{"id":4398,"date":"2015-04-27T14:27:48","date_gmt":"2015-04-27T12:27:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.steelcase.com\/eu-de\/?post_type=whitepaper&#038;p=4398"},"modified":"2023-02-09T16:54:54","modified_gmt":"2023-02-09T15:54:54","slug":"marke-unternehmenskultur-und-arbeitsumgebung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steelcase.com\/eu-de\/forschung\/artikel\/themen\/kultur-talent\/marke-unternehmenskultur-und-arbeitsumgebung\/","title":{"rendered":"Marke, Unternehmenskultur und Arbeitsumgebung"},"content":{"rendered":"<h2>Was ist wichtiger \u2014 die Kultur oder die Marke?<\/h2>\n<h4>Eine Frage, die man sich in unserer hypervernetzten,\u00a0sich immer mehr aneinander angleichenden\u00a0Welt von heute kaum noch stellt.<\/h4>\n<p>Marke und Kultur eines Unternehmens f\u00fchren\u00a0eine Art Huhn-\/Ei-Beziehung und wirken in\u00a0einem eng verwobenen System aufeinander\u00a0ein. Das Eine ver\u00e4ndert sich nicht ohne das\u00a0Andere \u2013 beides kann sich nur gemeinsam\u00a0weiterentwickeln. Und all das geschieht an\u00a0einem Ort: dem Arbeitsplatz.<\/p>\n<p>In der Symbiose zwischen Marke und Kultur\u00a0repr\u00e4sentiert die Marke die DNA eines Unternehmens\u00a0nach au\u00dfen, w\u00e4hrend sich die Kultur\u00a0im Inneren zeigt. In der Unternehmenswelt\u00a0wird bereits seit Jahren der Begriff der Unternehmenskultur\u00a0thematisiert, w\u00e4hrend die\u00a0Diskussion \u00fcber Markenwerte in vielen Chefetagen\u00a0noch relativ neu ist.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich leben bekannte Markenf\u00fchrer wie\u00a0Microsoft und Coca-Cola ihre Markenwerte<br \/>\njeden Tag, doch bei weniger bekannten Unternehmen\u00a0\u00fcberl\u00e4sst man die Marke \u00fcberwiegend\u00a0der Marketingabteilung. In einem hart\u00a0umk\u00e4mpften Marktumfeld mit einer Vielzahl\u00a0von Wahlm\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Verbraucher\u00a0fangen Unternehmen an zu begreifen, dass\u00a0Differenzierung f\u00fcr das \u00dcberleben unverzichtbar\u00a0ist und eine starke Marke dazu beitr\u00e4gt,\u00a0sich von der Masse abzuheben.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend \u201edie Marke\u201d in aller Munde ist, wird\u00a0nicht immer ganz klar, was damit gemeint ist.\u00a0Auch, weil sich Markenkonzepte enorm weiterentwickelt\u00a0haben und inzwischen weit \u00fcber\u00a0reine Anzeigenkampagnen hinaus gehen.\u00a0Heute sind sich die Fachleute einig, dass man\u00a0die Marke nicht einfach wie einen Stempel\u00a0auf ein Unternehmen aufdr\u00fccken kann.<\/p>\n<p>Starke Marken entwickeln sich von innen\u00a0heraus. Die Grenze zwischen Unternehmenskultur\u00a0und Marke wird d\u00fcnner und verwischt\u00a0immer mehr, bis sie kaum noch zu erkennen\u00a0ist. Und falls ein Unternehmen seine Markenwerte\u00a0ver\u00e4ndern m\u00f6chte, muss es \u00fcberlegen,\u00a0ob seine Kultur diese \u00c4nderung mittragen kann.