Bessere Ideen schaffen:
Aktiv werden.

Leitende Führungskräfte haben einen guten Zugang zu Technologie, die der Zusammenarbeit dient, wie z.B. Smart Boards. Gleichzeitig verbringen sie besonders wenig Zeit mit Teamarbeit. 63% der Führungskräfte hat Zugang zu diesen Hilfsmitteln, aber nur 33% der restlichen Belegschaft kann diese Art von Technologie nutzen, obwohl 65% der Mitarbeiter gerne davon Gebrauch machen würden.

Es ist allgemein bekannt, dass Zusammenarbeit die Innovation ankurbelt - nur so kommen gute Ideen zustande. Führungskräfte haben dies erkannt und erwarten, dass Teams entsprechend handeln. Obwohl viele Angestellte alles in ihrer Macht Stehende tun wollen, um gute Teamarbeit zu leisten, werden sie von einigen sehr realen Hindernisse davon abgehalten.

Die Steelcase Active Collaboration Studie aus dem Jahr 2019 hat gezeigt, dass Mitarbeitern ihre Arbeitsumgebung und die verfügbare Technologie besonders viele Probleme bereiten. Siebzig Prozent der Angestellten haben nur traditionelle Konferenzräume zur Verfügung, die als absolute Kreativitätskiller bekannt sind. Deren Raumdesign und bequeme Stühle bringen unweigerlich passive Verhaltensweisen zum Vorschein, was zu vermindertem Engagement führt und manchmal sogar Verhalten auslöst, das ihnen selbst schadet. Die Beteiligten stehen nicht auf und nehmen nicht aktiv an Gesprächen und der Entwicklung von Ideen teil. Die Mehrheit der Mitarbeiter (72 Prozent) möchte sich gerne bewegen können, aber nur 53 Prozent der Angestellten haben die Möglichkeit dazu.

4 Hindernisse bei der Zusammenarbeit

  • 1. Kontaktaufnahme
  • 2. Informationsbeschaffung
  • 3. Veraltete Technologien
  • 4. Ablenkungen

Kontaktaufnahme

73% der Studienteilnehmer können nicht mit den richtigen Personen in Kontakt treten

Informationsbeschaffung

70% haben nicht in Echtzeit Zugang zu Informationen, wodurch kreative Prozesse verlangsamt werden

Veraltete Technologien

66% geben an, dass das Fehlen geeigneter Technologie zur visuellen Darstellung von Arbeitsresultaten ein Hindernis für ihre Kreativität darstellt

Ablenkungen

68% klagen darüber, dass sie unterbrochen werden und optischen oder akustischen Ablenkungen ausgesetzt sind und sich deshalb nicht konzentrieren können

Roam begleitet Sie an jeden Ort

Zusammenarbeit hat viele Facetten, die alle für Innovation wichtig sind:

Informativ - auf dem Laufenden bleiben
Evaluativ - Feedback erhalten
Generativ - gemeinsam Neues erschaffen

Generative Zusammenarbeit ist die anspruchsvollste und am schwersten definierbare Form der Zusammenarbeit. ‚Aha‘-Erlebnisse passieren nicht von selbst. Die richtigen Tools und eine geeignete Umgebung tragen dazu bei, dass Teams die mentale Schwerstarbeit der Ideengenerierung erfolgreich bestehen.

Das Geheimnis guter Zusammenarbeit

Passive Zusammenarbeit Aktive Zusammenarbeit

Die Neurobiologie hat aufgedeckt, dass körperliche Aktivität, Kreativität und Lernen eng miteinander verknüpft sind. Aktive Zusammenarbeit ist ein neues Konzept, das aus unseren Beobachtungen von Aktivem Lernen und Embodied Learning im Klassenzimmer entstanden ist. Es geht darum, die Mitarbeiter darin zu bestärken, passive Verhaltensweisen zu überwinden und sich körperlich und emotional mehr in den kreativen Prozess einzubringen.

Bewegung aktiviert für die kognitive Verarbeitung zuständige Gehirnareale. Dies wiederum führt zu einer Entlastung des Arbeitsgedächtnisses. Dadurch werden andere Bereiche des Gehirns verfügbar gemacht und neue Ideen können entstehen. Langes Sitzen sabotiert unsere Konzentrationsfähigkeit. Beim Stehen oder der Bewegung im Raum wird das Gehirn mit mehr Sauerstoff und Blut versorgt, wodurch sich die Aufmerksamkeit erhöht. Studien zeigen, dass unser sensomotorisches System aktiviert wird, wenn wir gestikulieren, zeichnen oder schreiben. Wenn wir unsere Hände nicht benutzen, bleibt dies aus. In Räumen, die eine Vielzahl an Körperhaltungen ermöglichen und positive Impulse geben, bringen sich die Nutzer häufiger aktiv ein.

Laut einer Untersuchung der Standford University sorgt Gehen für bessere kreative Inspiration. Der kreative Output erhöht sich dabei um durchschnittlich 60 Prozent. In einer Studie der d.school, einer Einrichtung der Stanford University, deren Ergebnisse in dem Buch „Make Space“ veröffentlicht wurden, haben sich Forscher mit vier Raum-Prototypen beschäftigt, um die Wechselbeziehung zwischen Umgebung und Zusammenarbeit zu verstehen. In dem Raum, der die Nutzer am meisten dazu anregte, zu stehen und sich zu bewegen, „gab es eine reiche Ernte an guten Ideen“. Im Gegensatz dazu, „gingen Studenten, die es sich auf Sofas bequem gemacht hatten, dazu über, die Ideen der anderen zu kritisieren, anstatt selbst neue zu liefern“.

Microsoft Surface Hub 2S und Steelcase Roam fördern die aktive Zusammenarbeit, indem sie zu körperlicher Aktivität anregen, was wiederum zu produktiveren Denkprozessen und höherem emotionalen Engagement führt. Teams haben ein starkes Gemeinschaftsgefühl und fühlen sich ermutigt, gemeinsam auf ihr Ziel hinzuarbeiten, indem sie die Ideen der anderen weiter ergründen und ausbauen.