{"id":4411,"date":"2015-04-30T11:29:19","date_gmt":"2015-04-30T09:29:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.steelcase.com\/eu-de\/?post_type=whitepaper&#038;p=4411"},"modified":"2023-02-09T16:54:13","modified_gmt":"2023-02-09T15:54:13","slug":"wohlbefinden-als-wettbewerbsfaktor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steelcase.com\/eu-de\/forschung\/artikel\/themen\/wohlbefinden\/wohlbefinden-als-wettbewerbsfaktor\/","title":{"rendered":"Wohlbefinden als Wettbewerbsfaktor"},"content":{"rendered":"<p>Wie Mitarbeiter, die sich gut f\u00fchlen, die Unternehmens-performance steigern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Menschen sind ausgeglichener, selbstbewusster, kreativer, aktiver und leistungsf\u00e4higer, wenn sie sich wohlf\u00fchlen. Das gilt in allen Lebensbereichen \u2013 im Privatleben, in der Freizeit, vor allem aber am Arbeitsplatz. Schlie\u00dflich verbringen Menschen mehr Zeit mit Arbeiten als mit irgendetwas anderem, einschlie\u00dflich schlafen.<\/p>\n<p>Die rein physischen Belastungen aus der Zeit der Industrialisierung sind inzwischen vielen anderen Belastungen gewichen, die unter anderem aus der Vermischung von Berufs- und Privatleben sowie aus der Nutzung neuer Technologien resultieren. Hinzu kommt, dass immer mehr Menschen zu viel arbeiten und zu wenig Zeit f\u00fcr sich selbst haben. So ist es nicht verwunderlich, dass zahlreiche Studien von Krankenkassen, Gesundheitsorganisationen und Forschungsinstituten belegen, dass Menschen \u00fcberall in der Welt unter ihrem Arbeitsalltag leiden. Solche \u00dcberlastungszust\u00e4nde k\u00f6nnen zu Stress, zu einem erh\u00f6hten Krankheitsrisiko, zu Motivationslosigkeit, zum Verlust der Bindung an den Arbeitgeber, zur inneren K\u00fcndigung und letztlich auch zum Arbeitsplatzwechsel f\u00fchren.<\/p>\n<p>All diese Faktoren haben f\u00fcr Arbeitgeber weitreichende \u2013 auch finanzielle \u2013 Folgen. Auf der anderen Seite k\u00f6nnen Mitarbeiter, die sich wohlf\u00fchlen, die Performance ihrer Arbeit und ihres Unternehmens ebenso signifikant steigern wie den Unternehmenserfolg.<\/p>\n<p>Wie weit wir von einem Idealzustand entfernt sind, zeigt z. B. eine 2010 vom renommierten Weltwirtschaftsforum (WEF) ver\u00f6ffentlichte Studie. Branchen\u00fcbergreifende Befragungen von 28.810 Angestellten aus 15 L\u00e4ndern und unterschiedlichsten Unternehmen hatten dabei zu dem ern\u00fcchternden Ergebnis gef\u00fchrt, dass nur etwa die H\u00e4lfte aller Befragten \u00fcberhaupt nicht oder nur teilweise der Ansicht ist, dass sich ihr Arbeitgeber f\u00fcr ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden einsetzt.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich besorgniserregende Ergebnisse zeigt auch der Gesundheitsreport 2012 der Krankenversicherung DAK, nach dem sich der Anteil belastungsbedingter psychischer Erkrankungen in den zur\u00fcckliegenden 15 Jahren mehr als verdoppelt hat \u2013 und damit auch die Fehlzeiten, die bei einer Krankschreibung solcher Leiden durchschnittlich bei rund 30 Tagen liegt.<\/p>\n<p>\u201eEin Monat Arbeitsausfall ist ein betriebswirtschaftliches\u00a0Risiko, so dass es sich<br \/>\nlohnt, in das Wohlbefinden der Mitarbeiter\u00a0zu investieren.\u201c<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-large wp-image-4446\" src=\"https:\/\/images.steelcase.com\/image\/upload\/c_limit,dpr_auto,q_70,h_1024,w_1024\/v1430814285\/www.steelcase.com\/eu-de\/whitepaper-DE-1.jpg\" alt=\"whitepaper DE 1\" width=\"1024\" height=\"1024\" \/><\/p>\n<h3>WOHLBEFINDEN GANZHEITLICH<br \/>\nBETRACHTEN.<\/h3>\n<p>Wenn man davon ausgeht, dass Wohlbefinden f\u00fcr unterschiedliche Menschen an unterschiedlichen Orten unterschiedliche Dinge bedeuten, ist zun\u00e4chst unklar, worum es bei diesem Thema eigentlich genau geht. Es geht nicht um Massagest\u00fchle oder die M\u00f6glichkeit, mal ein Nickerchen zu machen. Das hat zwar sicherlich auch damit zu tun, doch zun\u00e4chst steht die gesamte Arbeitskultur im Vordergrund: dass Mitarbeiter verstehen, worum es in ihrem Job eigentlich geht; dass sie ein gewisses Verst\u00e4ndnis f\u00fcr ihre Arbeit haben und wie sie sich hierf\u00fcr einbringen k\u00f6nnen; dass sie \u00fcber den richtigen Raum und die richtigen Arbeitsmittel und Ressourcen verf\u00fcgen, um erfolgreich zu sein.