<\/p>\n<p>Es wird h\u00e4ufig \u00fcbersehen, dass der Arbeitsumgebung\u00a0bei einer Ver\u00e4nderung der Marke\u00a0oder der Unternehmenskultur eine wesentliche\u00a0Rolle zukommt. Dies best\u00e4tigt eine aktuelle\u00a0Umfrage der Vereinigung von Corporate\u00a0Real Estate Managern, CoreNet Global (CGN),\u00a0unter 123 Immobilienverantwortlichen in Unternehmen.\u00a0Demnach sind 77 Prozent der\u00a0Ansicht, dass die Marke ein ausschlaggebender\u00a0Antriebsfaktor f\u00fcr ihr Gesch\u00e4ft ist, doch nur\u00a054 Prozent denken, dass sie vom Arbeitsumfeld\u00a0unterst\u00fctzt wird und lediglich 15 Prozent sind\u00a0der Ansicht, dass ihre Unternehmensr\u00e4ume\u00a0die Marke \u201esehr gut\u201d widerspiegeln.<\/p>\n<p>Das Arbeitsumfeld ist wie eine B\u00fchne, auf\u00a0der Kulturver\u00e4nderungen inszeniert werden.\u00a0Steelcase hat diese Thematik in Prim\u00e4r- und\u00a0Sekund\u00e4rstudien erforscht und mit Feldstudien\u00a0bei Kunden durchleuchtet \u2013 sogar das\u00a0firmeneigene Geb\u00e4ude in Rosenheim dient\u00a0als \u201elebendiges\u201c Labor. In weltweiter Zusammenarbeit\u00a0mit Architekten, Designern und\u00a0Unternehmen haben das Workplace Futures\u00a0Team und die Applied Research Consultants\u00a0von Steelcase neue Erkenntnisse zur eng\u00a0verkn\u00fcpften und ver\u00e4nderlichen Beziehung\u00a0zwischen Kultur, Marke und Arbeitsumfeld\u00a0gewonnen.<\/p>\n<h3>Die Marken-L\u00fccke f\u00fcllen<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-4399\" src=\"https:\/\/images.steelcase.com\/image\/upload\/c_limit,dpr_auto,q_70,h_300,w_300\/v1430133652\/www.steelcase.com\/eu-de\/Capture1.png\" alt=\"Capture\" width=\"413\" height=\"266\" \/><\/h3>\n<p>Abgesehen von ein Paar vereinzelten Logos\u00a0und einem beeindruckenden Besucherbereich\u00a0wurde bis vor kurzem die enge Verbindung\u00a0zwischen Arbeitsumfeld und Markenbildung\u00a0h\u00e4ufig vernachl\u00e4ssigt.<\/p>\n<h3><strong>Wo spiegelt sich die ma rke in ihrer\u00a0<\/strong><strong>arbeitsum gebung wider?<\/strong><\/h3>\n<p>Die CoreNet-Umfrage hat best\u00e4tigt, dass die<br \/>\nmeisten Immobilienverantwortlichen in der<br \/>\nAu\u00dfenfassade des Unternehmensgeb\u00e4udes<br \/>\nimmer noch den wichtigsten Schauplatz f\u00fcr<br \/>\ndie Markenkommunikation sehen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4400\" src=\"https:\/\/images.steelcase.com\/image\/upload\/c_limit,dpr_auto,q_70,h_300,w_300\/v1430134032\/www.steelcase.com\/eu-de\/Capture2.png\" alt=\"Capture\" width=\"300\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich bekommen Logos und Anzeigen\u00a0den Vorzug, wenn es darum geht, der Marke\u00a0in den Arbeitsr\u00e4umen Ausdruck zu verleihen.\u00a0Gleichzeitig meinen 50 Prozent, dass das\u00a0Design der gesamten Arbeitsst\u00e4tte starke\u00a0Auswirkungen auf die F\u00f6rderung von markengerechten\u00a0Verhaltensweisen hat.