{"id":5283,"date":"2015-09-22T11:16:16","date_gmt":"2015-09-22T09:16:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.steelcase.com\/eu-de\/?post_type=article&#038;p=5283"},"modified":"2023-02-09T16:19:10","modified_gmt":"2023-02-09T15:19:10","slug":"eine-startup-kultur-pragen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steelcase.com\/eu-de\/forschung\/artikel\/themen\/kultur-talent\/eine-startup-kultur-pragen\/","title":{"rendered":"Eine Startup-Kultur pr\u00e4gen"},"content":{"rendered":"<h3>\u00a0AUTHENTIZIT\u00c4T. CHARAKTER. AGILIT\u00c4T. LEIDENSCHAFT.<\/h3>\n<p>Startups verf\u00fcgen in hohem Ma\u00dfe \u00fcber all diese Eigenschaften: sie beschleunigen Innovationen, verschieben Grenzen und bringen neuen Schwung in den Markt und die Wettbewerbssituation. Startup- Unternehmer f\u00fchren ihre Firmen mit Herzblut und Offenheit, w\u00e4hrend sie zugleich eine bestimmte Kultur f\u00f6rdern, um die sie von den etablierten Unternehmen \u2013 die nach derselben Energie und Lebendigkeit suchen \u2013 beneidet werden. Startups sind klein und agil, und das ist es auch, was sie sein wollen. Und seien wir ehrlich: ihre einzigartige ansteckende Kultur macht es einfach leichter, Dinge zu bewegen.<\/p>\n<blockquote class=\"pull-quote pull-quote-right \"><p>Doch wie w\u00e4re es, wenn gr\u00f6\u00dfere f\u00fchrende Unternehmen ihre Arbeitsumgebungen mit mehr Mut, Authentizit\u00e4t und Leidenschaft beleben wollten? Und wie k\u00f6nnten \u201eIntrapreneure\u201c \u2013 innovative Teamleiter, die hier als \u201eAngestellten- Unternehmer\u201c t\u00e4tig sind \u2013 diese Eigenschaften und Denkweisen der Startups \u00fcbernehmen, ohne dabei von der schieren Gr\u00f6\u00dfe ihres Arbeitgebers erdr\u00fcckt zu werden?<\/p><\/blockquote>\n<p>Ist es unabh\u00e4ngig von der Gr\u00f6\u00dfe des Unternehmens m\u00f6glich, den Unternehmergeist zu aktivieren oder zur\u00fcckzugewinnen, um das Gef\u00fchl einer Startup- Kultur zu etablieren?<\/p>\n<p>Im letzten Jahr hat turnstone genau diese Fragen von Startup-Unternehmern und Intrapreneuren gro\u00dfer Konzerne gestellt. Aus unserer Erforschung der Kultur und ihrer nat\u00fcrlichen Verbindung zum Arbeitsplatz gehen nun bemerkenswerte Beobachtungen und Erkenntnisse \u00fcber sich ver\u00e4ndernde Verhaltensweisen hervor.<\/p>\n<p>Erfahren Sie im Folgenden mehr dar\u00fcber, was wir gelernt haben \u00fcber Unternehmer, die durch den optimalen Einsatz von Kulturen und R\u00e4umen bessere Gesch\u00e4ftsergebnisse erzielen wollen, sowie \u00fcber Intrapreneure, die die Kultur ihres Arbeitgebers zu erneuern versuchen.<\/p>\n<hr \/>\n<h3><strong>F\u00f6rdern von \u201eunternehmensneutralen\u201c\u00a0 Kulturen<\/strong><\/h3>\n<p>Ein zwangloses unternehmensneutrales Umfeld, oder was wir als \u201eStartup-Kultur\u201c bezeichnen, z\u00e4hlt zu den begehrten Komponenten zahlloser unternehmerischer Projekte. Es verk\u00f6rpert eine gewisse Individualit\u00e4t, und erm\u00f6glicht es den Menschen, gemeinsam und mit Spa\u00df so zu arbeiten, wie es am besten zu ihnen passt. Diese Kultur schafft ein flexibles, authentisches Umfeld, das die Mitarbeiter mit einbezieht und ihnen zugleich ein Gemeinschafts- und Sinngef\u00fchl vermittelt.