<\/p>\n<p>Ergonomische Aspekte spielen im B\u00fcro unstrittig eine gro\u00dfe Rolle: Bequeme, an individuelle Bed\u00fcrfnisse adaptierbare M\u00f6blierungen, die M\u00f6glichkeit zu unterschiedlichen Arbeitshaltungen im Stehen oder Sitzen sowie die F\u00f6rderung von Bewegung sollten heute ebenso selbstverst\u00e4ndlich sein wie eine gute Tageslichtversorgung, richtig eingesetztes Kunstlicht, optimale akustische Bedingungen und ausreichend Privatsph\u00e4re.<\/p>\n<p>Auch Schulungen zum Thema Ergonomie k\u00f6nnen hilfreich sein, wenn es darum geht, die unterschiedlichsten Bed\u00fcrfnisse der Mitarbeiter zu ber\u00fccksichtigen. Unerl\u00e4sslich ist die Bereitstellung vielf\u00e4ltiger Arbeitsumgebungen, die eine Vielzahl von Arbeitsstilen unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Oft fehlt es an einer ganzheitlichen Betrachtung der physischen, kognitiven und sozialen Faktoren. Arbeitgeber sollten sich daher nicht nur mit der k\u00f6rperlichen Gesundheit ihrer Mitarbeiter besch\u00e4ftigen, sondern auch ein Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die vielf\u00e4ltigen Facetten des Wohlbefindens entwickeln \u2013 beispielsweise f\u00fcr das individuelle Selbstverst\u00e4ndnis, f\u00fcr die menschliche F\u00e4higkeit, sich f\u00fcr andere einzusetzen oder f\u00fcr die Art und Weise, wie Interaktionen mit anderen Menschen und unserer Umwelt funktionieren.<\/p>\n<h3>EINFLUSSFAKTOREN<\/h3>\n<p>Gemeinhin werden die Verg\u00fctung, berufliche Aufstiegsm\u00f6glichkeiten oder Weiterbildung als \u201eharte Faktoren\u201c bezeichnet, w\u00e4hrend das Betriebsklima, die F\u00fchrungskultur und familiengerechte Arbeitspl\u00e4tze betriebswirtschaftlich gesehen \u201eweiche Faktoren\u201c sind, gerade letztere k\u00f6nnen aber dabei helfen, psychische Erkrankungen zu vermeiden.<\/p>\n<h3>\u201eMEIN UNTERNEHMEN F\u00d6RDERT AKTIV GESUNDHEIT UND WOHLBEFINDEN\u201c (NACH L\u00c4NDERN)<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-4494\" src=\"https:\/\/images.steelcase.com\/image\/upload\/c_limit,dpr_auto,q_70,h_1024,w_1024\/v1430988786\/www.steelcase.com\/eu-de\/Graph-2.jpg\" alt=\"Graph 2\" width=\"1024\" height=\"1024\" \/><\/p>\n<h3>F\u00dcHRUNGSKR\u00c4FTE H\u00d6RT ZU!<\/h3>\n<p>\u201eIn vielen Unternehmen ignorieren F\u00fchrungskr\u00e4fte nach wie vor die zentralen Bed\u00fcrfnisse und Erwartungen ihrer Mitarbeiter teilweise oder v\u00f6llig. Die Folge ist eine geringe Motivation der Arbeitnehmer: 21 Prozent weisen keine emotionale Bindung an ihr Unternehmen auf und verhalten sich am Arbeitsplatz destruktiv, d. h. sie zeigen unerw\u00fcnschtes Verhalten, das zu Lasten der Leistungs- und Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Unternehmen geht.\u201c Zu diesem wenig erfreulichen Ergebnis kommt der Anfang 2011 pr\u00e4sentierte Gallup Engagement Index 2010 des Potsdamer Gallup Instituts, das sich mit den Themen Motivation, Mitarbeiterengagement und Mitarbeiterbindung befasst und hierzu seit 2001 immer wieder tausende deutsche Arbeitnehmer befragt.<\/p>\n<h3>DER ENGAGEMENT INDEX DEUTSCHLAND 2001 \u2014 2011<\/h3>\n<h3><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-4493\" src=\"https:\/\/images.steelcase.com\/image\/upload\/c_limit,dpr_auto,q_70,h_1024,w_1024\/v1430988688\/www.steelcase.com\/eu-de\/Graph3.jpg\" alt=\"exclude\" width=\"1024\" height=\"1024\" \/><\/h3>\n<h3>ARBEITSPL\u00c4TZE K\u00d6NNEN KRANK MACHEN.