<\/p>\n<h3>WIE DR\u00dcCKT SICH DIE MARKE IN IHRER<br \/>\nARBEITSS UMGEB UNG AUS?<\/h3>\n<p>Da die Arbeitsumgebung einen so gro\u00dfen\u00a0Einfluss auf unsere Verhaltensweisen hat,\u00a0wie wir uns f\u00fchlen, wie wir mit anderen umgehen,\u00a0wie produktiv wir sind, muss sie\u00a0dringend beim Aufbau der Kultur und folglich\u00a0auch der Marke beachtet werden. Die Erkenntnis,\u00a0dass das gesamte Arbeitsumfeld die\u00a0M\u00f6glichkeit birgt, Unternehmenskultur erfolgreich\u00a0oder neu zu definieren, verschafft\u00a0Unternehmen eine wesentlich bessere Ausgangsposition,\u00a0um auf die heutigen Herausforderungen\u00a0zu reagieren: rasche und andauernde\u00a0Ver\u00e4nderungen durch Faktoren wie\u00a0Globalisierung, Technologien, Immobilienverdichtung\u00a0oder wirtschaftliche Rezession.\u00a0F\u00fcr eine erfolgreiche Markenpolitik m\u00fcssen\u00a0heute alle an einem Strang ziehen: nicht nur\u00a0die Marketingabteilung, sondern das gesamte\u00a0Unternehmen vom CEO bis hin zu den externen\u00a0Beratern.<\/p>\n<p>Eine Marke sagt aus, was ein Unternehmen\u00a0darstellt und wof\u00fcr es steht. Sie umfasst\u00a0den Gesamteindruck, den ein Produkt oder\u00a0ein Unternehmen vermittelt. Kurz gesagt:\u00a0Ihre Marke ist Ihr guter Ruf. Die unz\u00e4hligen\u00a0Orte und Arten, an und in denen Unternehmen\u00a0mit ihren Kunden interagieren \u2013 vom\u00a0Produktdesign bis hin zum Telefonkontakt\u00a0\u2013 sind Ber\u00fchrungspunkte, die einen Einfluss\u00a0darauf haben, welches Gef\u00fchl eine Marke\u00a0bei Menschen ausl\u00f6st. K\u00f6nnen Sie sich vorstellen,\u00a0aus einer gr\u00fcnen Coca-Cola-Flasche\u00a0zu trinken? Damit wird auch klar: Gro\u00dfe Marken<br \/>\nentstehen nicht von allein. Sie erfordern\u00a0die volle Konzentration auf alle Bereiche,\u00a0nicht nur auf Marketing oder Werbung. Tats\u00e4chlich\u00a0mag es in der heutigen, erlebnisorientierten\u00a0Wirtschaft weniger auf traditionelle\u00a0Markeninvestitionen ankommen. So plaziert\u00a0Amazon, eine der st\u00e4rksten Marken der Welt,\u00a0sein Logo l\u00e4ngst nicht \u00fcberall und gibt sehr\u00a0wenig f\u00fcr konventionelle Marketingaktivit\u00e4ten\u00a0wie Messen, TV und Anzeigen in Zeitschriften\u00a0aus. Stattdessen konzentriert man die Ausgaben\u00a0auf Technologien, Vertriebsm\u00f6glichkeiten\u00a0und andere Investitionen, die sich in\u00a0Form von Benutzerfreundlichkeit und reibungslosen\u00a0Einkaufserlebnissen auswirken.\u00a0Amazon hat erkannt, dass seine Marke \u00fcberwiegend\u00a0durch das Erlebnis mit ihr gepr\u00e4gt\u00a0wird.<\/p>\n<p>Viele Firmen haben allerdings noch Probleme\u00a0damit, zu verstehen, auf welche Weise sie\u00a0ihre Marke st\u00e4rken k\u00f6nnen. Einige interessante\u00a0Studien der Forum Corporation, ein globales\u00a0Lern- und Entwicklungsunternehmen,\u00a0welches sich auf die Ausf\u00fchrung von Strategien\u00a0f\u00fcr Unternehmen aus einem breiten\u00a0Spektrum von Industrien spezialisiert hat,\u00a0belegen: Das, was die Verbraucher wichtig\u00a0finden, hat h\u00e4ufig nur wenig mit dem zu tun,\u00a0worauf sich viele Unternehmen konzentrieren.