<\/p>\n<p>\u201eWir glauben, dass die Ressource Raum geeignet ist, eine Kultur aufzubauen, die Menschen zu motivieren und \u2013 auf lange Sicht \u2013 auch die Marke zu verbessern\u201c, sagt Kelly Ennis, Gr\u00fcnderin und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von The Verve Partnership in Baltimore, ein Innenarchitekturb\u00fcro, das unter anderem auf gestaltungsbezogene Kundengespr\u00e4che setzt, die mit strategischen Gesch\u00e4ftsm\u00f6glichkeiten verkn\u00fcpft werden. Als Innenarchitektin ist Ennis davon \u00fcberzeugt, dass sich solche Startup-Kulturen nur dann verwirklichen lassen, wenn sie gezielt geplant werden.<\/p>\n<p>\u201eMarke definiert sich nicht \u00fcber ein Logo an der Wand oder \u00fcber die Wahl einer bestimmten Farbe. Marken haben vielmehr damit zu tun, wer man in seinem Innersten ist, oder \u2013 vielleicht noch wichtiger \u2013 was andere denken, wer man ist\u201c, sagt Ennis. \u201eKultur und Identit\u00e4t sind sehr eng miteinander verflochten, und das ist genau der Punkt, an dem Architekten und Designer ansetzen k\u00f6nnen: Sie k\u00f6nnen Orte schaffen, die beide Faktoren gleichberechtigt und authentisch ber\u00fccksichtigen.\u201c<\/p>\n<p>Sam McBride, Miteigent\u00fcmer von RxBar in Chicago, erkennt die Rolle, die der Raum, die Kultur und die Marke in der Kundenbeziehung und im Unternehmenswachstum spielen.<\/p>\n<p>\u201eUnsere Proteinriegel bestehen aus nur sechs bis acht Bestandteilen. Au\u00dferdem sind sie sehr rein und enthalten ausschlie\u00dflich beste Zutaten. Als wir unser neues B\u00fcro planten, wollten wir den Kern dessen zeigen, was wir auch auf dem Markt repr\u00e4sentieren. Also konzipierten wir einen Raum, der wirklich rein, modern und einfach ist\u201c, erkl\u00e4rt McBride. \u201eAuf diese Weise k\u00f6nnen die Kunden sehen, dass Qualit\u00e4t und Einfachheit nicht nur den Inhalt der Verpackung definieren, sondern sich auch in unserer t\u00e4glichen Umgebung widerspiegeln. Diese wirkt authentisch, weil wir leben, was wir verkaufen.\u201c<\/p>\n<p>Eine aktuelle, von turnstone durchgef\u00fchrte Studie mit mehr als 500 Firmeninhabern best\u00e4tigt diese wichtige Verkn\u00fcpfung. So sagten 80 Prozent der Teilnehmer, dass R\u00e4ume f\u00fcr sie eine direkte Rolle bei der Ausbildung einer lebendigen Kultur spielen, w\u00e4hrend 90 Prozent angaben, die Kultur nicht nur als Zusatzleistung zu verstehen, sondern als wesentlichen Beitrag zum Unternehmenserfolg.<\/p>\n<blockquote class=\"pull-quote pull-quote-left \"><p>\u201eWir versuchen Menschen zu gewinnen, die dar\u00fcber nachdenken, was hinter der T\u00fcr ist. Menschen, die diese F\u00e4higkeit nicht verlieren wollen, die aber dennoch eine gewisse Organisiertheit brauchen, ein Gef\u00fchl von Ordnung \u2013 nicht unbedingt h\u00fcbsch und gepflegt, aber eben auch nicht chaotisch.\u201c <\/p><cite>Tom Polucci Director<span> Innenarchitektur bei HOK<\/span><\/cite><\/blockquote>\n<p>Kleine Firmen starten oft mit einer coolen B\u00fcroatmosph\u00e4re, die allerdings \u00fcber l\u00e4ngere Zeitr\u00e4ume nicht immer einfach zu erhalten ist \u2013 insbesondere dann nicht mehr, wenn die Firmen ihren zehnten Mitarbeiter aufgenommen haben. Wenn Gr\u00fcnder damit anfangen, sich \u00fcber die Einf\u00fchrung von Standards, Richtlinien und Verfahren Gedanken zu machen, um f\u00fcr reibungslose Prozesse zu sorgen, dann finden manche, dass der Wachstumsdruck des erfolgreichen Gesch\u00e4fts zugleich auch jene Unbeschwertheit zerst\u00f6rt, die sie einst hatten, als sie noch mit vielen Idealen am Anfang standen.