<\/h3>\n<p>Dass sich der Arbeitsplatz selbst unmittelbar auf die Mitarbeiter auswirken kann, haben Wissenschaftler der Ohio State University und des National Institute of Health nachgewiesen, indem sie das Wohlbefinden der B\u00fcroangestellten einer staatlichen Beh\u00f6rde analysierten. So verf\u00fcgten Mitarbeiter traditioneller B\u00fcros mit niedrigen Deckenh\u00f6hen, aneinander gereihten Arbeitspl\u00e4tzen, schlechter Beleuchtung und unattraktiver Aussicht \u00fcber signifikant h\u00f6here Stresshormonwerte und Herzfrequenzen als Mitarbeiter in offenen, gro\u00dfz\u00fcgigen, gut belichteten und zudem vielf\u00e4ltigen Arbeitsumgebungen. Da diese Werte sogar nachts, wenn die Angestellten zuhause waren, nicht absanken, ist davon auszugehen, dass schlechte Arbeitsumgebungen auch gesundheitliche Folgen haben k\u00f6nnen, insbesondere in Bezug auf das Risiko von Herzkrankheiten. Verantwortung f\u00fcr die Gesundheit der Mitarbeiter zu \u00fcbernehmen, bietet Arbeitgebern einige positive Nebeneffekte.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend leider noch immer viele Firmen das Thema Wohlbefinden untersch\u00e4tzen und als weniger wichtig erachten als etwa die vermeintlich \u201eh\u00e4rteren\u201c Faktoren Verg\u00fctung, berufliche Aufstiegsm\u00f6glichkeiten oder Weiterbildung, gehen zukunftsorientierte Unternehmen l\u00e4ngst einen Schritt weiter und betrachten das Thema als festen Teil ihrer Gesch\u00e4ftsstrategie.<\/p>\n<h3>DIE ALLGEMEINE GESAMTWIRTSCHAFTLICHE LAGE UND DIE DES UNTERNEHMENS WEISEN KEINE WECHSELWIRKUNG ZUM WOHLBEFINDEN AUF.<\/h3>\n<p>Erstaunlich dabei ist, dass die Gallup-Studie keine Wechselwirkungen zur gesamtwirtschaftlichen Lage ausweist. Mitarbeiter sind offensichtlich nicht motivierter oder demotivierter, wenn es ihrem Unternehmen gut geht oder wenn sie eventuell sogar um ihren Arbeitsplatz f\u00fcrchten m\u00fcssen. Wesentlich pr\u00e4gender erscheinen dagegen die unmittelbaren Arbeitsplatzbedingungen \u2013 also die Arbeitsr\u00e4ume und vor allem das Verh\u00e4ltnis zu Vorgesetzten und Kollegen.<\/p>\n<h3>WOHLBEFINDEN ALS STRATEGISCHES WERKZEUG<\/h3>\n<p>Den finanziellen Schaden, der sich allein in Deutschland auf eine fehlende Mitarbeiterbindung zur\u00fcckf\u00fchren l\u00e4sst, berechnet das Gallup Institut im Engagement Index 2010 auf j\u00e4hrlich zwischen 121,8 und 125,7 Milliarden Euro. Angesichts solcher Zahlen lohnt es sich, die folgenden positiven Auswirkungen von emotionaler Bindung und Wohlbefinden genauer anzusehen:<\/p>\n<h3>WENIGER MITARBEITERFLUKTUATION<\/h3>\n<p>Zu mehr Leistungsf\u00e4higkeit und zugleich zu geringeren Kosten f\u00fchrt auch die durch motivierte Mitarbeiter m\u00f6gliche Reduzierung der Mitarbeiterfluktuation. Als geradezu \u201everheerend\u201c beschreibt Gallup die Situation dagegen bei emotional ungebundenen Mitarbeitern. W\u00e4hrend sich hier 59 Prozent der Befragten innerhalb der n\u00e4chsten zw\u00f6lf Monate einen Arbeitsplatzwechsel ohne weiteres vorstellen k\u00f6nnen, liegt die Zahl der emotional gebundenen Mitarbeiter bei lediglich sieben Prozent. \u201eFluktuation verursacht enorme Kosten, unter anderem durch den Wissensverlust, die Wiederbesetzung von Stellen und Einarbeitungszeiten. Daher zahlen sich Investitionen in die emotionale Mitarbeiterbindung aus: Bereits geringe Verbesserungen erm\u00f6glichen hohe Einsparungen.<\/p>\n<h3>BEZIEHUNG ZWISCHEN \u201cMEINE ORGANISATION\u00a0F\u00d6RDERT AKTIV GESUNDHEIT UND WOHLBEFINDEN\u201d\u00a0UND MITARBEITERBINDUNG<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4460\" src=\"https:\/\/images.steelcase.com\/image\/upload\/c_limit,dpr_auto,q_70,h_1024,w_1024\/v1430834204\/www.steelcase.com\/eu-de\/Graphic.jpg\" alt=\"Graphic\" width=\"406\" height=\"366\" \/><\/p>\n<h3>POSITIVE AUSSENDARSTELLUNG DURCH MEHR UNTERNEHMENSIDENTIFIKATION<\/h3>\n<p>Das Arbeitsklima wird von Mitarbeitern in der Regel als sehr wichtig eingesch\u00e4tzt. Doch l\u00e4ngst nicht alle identifizieren sich mit ihrem Unternehmen und machen dies auch nach au\u00dfen sichtbar. Der Engagement Index 2010 zeigt eindeutige Ergebnisse: So w\u00fcrden 77 Prozent der emotional an ihren Arbeitgeber gebundenen Mitarbeiter Produkte und Dienstleistungen ihrer Firma an Freunde und Angeh\u00f6rige weiterempfehlen, w\u00e4hrend dies nur bei 16 Prozent der Mitarbeiter ohne Bindung der Fall ist. Das gleiche Bild zeigt sich bei der Frage nach der Empfehlung der Firma als potenzieller Arbeitgeber. Hier