Seien Sie „Agile“. Ordnen Sie Ihre Räume neu.

Alles auf einmal verändern

Agile ist leicht zu verstehen und schwer umzusetzen, und es erfordert ein langfristiges Engagement. Sich verändernde Arbeitsstrukturen verlangen nach einem Kulturwandel. Arbeitsumgebungen können sowohl Agile-fokussierte als auch Agile-inspirierte Teams unterstützen, wenn sie neue Prozesse und Formen des Engagements ermöglichen.

Den IT-Führungskräften von Steelcase war klar, dass sie einen fundamentalen Wandel vollziehen mussten – vom Denken in Transaktionsdienstleistungen hin zu unternehmerischen Denkweisen, die das Lernen, die Agilität und die Empathie in den Vordergrund stellen. Ganz bewusst haben sie sich dazu entschlossen, das Arbeitsumfeld, die Teamkultur und die Prozesse gleichzeitig zu verändern.

Agile basiert auf einer Reihe von Prinzipien, die im Agile Manifesto for Software Development festgehalten sind: z.B. eigenverantwortliche Teams, enges Zusammenarbeiten zwischen Entwicklern und Anwendern, häufige Zwischenergebnisse und stetige Feedbackschleifen mit Kunden. Die IT-Teams von Steelcase befinden sich derzeit in verschiedenen Phasen der Umsetzung von Agile. Sie lassen sich zwei Gruppen zuordnen:

Agile-fokussiert
Multidisziplinäre Teams, die sich auf ein Projekt konzentrieren. Sie verfügen über definierte iterative und zyklische Arbeitsprozesse, die auf den Prinzipien von Agile beruhen. Sie unterstützen hauptsächlich die Softwareentwicklung und setzen häufig Entwicklungsmethoden wie Scrum ein.

Agile-inspiriert
Teams, die bei verschiedenen Projekten einige Prinzipien und Prozesse anwenden, die auf Agile-Methoden basieren. Nicht an IT-Themen arbeitende Teams fallen oft auch in diese Kategorie. Diese Teams werden von Agile-Prinzipien oder der Bewegung in Richtung einer Agile-Kultur beeinflusst.

360 Issue 74

360 issue 74

„Früher waren unser Arbeitsbereich und unsere Möblierung fixiert. Jetzt haben wir die Möglichkeit, Möbel zu verschieben, unsere Stühle auszutauschen und sogar Sachen auszuleihen, um unser Arbeitsumfeld zu verbessern.“

ALAN DEVRIESTeamleiter eines Mehrprojekt-Teams

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