<\/p>\n<p>Intrapreneure in gro\u00dfen globalen Unternehmen sehen einen ganz \u00e4hnlichen, aber deutlich sp\u00fcrbaren Druck, noch agiler und wendiger zu werden. Trotz des gut ausgestatteten Umfelds, ausreichender Ressourcen und jahrelanger Erfahrung, die sie von j\u00fcngeren Firmen abgrenzt, sind Intrapreneure den Startups durchaus gleichgesinnt, wenn es um ihren Willen geht, den Status quo zu hinterfragen.<\/p>\n<p>Enrique Godreau III, Senior Vice President of Development bei UPGlobal, ein gemeinn\u00fctziges Unternehmen zur St\u00e4rkung von Star tup- Communitys durch die F\u00f6rderung basisorientierter F\u00fchrungskonzepte, hat Jahre mit Startups und Vordenkern in gro\u00dfen Unternehmen verbracht. Er hat beobachtet, dass viele der heute finanziell erfolgreichen Firmen noch immer den gleichen Weg gehen, der sie auch an die Spitze gebracht hat \u2013 sie konzentrieren sich nach wie vor darauf, ihre Produkte oder Dienstleitungen zu optimieren. Intrapreneure dagegen verschieben Grenzen und stellen unangenehme Fragen.<\/p>\n<hr \/>\n<h3><strong>turnstone f\u00fchrte k\u00fcrzlich eine Studie mit mehr als 515 Firmen durch, die jeweils nicht mehr als 100 Besch\u00e4ftigte haben.<\/strong><\/h3>\n\n\t\t\t<span class=\"stat-wrap\">\n\t\t\t\t<span class=\"numeric-stat stat-chart\" data-percent=\"0.9\" data-track-color=\"#e2e2e2\" data-bar-color=\"#0333a1\"><b>90\t\t\t\t<sup>%<\/sup><\/b>\n\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p class=\"stat-description\">90 Prozent sind der Meinung, dass die Kultur wesentlich zum Unternehmenserfolg beitr\u00e4gt<\/p>\n\t\t\t\n\t\t\n\n\t\t\t<span class=\"stat-wrap\">\n\t\t\t\t<span class=\"numeric-stat stat-chart\" data-percent=\"0.8\" data-track-color=\"#e2e2e2\" data-bar-color=\"#0333a1\"><b>80\t\t\t\t<sup>%<\/sup><\/b>\n\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p class=\"stat-description\">80 Prozent sagen, dass die Arbeitsumgebung f\u00fcr die Ausbildung einer lebendigen Kultur wichtig ist<\/p>\n\t\t\t\n\t\t\n\n\t\t\t<span class=\"stat-wrap\">\n\t\t\t\t<span class=\"numeric-stat stat-chart\" data-percent=\"0.32\" data-track-color=\"#e2e2e2\" data-bar-color=\"#0333a1\"><b>32\t\t\t\t<sup>%<\/sup><\/b>\n\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p class=\"stat-description\">32 Prozent der Mitarbeiter der Generation Y wollen in loungeartigen Umgebungen arbeiten<\/p>\n\t\t\t\n\t\t\n<hr \/>\n<p>\u201eEs ist so einfach zu glauben, dass die Dinge so sind, wie sie sein sollen. Intrapreneure haben verstanden, dass sich erfolgreiche Unternehmen fragen m\u00fcssen, was sie heute machen \u2013 anstatt nur das zu optimieren, was sie gestern schon getan haben\u201c, sagt Godreau. \u201eWer eine Vorstellung von dieser Art der Kultur hat, ist keineswegs rebellisch, sondern denkt disruptiv. Diese Kultur zu verfolgen, erlaubt es Menschen nicht nur, disruptiv, authentisch und innovativ zu sein, es zwingt sie geradezu hierzu.