w\u00fcrden sich 79 Prozent der emotional gebundenen Mitarbeiter gegen\u00fcber Freunden und Verwandten positiv \u00e4u\u00dfern, im Vergleich zu lediglich vier Prozent der nicht gebundenen Mitarbeiter. Der Vorteil liegt auf der Hand: Wer sich mit seinem Unternehmen identifiziert, sich dort also rundum wohlf\u00fchlt, der wechselt seltener den Arbeitgeber, ist produktiver und betreibt gern Empfehlungsmarketing. Das wirkt sich auf potenzielle Mitarbeiter und Kunden positiv aus und tr\u00e4gt dazu bei, ein positives Bild der Marke zu etablieren \u2013 in Zeiten eines immer deutlicheren \u201eWar for Talents\u201c ein kaum zu untersch\u00e4tzender Faktor.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-4495\" src=\"https:\/\/images.steelcase.com\/image\/upload\/c_limit,dpr_auto,q_70,h_1024,w_1024\/v1430988934\/www.steelcase.com\/eu-de\/Graph4.jpg\" alt=\"Graph4\" width=\"1024\" height=\"1024\" \/><\/p>\n<h3>GERINGERE FEHLZEITEN DURCH EMOTIONALE BINDUNG<\/h3>\n<p>Mitarbeiter, die emotional ungebunden sind, sich in ihrem Unternehmen also eher unwohl f\u00fchlen, verursachen durch mehr Krankheiten nicht nur h\u00f6here medizinische Kosten, sie weisen auch deutlich h\u00f6here Fehlzeiten auf als ihre emotional gebundenen Kollegen. Angesichts der daraus resultierenden Kosten sehen die Gallup- Forscher die emotionale Mitarbeiterbindung als klaren strategischen Wettbewerbsfaktor: \u201eJe h\u00f6her die Bindung, desto gr\u00f6\u00dfer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Mitarbeiter im Sinne seines Arbeitgebers verh\u00e4lt. Und je gr\u00f6\u00dfer die Anzahl der emotional gebundenen Personen, desto leistungsf\u00e4higer ist das Unternehmen.\u201c<\/p>\n<h3>GERINGERE FEHLZEITEN DURCH EMOTIONALE BINDUNG<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-4497\" src=\"https:\/\/images.steelcase.com\/image\/upload\/c_limit,dpr_auto,q_70,h_1024,w_1024\/v1430989143\/www.steelcase.com\/eu-de\/Graph5.jpg\" alt=\"exclude\" width=\"1024\" height=\"1024\" \/><\/p>\n<h3>MEHR PRODUKTIVIT\u00c4T DANK ENGAGIERTER MITARBEITER<\/h3>\n<p>Engagierte Mitarbeiter sind eine der wichtigsten Voraussetzungen f\u00fcr den Unternehmenserfolg. Sie arbeiten konzentrierter, sind leistungsf\u00e4higer und entwickeln mehr Innovationen. Entsprechend verzeichnet die Gallup-Studie bei engagierten Mitarbeitern auch eine um rund 40 Prozent h\u00f6here Innovationskraft.<\/p>\n<p>\u201eEs geht nicht darum, dass Mitarbeiter jeden Tag bahnbrechende Innovationen einbringen. Wichtig f\u00fcr Unternehmen sind die vermeintlich kleinen Ideen der Besch\u00e4ftigten, wie etwa zur Optimierung von Arbeitsabl\u00e4ufen und Prozessen.\u201c<\/p>\n<h3>ZWISCHENMENSCHLICHE DEFIZITE BESEITIGEN<\/h3>\n<p>Wenn jedoch fast ein Drittel der ungebundenen Mitarbeiter innerhalb des letzten halben Jahres keine einzige Idee ins Unternehmen eingebracht hat, dann besteht Grund zur Sorge. Eine der Ursachen f\u00fcr diese Motivationslosigkeit sehen die Forscher auch bei den F\u00fchrungskr\u00e4ften: \u201eNur acht Prozent der emotional nicht gebundenen Mitarbeiter mochten der Aussage uneingeschr\u00e4nkt zustimmen, dass ihr Vorgesetzter f\u00fcr neue Ideen und Vorschl\u00e4ge offen ist. In der Gruppe der emotional stark Gebundenen stimmten 73 Prozent ohne Wenn und Aber zu.\u201c W\u00e4hrend solche Defizite im zwischenmenschlichen Bereich nur schwierig beseitigt werden k\u00f6nnen, lassen sich Arbeitsr\u00e4ume mit relativ einfachen Mitteln nachhaltig beeinflussen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-4498\" src=\"https:\/\/images.steelcase.com\/image\/upload\/c_limit,dpr_auto,q_70,h_1024,w_1024\/v1430989258\/www.steelcase.com\/eu-de\/Graph6.jpg\" alt=\"exclude\" width=\"1024\" height=\"1024\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-4420\" src=\"https:\/\/images.steelcase.com\/image\/upload\/c_limit,dpr_auto,q_70,h_1024,w_1024\/v1430382885\/www.steelcase.com\/eu-de\/Capture13.png\" alt=\"Workplace Wellbeing\" width=\"1024\" height=\"1024\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Wohlbefinden am\u00a0Arbeitsplatz \u2013Die Entwicklung\u00a0neuer R\u00e4ume<\/h3>\n<p>Um Arbeitsr\u00e4ume zu gestalten, die das Wohlbefinden der Arbeitnehmer f\u00f6rdern, braucht man einerseits ein Grundverst\u00e4ndnis \u00fcber die Arbeitsabl\u00e4ufe und Arbeitsweisen der Menschen aber auch Erkenntnisse hinsichtlich ihrer physischen, kognitiven und sozialen Bed\u00fcrfnisse. Das bedeutet unter anderem, Menschen selbst dar\u00fcber entscheiden zu lassen, wie und wo sie arbeiten. Daf\u00fcr ist das Wissen \u00fcber verschiedene Arten der Wissensarbeit, also wie konzentriert allein oder im Team gearbeitet wird, wie sich Kollegen mit anderen austauschen oder wie sie lernen unerl\u00e4sslich.<\/p>\n<h3>PHYSISCHE, KOGNITIVE UND SOZIALE FAKTOREN M\u00dcSSEN BEI DER PLANUNG VON ARBEITSR\u00c4UMEN BEACHTET WERDEN.<\/h3>\n<p>In physischer Hinsicht ben\u00f6tigen Arbeitnehmer B\u00fcrol\u00f6sungen, die vielf\u00e4ltige Arbeitsstile im Sitzen oder Stehen unterst\u00fctzen, aber auch zur Bewegung anregen. Im Hinblick auf ihr kognitives Wohlbefinden brauchen sie R\u00e4ume, die ein st\u00f6rungsfreies, konzentriertes Arbeiten erm\u00f6glichen \u2013 egal, ob allein oder in einer Gruppe. Und um schlie\u00dflich auch ihre sozialen Bed\u00fcrfnisse zu ber\u00fccksichtigen, sind R\u00e4ume zu schaffen, die ihnen das Gef\u00fchl vermitteln, Teil einer Gemeinschaft zu sein.<\/p>\n<h3>TECHNOLOGIEN<\/h3>\n<p>Flexibles Arbeiten ist immer technologieabh\u00e4ngig. Dennoch ist dessen Erfolg nicht nur von der Nutzung diverser Ger\u00e4te, Netzwerke, Softwares oder Apps abh\u00e4ngig. Viel wichtiger ist es, authentische Kommunikationsm\u00f6glichkeiten zu finden \u2013 egal, ob beim Telefonieren, E-Mails schreiben, Skypen oder bei Video- bzw. Telefonkonferenzen.<\/p>\n<h3>MEHR KOMFORT UND EMOTIONALES WOHLBEFINDEN AM ARBEITSPLATZ<\/h3>\n<p>Erhalten Mitarbeiter die M\u00f6glichkeit, flexibel und mobil auch an informellen Orten au\u00dferhalb des B\u00fcros zu arbeiten, dann erwarten sie auch weniger formelle B\u00fcroarbeitspl\u00e4tze. Und wenn berufsbedingte Belastungen nicht mehr auf die Zeit zwischen 9 und 17 Uhr\u00a0begrenzt sind, dann wollen sie auch mehr pers\u00f6nlichen Komfort \u2013 wo auch immer sie arbeiten. Wer sich seiner Wahlm\u00f6glichkeiten bewusst ist, kann auch jene neuen Kompetenzen besser benennen, die f\u00fcr einen erfolgreichen Arbeitsalltag von Bedeutung sind. Dieser Trend zu mehr Komfort hat erhebliche Auswirkungen auf die Wahl von Materialien, Oberfl\u00e4chen, Lichtl\u00f6sungen und B\u00fcroausstattungen und ist au\u00dferdem Triebfeder f\u00fcr die Entwicklung jener M\u00f6bel und Innenarchitekturen, die als progressive Arbeitspl\u00e4tze des 21. Jahrhunderts die kleinen engen B\u00fcrozellen von fr\u00fcher verdr\u00e4ngen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-4499\" src=\"https:\/\/images.steelcase.com\/image\/upload\/c_limit,dpr_auto,q_70,h_1024,w_1024\/v1430989400\/www.steelcase.com\/eu-de\/Graph7.jpg\" alt=\"Graph7\" width=\"1024\" height=\"1024\" \/><\/p>\n<h3>ACTIVE OFFICE<\/h3>\n<p>Gemeinsam mit Steelcase arbeitete das\u00a0Berliner Beratungsunternehmen Eurocres\u00a0an eurocresActive Office\u00ae, einem Projekt f\u00fcr\u00a0die Sparkasse Rhein-Nahe, die gr\u00f6\u00dfte Bank\u00a0in Bad Kreuznach. Vor dem Hintergrund,\u00a0dass gesunde und zufriedene Mitarbeiter\u00a0stets die Basis eines erfolgreichen\u00a0Unternehmens bilden, sieht Andreas Peters, Vorstand der Sparkasse Rhein-Nahe hierin \u201e eine Investition in die Zukunft. Nur als attraktiver Arbeitgeber werden wir die motivierten Mitarbeiter haben, die unsere Kunden wollen.\u201c Das Mobiliar wurde bei\u00a0diesem Projekt so ausgew\u00e4hlt, dass es zur Bewegung anregt. H\u00f6henverstellbare Arbeitsoberfl\u00e4chen erm\u00f6glichen es den Mitarbeitern, individuelle Aufgaben im Stehen oder im Sitzen zu erledigen, und spezielle Stehtische f\u00fcr Gruppenmeetings lassen sich auch als Ger\u00e4ten f\u00fcr Stretch\u00fcbungen einsetzen \u201eEine Vielzahl von\u00a0\u00dcbungen, die wir gemeinsam mit Sport-,\u00a0Fitness- und Trainingsexperten entwickelt\u00a0haben, stellt sicher, dass die Leute w\u00e4hrend\u00a0des Arbeitstages gesundheitsf\u00f6rdernde\u00a0Mikrobewegungen ausf\u00fchren\u201c, sagt Jen\u00f6\u00a0Kleemann, einer der Partner bei Eurocres.