine noch leichtere Handhabung.

On the QT – Akustiklösung von Orangebox

Telefonkabinen sind für kurze Gespräche am Telefon überaus beliebt, denn niemand telefoniert gerne im Flur, Treppenhaus oder direkt in der offenen Bürolandschaft. Sie sind in offenen Arbeitsumgebungen, wo Privatsphäre ein rares Gut ist, ständig besetzt – und bei weitem nicht nur für ein paar Minuten. Deshalb dachten sich die Designerinnen und Designer: Anstatt die Kabinen so platzsparend wie möglich zu planen, sorgen wir dafür, dass der verfügbare Raum optimal genutzt werden kann. On the QT schafft die Balance zwischen effizienter Raumnutzung und Komfort bei der Arbeit.

Das komplette erweiterte Produktportfolio können Sie hier kennenlernen.

 Über die Untersuchungen

Seit Beginn der Pandemie führt Steelcase fortlaufend Studien und Untersuchungen durch, die Unternehmen dabei helfen zu verstehen, wie sich ihre Belegschaft gerade fühlt und welche Auswirkungen auf das Unternehmen dies zur Folge hat. Die Steelcase-Daten beinhalten Erkenntnisse aus acht qualitativen und quantitativen Primärstudien, deren Ziel es war, herauszufinden, wie die Covid-19-Pandemie die Arbeit, die Angestellten und den Arbeitsplatz beeinflusst. Diese sozialwissenschaftlichen Untersuchungen wurden in 10 Ländern durchgeführt. Mehr als 32.000 Menschen weltweit nahmen daran teil.

Über Steelcase

Führende Unternehmen auf der ganzen Welt vertrauen Steelcase als zuverlässigem und bewährtem Partner. Steelcase erschafft mit einem nutzerzentrierten Ansatz Arbeitsumgebungen, die sicher, produktiv und inspirierend sind. Durch die verwendeten innovativen Lösungen, Möbel und Technologien bleiben sie flexibel anpassbar. Dabei engagiert sich Steelcase nachhaltig in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und Unternehmensführung (ESG) und hat im Jahr 2020 in allen eigenen Betriebsabläufen CO2-Neutralität erreicht, mit dem Ziel, bis 2030 CO2-negativ zu sein. Das Steelcase-Portfolio ist weltweit über ein starkes Netzwerk von mehr als 800 Fachhandelspartnern erhältlich. Das börsenorientierte und branchenführende Unternehmen erwirtschaftete im Fiskaljahr 2021 einen Umsatz von 2,6 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.steelcase.com/eu-de.