\u201c<\/p>\n<p>Intrapreneure wissen, dass sie beim Gewinnen, Halten und Motivieren von Talenten im Wettbewerb mit Startups stehen. Egal aber, ob sie Teams aus den Bereichen Produktentwicklung, Personalwesen, IT, Marketing oder Vertrieb leiten \u2013 Intrapreneure sind sich stets bewusst, dass die Arbeitsr\u00e4ume ihre kulturellen Ideale widerspiegeln m\u00fcssen, wenn ihre Unternehmen auch weiterhin an der Spitze bleiben wollen.<\/p>\n<hr \/>\n<h3><strong>Arbeitshaltungen in Startup-Kulturen<\/strong><\/h3>\n<p>Das Si tzen in den unterschiedl ichsten K\u00f6rperhaltungen, vor allem in Loungem\u00f6beln, gilt bei Angestellten als sicheres Zeichen, dass eine Kultur anders und lockerer ist. Turnstone Forschungen haben jedoch gezeigt, dass es eher die Freiheit ist, selbst entscheiden zu k\u00f6nnen, wo und wie gearbeitet wird, die zu den wesentlichen Merkmalen einer Startup-Kultur z\u00e4hlt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-5287 size-large\" src=\"https:\/\/images.steelcase.com\/image\/upload\/c_limit,dpr_auto,q_70,h_1024,w_1024\/v1433526262\/www.steelcase.com\/15-0008278.jpg\" alt=\"15-0008278\" width=\"1024\" height=\"1024\" \/><\/p>\n<p>Die M\u00f6glichkeit, vielf\u00e4ltige K\u00f6rperhaltungen einnehmen zu k\u00f6nnen, ist unerl\u00e4sslich, wenn es darum geht, Mitarbeitern einen motivierenden und inspirierenden Arbeitsplatz zu bieten. Alternative Arbeitshaltungen geben diese Freiheit und f\u00f6rdern gleichzeitig das Entstehen einer lebendigen Startup-Atmosph\u00e4re. Laut Turnstone Forschungen arbeiten stattliche 32 Prozent der 18\u201334-J\u00e4hrigen am liebsten in einem loungeartigen Umfeld mit Hockern, Schalterst\u00fchlen und anderen Sitzgelegenheiten, die den Komfort ebenso verbessern wie die Produktivit\u00e4t.<\/p>\n<blockquote class=\"pull-quote pull-quote-left \"><p> Den Menschen die Freiheit zu geben, das machen zu k\u00f6nnen was sie wollen, bringt auf sicherem Weg auch die Kultur voran. Dies ist unglaublich wichtig und wird von j\u00fcngeren Menschen genauso gesch\u00e4tzt wie von \u00e4lteren. Es kann allerdings lange dauern, bis aus dieser Freiheit \u2013 und der Ber\u00fccksichtigung von Qualit\u00e4tskriterien \u2013 die gew\u00fcnschten Ergebnisse hervorgehen.<\/p><cite>Ryan Walsh<span>Partnerships Manager, MassChallenge<\/span><\/cite><\/blockquote>\n<p>Brian Hoffman, Leiter des Bereichs Business Development bei Startx, einem gemeinn\u00fctzigen Startup-Accelerator aus dem Silicon Valley, hat diesen Trend bei seinen eigenen Mitarbeitern beobachtet. \u201eWir wollten, dass unsere Mitarbeiter im oberen Geschoss in einem Bereich arbeiten, den wir eigens mit Schreibtischen f\u00fcr sie eingerichtet haben, doch sie zogen es vor, weiterhin bei den Loungem\u00f6beln zu bleiben.\u201c<\/p>\n<p>Seitdem Teams zunehmend iterativ arbeiten und jede freie Minute zwischen Besprechungen nutzen, sind Stehtische und Schreibtische in Stehh\u00f6he zu begehrten Arbeitspl\u00e4tzen geworden. Anstatt sich an Schreibtischen auf einem Stuhl niederzulassen, um E-Mails zu beantworten, gehen die Mitarbeiter lieber an h\u00f6henverstellbare Tische oder an Stehtische, an denen sie sich schnell einrichten, die sie aber auch schnell wieder verlassen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\u201eWarum sollte man einen Schreibtisch in Stehh\u00f6he nur auf Rezept erhalten?