\u00a0F\u00fcr richtige sportliche Bet\u00e4tigung gibt es\u00a0auch einen \u201eaktiven Raum\u201c mit Fitnessger\u00e4ten.\u00a0Au\u00dferdem k\u00f6nnen Mitarbeiter jederzeit\u00a0kleine Meetings in einer rundum verglasten\u00a0Lounge organisieren. Dort bieten Sitzs\u00e4cke\u00a0und weiche Hocker komfortable Sitzm\u00f6glichkeiten\u00a0\u2013 und zugleich ein leichtes\u00a0Training, wenn man sich aus seinem \u201eStuhl\u201c\u00a0erhebt. Eine wichtige Erkenntnis dieses Projekts\u00a0ist, dass man sogar f\u00fcrs Wohlbefinden\u00a0Motivation ben\u00f6tigt. Aus diesem Grund\u00a0sind die R\u00e4ume auch so m\u00f6bliert, dass sie\u00a0Sparkassenangestellten dazu anregen,\u00a0w\u00e4hrend des Arbeitstages sowohl Geist als<br \/>\nauch K\u00f6rper zu mobilisieren.<\/p>\n<h3>HUMANA INVESTIERT IN DAS WOHLBEFINDEN<\/h3>\n<p>Die Mitarbeiter zu mehr Bewegung zu animieren, ist ein auch ein strategisches Ziel des amerikanischen Gesundheitsversicherers Humana. Einerseits gelingt dies in den neu eingerichteten B\u00fcror\u00e4umen durch langsame Laufb\u00e4nder oder Indoor-Walking- Bereiche, die sich \u2013 hervorgehoben durch besondere Teppichbel\u00e4ge \u2013 direkt neben den Arbeitspl\u00e4tzen befinden, damit Mitarbeiter einfach aufstehen und herumlaufen k\u00f6nnen. Andererseits wurden aber auch die Treppenh\u00e4user attraktiver eingerichtet. Sie sollen in den Einrichtungen von Humana nicht l\u00e4nger vergessene Orte sein, und bieten daher gro\u00dfe Fenster mit attraktiver Aussichten und jede Menge nat\u00fcrliches Licht, sodass Mitarbeiter inzwischen h\u00e4ufig lieber die Treppe als den Fahrstuhl nehmen.<\/p>\n<p>Arbeitspl\u00e4tze, die Teamarbeit unterst\u00fctzen und eine Vielzahl von Arbeitsumgebungen bieten, sind grundlegend f\u00fcr Humanas Vorstellung von Wohlbefinden. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich R\u00e4ume, die die Menschen zusammenbringen \u2013 wie etwa das erst vor wenigen Jahren er\u00f6ffnete\u00a0Humana Unity Building, das heute als R\u00fcckzugsort f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte und andere Mitarbeiter dient, die sich mehr Auswahlund Steuerungsm\u00f6glichkeiten in ihrer Arbeitsumgebung w\u00fcnschen. Das Geb\u00e4ude ist ein Konferenz- und Schulungszentrum, hat eine Cafeteria, Platz f\u00fcr Meetings, eine informelle Umgebung mit freien Arbeitspl\u00e4t zen und vieles mehr. Und das alles in einem gro\u00dfen, vernetzten Raum mit drahtlosem Internetzugang . Auf diese Weise ist ein Ort entstanden, der die Menschen magnetisch anzieht, damit sie in angenehmer Atmosph\u00e4re zusammenkommen und sich austauschen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>WORK-LIFE-BALANCE<\/h3>\n<p>Je mehr die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben verschwimmen, desto wichtiger ist es, die richtige Balance zu finden. Flexibilit\u00e4t bei der Wahl des Arbeitsorts und mobiles Arbeiten tragen dazu bei, dieses Gleichgewicht zu finden. Auf der Suche nach Wohlbefinden gehen die Menschen in ihrem neuen Arbeitsalltag ganz unterschiedliche Wege. Manche Menschen setzen klare Grenzen, schalten ihre Ger\u00e4te komplett aus, oder reservieren sich bestimmte Zeitfenster f\u00fcr private Aktivit\u00e4ten. Andere wiederum sind anpassungsf\u00e4higer und vereinen Beruf und Privatleben, gehen mehr Kompromisse ein und haben kein Problem damit, auch weniger geeignete Umgebungen im Auto oder \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln zu nutzen, um auch w\u00e4hrend des Arbeitstags immer wieder Zeit f\u00fcr sich zu haben. Es gibt aber auch Mitarbeiter, die hochgradig anpassungsf\u00e4hig und technikbegeistert sind und\u00a0sich schnell auch in komplexen Situationen zurechtfinden. Arbeitsumgebungen m\u00fcssen Angebote f\u00fcr all diese Gruppen enthalten.