\u201c, fragt J. Kelly Hoey, ein Business Angel, Redner und Networking-Stratege. \u201eWenn wir das Beste von unseren Mitarbeitern haben wollen, warum sollten wir dann nicht eine Arbeitsumgebung schaffen, die sich mit wandelnden Arbeitsstilen mitentwickeln kann? Wir sollten endlich anerkennen, dass die Menschen auf unterschiedliche Weise arbeiten, und dass sie zu verschiedenen Tageszeiten verschiedene Bed\u00fcrfnisse haben, wenn sie effektiv sein wollen.<\/p>\n<hr \/>\n<h3><strong>Den Geist der Do-it-yourself-Kultur f\u00f6rdern<\/strong><\/h3>\n<p>Es gibt eine enge Verbindung zwischen der Arbeit eines Kurators und dem Do-it-yourself-Geist mancher Unternehmer und Intrapreneure. Egal, ob es um den Einsatz einzigartiger Materialien geht oder um die Ausstattung von B\u00fcros mit Gegenst\u00e4nden, die die Leidenschaften der Gr\u00fcnder zum Ausdruck bringen \u2013 Unternehmer haben ein Rennen um den faszinierendsten Arbeitsplatz gestartet. Sie nutzen z.B. die Photo-Sharing-Tools der sozialen Netzwerke, um zu zeigen, was sie m\u00f6gen oder was sie inspiriert, und verwenden dies anschlie\u00dfend als Grundlage zur kuratorischen Gestaltung eines Raumes.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-5286 size-large\" src=\"https:\/\/images.steelcase.com\/image\/upload\/c_limit,dpr_auto,q_70,h_1024,w_1024\/v1433526369\/www.steelcase.com\/15-0008277.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"1024\" \/><\/p>\n<p>Dana Verbosh, Innenarchitektin beim international t\u00e4tigen B\u00fcro Gensler, erz\u00e4hlt von einem jungen Technologie-Startup in Baltimore. Urspr\u00fcnglich in einem Untergeschoss untergebracht, zog das Unternehmen in eines der aufstrebenden Stadtviertel, wo es heute sieben Meter hohe R\u00e4ume im dritten Obergeschoss eines prunkvollen alten Theatergeb\u00e4udes aus dem 19. Jahrhundert nutzt.<\/p>\n<p>\u201eDie Gr\u00fcnder wussten, dass eine sorgf\u00e4ltige Gestaltung dazu beitr\u00e4gt, einen Raum in Richtung einer bestimmten Kultur zu entwickeln\u201c, sagt Verbosh. \u201eWir halfen ihnen beim Besorgen von Altholz aus alten Reihenh\u00e4usern Baltimores, um daraus eine einzigartige Themenwand und andere besondere Objekte zu entwickeln. Unsere Aufgabe bestand darin, eine spannende Geschichte zu erz\u00e4hlen und dabei zugleich darauf zu achten, dass der Raum \u00fcber eine gewisse kommerzielle Lebensdauer verf\u00fcgt.\u201c<\/p>\n<hr \/>\n<h3><strong>ERSTE SCHRITTE<\/strong><\/h3>\n<p>Was bedeuten diese Trends f\u00fcr Unternehmer, Immobilienexperten, Raumplaner in gr\u00f6\u00dferen Firmen, Facility Manager, Inkubatoren und disruptive Denker aus aller Welt? Ist es wirklich m\u00f6glich, das Gef\u00fchl einer Startup-Kultur an Ihrem Arbeitsplatz zu aktivieren oder zur\u00fcckzugewinnen?<\/p>\n<p>Wir sind davon \u00fcberzeugt, dass die Antwort lautet: \u201eJa, auf jeden Fall!