<\/p>\n<h3>DAS B\u00dcRO BLEIBT F\u00dcR VIELE DER BESTE ORT\u00a0UM ZU ARBEITEN<\/h3>\n<p>Gleichzeitig sehen 72 Prozent der Mitarbeiter\u00a0im B\u00fcro den besten Ort, um sich mit\u00a0Kollegen auszutauschen \u2013 jenen Ort also, in\u00a0dem auch Arbeitsmittel und Technologien\u00a0bereitstehen.<\/p>\n<h3>DAS B\u00dcRO IST DER BELIEBTESTE ARBEITSPLATZ<\/h3>\n<p>Viele Mitarbeiter unserer heutigen vernetzten Welt wechseln t\u00e4glich mehrmals ihre Arbeitsweise. Mal arbeiten sie konzentriert allein oder in Teams, oder verbringen ihre Zeit in Meetings, beim Lernen, mit Netzwerken oder in Gespr\u00e4chen. Um diesen verschiedenen Bed\u00fcrfnissen zu entsprechen, bedarf es vielf\u00e4ltiger Arbeitsumgebungen f\u00fcr Einzel- und Gruppenarbeit. In der Skype Living Workplace Umfrage definierten die Mitarbeiter ihre f\u00fcnf wichtigsten Faktoren f\u00fcr Arbeitszufriedenheit. Gleich nach dem Gehalt rangieren die \u201eQualit\u00e4t der Arbeitsumgebung\u201c, aber auch die \u201eFlexibilit\u00e4t, auch au\u00dferhalb des B\u00fcros oder zu Hause zu arbeiten\u201c.<\/p>\n<h3>SELBSTBESTIMMTES ARBEITEN WIRD ZUM STATUSSYMBOL<\/h3>\n<p>Eigene B\u00fcros waren einst begehrte Statussymbole. Heute wollen Mitarbeiter \u2013 und zwar unabh\u00e4ngig von ihrer Stellung \u2013 lieber frei dar\u00fcber entscheiden, wo sie arbeiten. Arbeitspl\u00e4tze k\u00f6nnen das Engagement der\u00a0Angestellten steigern, indem sie mobile\u00a0Arbeitsstile durch vielf\u00e4ltige individuelle\u00a0und gemeinschaftliche Arbeitspl\u00e4tze\u00a0f\u00f6rdern und \u00fcberdies entsprechende\u00a0Mittel zur Teamarbeit bereitstellen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-4500\" src=\"https:\/\/images.steelcase.com\/image\/upload\/c_limit,dpr_auto,q_70,h_1024,w_1024\/v1430989734\/www.steelcase.com\/eu-de\/Graph8.jpg\" alt=\"exclude\" width=\"1024\" height=\"1024\" \/><\/p>\n<h3>AM BESTEN ENG MITEINANDER VERKN\u00dcPFT: STIMULIERENDE BEREICHE UND RUHIGE ORTE<\/h3>\n<p>Mitarbeiter brauchen das Gef\u00fchl, vernetzt zu sein \u2013 mit anderen Menschen wie auch mit dem Unternehmen. Manchmal bevorzugen sie Arbeitspl\u00e4tze in der N\u00e4he zu lebhaften Orten, w\u00e4hrend sie sich sp\u00e4ter lieber zur\u00fcckziehen, um konzentriert zu arbeiten, nachzudenken oder sich zu erholen. Damit sie die jeweils richtige Arbeitsumgebung schneller finden, sollten diese signalisieren, welche Arbeitsweisen sie am besten unterst\u00fctzen \u2013 ob sie also eher stimulierende Bereiche oder ruhige Orte f\u00fcr\u00a0Konzentration sind. In unmittelbarer N\u00e4he zum Arbeitsplatz sollte es Bereiche geben, die es erlauben, f\u00fcr eine bestimmte Zeit aus dem Arbeitsalltag auszubrechen. Auszeiten wie diese sind wichtig, wenn es darum geht, ungest\u00f6rt zu reflektieren oder neue Perspektiven zu entwickeln. Dies funktioniert umso besser je mehr Einflussm\u00f6glichkeiten Mitarbeiter auch auf die Steuerung des Raumklimas, der Beleuchtung und der Sitzposition haben.<\/p>\n<h3>ALTERNATIVE ARBEITSORTE<\/h3>\n<p>Mit alternativen Arbeitsorten sind nicht nur R\u00e4ume au\u00dferhalb des B\u00fcros gemeint, die den Menschen die Balance zwischen Arbeit und Privatleben erleichtern, sondern auch \u201eThird Places\u201c innerhalb des B\u00fcros. Dort k\u00f6nnen sich Menschen zwanglos treffen und informelle Ideen und Informationen austauschen. Dabei sind alternative\u00a0Arbeitsorte auch f\u00fcr mobile Mitarbeiter wichtig. Laut Steelcase-CoreNet Global Studie kommt der Gro\u00dfteil der Mitarbeiter auch in Unternehmen mit alternativen Arbeitsstrategien immer wieder gern an einen Arbeitsplatz im B\u00fcro, weil sie hier am besten arbeiten k\u00f6nnen. Mehr als 70 Prozent der Befragten sehen im B\u00fcro den besten Ort, um sich mit Kollegen auszutauschen, w\u00e4hrend f\u00fcr 40 Prozent der Zugang zu Arbeitsmitteln und Technologien besonders wichtig ist.