\u201c Hier sind einige Tipps f\u00fcr Ihre ersten Schritte:<\/p>\n<h3>Tipp #1: R\u00e4ume sollen die Kultur widerspiegeln<\/h3>\n<p>W\u00e4hlen Sie progressive Oberfl\u00e4chen, um eine anregend lebendige oder wohnlich warme Atmosph\u00e4re zu schaffen. F\u00f6rdern Sie den Geist der Do-it-yourself-Kultur, indem Sie einzigartige Objekte in den Raum integrieren, die Ihre Leidenschaften und den K\u00fcnstler in Ihnen zum Ausdruck bringen.<\/p>\n<p>\u201eDie Menschen versuchen sich auszudr\u00fccken, versuchen eine Identit\u00e4t zu schaffen und eine Marke zu definieren. All dies wird in den R\u00e4umen und den hierf\u00fcr ausgew\u00e4hlten Objekten sichtbar.\u201c<\/p>\n<p>Tom Polucci<br \/>\nDirektor Innenarchitektur, HOK<\/p>\n<h3>Tipp #2: F\u00f6rdern Sie disruptives Denken<\/h3>\n<p>Unterst\u00fctzen Sie Intrapreneure in Ihrem Unternehmen, indem Sie ihnen R\u00e4ume geben, die der entfesselten Kreativit\u00e4t und der echten Freiheit f\u00fcr Innovationen gewidmet sind. Intrapreneure sollten diese R\u00e4ume, wenn m\u00f6glich, immer wieder sich selbst \u00fcberlassen, damit sich die Ver\u00e4nderungen festigen k\u00f6nnen und sich das Startup-Gef\u00fchl etabliert. Nutzen Sie diese Unterbrechungen als M\u00f6glichkeit, Ihr Unternehmen st\u00e4rker und wichtiger zu machen.<\/p>\n<p>\u201eIntrapreneure vermitteln ihre Ideen mit Flipcharts, Klebezettel und Zeichnungen. Hierf\u00fcr ben\u00f6tigen sie R\u00e4ume, die f\u00fcr diese Art des Austausches und der Pr\u00e4sentation dieser Dinge geeignet sind. Dort sollten die Intrapreneure auch die Hintergrundgeschichten zur Umsetzung ihrer Ideen erl\u00e4utern k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p><em>Enrique Godreau III<br \/>\nSenior Vice President of Development bei UPGlobal<br \/>\ngemeinn\u00fctziges Unternehmen zur St\u00e4rkung von Startup-Communitys durch die F\u00f6rderung\u00a0 basisorientierter F\u00fchrungskonzepte<\/em><\/p>\n<h3>Tip #3: Embrace Authenticity and Agility<\/h3>\n<p>Nutzen Sie Lounge-Bereiche sowie Stehtische und Schreibtische in Stehh\u00f6he als Erg\u00e4nzung zum ergonomischen Sitzen. Bringen Sie zum Ausdruck, dass Sie Ihrem Team vertrauen und es dabei unterst\u00fctzen, jene Pl\u00e4tze und K\u00f6rperhaltungen zu w\u00e4hlen, die ihrer Produktivit\u00e4t und Konzentrationsf\u00e4higkeit am besten dienen. Gestalten Sie gezielt auch vielf\u00e4ltige andere Bereiche, die Spielm\u00f6glichkeiten bieten oder sich f\u00fcr die ruhige Zusammenarbeit eignen, sodass die Mitarbeiter ihre Art zu arbeiten wirklich lieben.<\/p>\n<p>\u201eDie beliebtesten Bereiche sind die Caf\u00e9s, die eher wie lockere Bistros mit Lounge-Bereichen wirken. Wenn Teams sich zur Ideenfindung treffen und zusammenarbeiten, sind zwanglose Treffpunkte \u00fcberaus leistungsf\u00e4hig und effektiv.\u201c<\/p>\n<p><em>Benjamin Dyett<br \/>\nMitgr\u00fcnder von Grind<br \/>\nCo-Working Space Einrichtungen in Chicago und NewYork, die \u201ereibungsloses\u201c Arbeiten\u00a0 erm\u00f6glichen<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ist es wirklich m\u00f6glich, eine gewisse Startup-Kultur auch an Ihrem Arbeitsplatz zu etablieren \u2013 oder sie zur\u00fcckzugewinnen? Mit bewusster Absicht, leidenschaftlicher Entschlossenheit und einer Portion Mumm ist dies aus unserer Sicht auf jeden Fall zu schaffen. 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