<\/p>\n<h3>ALTERNATIVE ARBEITSMODELLE<\/h3>\n<p>Laut einer gemeinsam von Steelcase und CoreNet Global durchgef\u00fchrten Untersuchung in Nordamerika und Europa bieten 86 Prozent der Unternehmen alternative Arbeitsmodelle wie Homeoffice oder mobiles Arbeiten an. Hierf\u00fcr sind mobile Technologien, extern zug\u00e4ngliche Daten\u00a0sowie Arbeitsstrategien, die es erm\u00f6glichen Berufs- und Privatleben miteinander zu vereinbaren, unerl\u00e4sslich. Bis heute gibt es aber nur relativ wenige Arbeitnehmer, die diese M\u00f6glichkeit nutzen. Gut die H\u00e4lfte aller befragten Betriebe beziffert deren Anteil mit h\u00f6chstens zehn Prozent.<\/p>\n<h3>VERTRAUEN F\u00dcHRT ZU WERTSCH\u00c4TZUNG UND WOHLBEFINDEN<\/h3>\n<p>Flexibel zu arbeiten hei\u00dft aber nicht nur, \u00fcber flexible Arbeitszeitmodelle zu verf\u00fcgen, sondern auch, selbst bestimmen zu k\u00f6nnen, wo und wie gearbeitet wird. Der beste Platz um zehn Uhr morgens kann dabei schon wenige Stunden sp\u00e4ter unvorteilhaft sein, wenn andere Aufgaben zu erledigen sind. Flexibles Arbeiten bedeutet f\u00fcr Vorgesetzte, dass Aufgaben zu einem gro\u00dfen Teil eigenverantwortlich bearbeitet werden. Durch dieses Vertrauen und ihre Freiheiten f\u00fchlen sich Mitarbeiter herausgefordert und wertgesch\u00e4tzt \u2013 beides wesentliche Voraussetzungen f\u00fcr das Wohlbefinden am Arbeitsplatz.<\/p>\n<h3>EMOTIONALE BINDUNG<\/h3>\n<p>Menschen wollen emotional mit ihrem Arbeitsplatz verbunden sein. Manchmal geht es dabei um Familienfotos, Teppiche und Decken oder darum, beim Arbeiten die F\u00fc\u00dfe hochlegen und die eigene Pers\u00f6nlichkeit einbringen zu k\u00f6nnen. Viel wichtiger aber ist es, ein gewisses Ma\u00df an emotionalem Wohlbefinden zu haben, um optimal arbeiten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>R\u00c4UME F\u00dcR ZUSAMMENARBEIT<\/h3>\n<p>Mitarbeiter brauchen das Gef\u00fchl, Teil einer mit der Unternehmenskultur verkn\u00fcpften Gemeinschaft zu sein. Der Ort, der all diese Anforderungen erf\u00fcllt, ist: das B\u00fcro. Teamarbeit und der rege Austausch unter Kollegen bilden die Grundlage des Unternehmenserfolgs. Die meisten B\u00fcros bieten dennoch kaum Platz f\u00fcr Zweiergespr\u00e4che. Hinzu kommt, dass Arbeitsmittel und Technologien oft wenig benutzerfreundlich sind und Teams unn\u00f6tig viel Zeit mit der Suche nach geeigneten R\u00e4umlichkeiten verbringen. Wer will, dass\u00a0die Menschen kooperieren und innovative\u00a0Ideen entwickeln, muss Arbeitsr\u00e4ume\u00a0schaffen, die genau das unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Eine 2010 gemeinsam von Steelcase und CoreNet Global durchgef\u00fchrte Studie zeigt den ansteigenden Stellenwert von Teamarbeit. So kooperieren zwei Drittel der beteiligten Unternehmen zwischen 60 und 80 Prozent ihrer Zeit. Die Vorteile liegen auf der Hand: W\u00e4hrend Einzelne zwar h\u00e4ufig am schnellsten zu Antworten gelangen, erreichen Gruppen stets vielf\u00e4ltigere und umfassendere L\u00f6sungen, nicht zuletzt weil ihre Mitglieder unterschiedliche Perspektiven einbringen und Themen mehrdimensional betrachten.<\/p>\n<p>Doch egal, ob allein oder in Gruppen \u2013 Voraussetzung f\u00fcr Innovation ist Kreativit\u00e4t. Eine 2010 erstellte Studie mit CEOs aus der ganzen Welt kommt zum Ergebnis, dass Kreativit\u00e4t unter F\u00fchrungskr\u00e4ften als meistgesch\u00e4tzte Eigenschaft gilt, mehr noch als Integrit\u00e4t oder globales Denken.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus f\u00f6rdert Teamarbeit nicht nur den Wissenstransfer zwischen \u00e4lteren und j\u00fcngeren Mitarbeitern, sondern auch den sozialen Austausch unter den Kollegen, was f\u00fcr das Wohlbefinden von essentieller Bedeutung ist. Bei aller Euphorie f\u00fcr Teamarbeitsumgebungen sollte nicht die Einrichtung von Bereichen vergessen werden, die konzentriertes, individuelles Arbeiten erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4529\" src=\"https:\/\/images.steelcase.com\/image\/upload\/c_limit,dpr_auto,q_70,h_300,w_300\/v1431095153\/www.steelcase.com\/eu-de\/Graph97.jpg\" alt=\"Graph9\" width=\"300\" height=\"300\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie Mitarbeiter, die sich gut f\u00fchlen, die Unternehmens-performance steigern k\u00f6nnen. 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