\u00a0Insbesondere besteht eine gro\u00dfe Diskrepanz\u00a0in der Wahrnehmung von Verbraucher\u00a0und Unternehmen hinsichtlich der Bedeutung\u00a0von Anzeigen und Werbekampagnen. Eine\u00a0weitere gro\u00dfe Diskrepanz besteht offenbar\u00a0in der Einsch\u00e4tzung dar\u00fcber, wie stark der\u00a0Einfluss der Mitarbeiter auf den Gesamteindruck\u00a0eines Unternehmens ist: W\u00e4hrend die\u00a0Kunden diesen als sehr hoch einsch\u00e4tzen,\u00a0konzentrieren sich die Unternehmen nur in\u00a0geringem Ma\u00dfe darauf.<\/p>\n<p>Deshalb starteten Steelcase-Forscher vor\u00a0f\u00fcnf Jahren eine Untersuchung, die das gesamte\u00a0\u00d6kosystem der Kundenwahrnehmung\u00a0rund um die Marke erhellen sollte. Im Ergebnis\u00a0wird das Kundenerlebnis offenbar durch\u00a0eine Vielzahl von Dingen beeinflusst: unter<br \/>\nanderem durch den Kundenservice, die Ausstellungsr\u00e4ume,\u00a0die Website und durch Produktdemonstrationen.\u00a0(Siehe Diagramm: \u201eUnterschiedliche\u00a0Wahrnehmung der Faktoren,\u00a0die das Kundenerlebnis beeinflussen\u201d, auf\u00a0Seite 4 oben.)<\/p>\n<h3>Unterschiedliche annahmen dar\u00fcber, wa s das kundenerlebnis beeinflusst<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-4402\" src=\"https:\/\/images.steelcase.com\/image\/upload\/c_limit,dpr_auto,q_70,h_1024,w_1024\/v1430134819\/www.steelcase.com\/eu-de\/Capture4.png\" alt=\"Capture\" width=\"1024\" height=\"1024\" \/><\/p>\n<h3>GROSSE MARKEN WERDEN ZU HAUSE\u00a0GEBOREN<\/h3>\n<p>In einer global verbundenen, sozial vernetzten\u00a0und immer transparenteren Welt ist eine\u00a0Marke l\u00e4ngst nicht mehr nur das, was ein Unternehmen\u00a0von sich behauptet. Der Markt und\u00a0mit ihm die Menschen, die ihn bedienen, definieren\u00a0eine Marke auf der Basis der mit ihr gemachten\u00a0Erfahrungen. Dank Internet, sozialen\u00a0Netzwerken, YouTube und zunehmender Mundpropaganda\u00a0m\u00fcssen Unternehmen und ihre\u00a0Marken einer kritischen \u00d6ffentlichkeit standhalten.<\/p>\n<p>Das Vertrauen in Marken br\u00f6ckelt also allerorten,\u00a0denn der Glaube der Gesellschaft an Institutionen,\u00a0Unternehmen und F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeiten\u00a0wird immer wieder durch Lebensmittelskandale\u00a0wie BSE oder EHEC, durch Umweltkatastrophen\u00a0wie im Golf von Mexiko oder im\u00a0japanischen Fukushima oder durch das Fehlverhalten\u00a0von Investmentbanken nachhaltig\u00a0ersch\u00fcttert. Zu diesem Schluss kommt auch\u00a0eine aktuelle Studie, die 900 globale Marken\u00a0untersucht hat und deren Auswertungen\u00a0einen schwerwiegenden Vertrauensr\u00fcckgang\u00a0gegen\u00fcber Marken in den letzten zehn Jahren\u00a0nachweisen.<\/p>\n<h3>Prozentualer Anteil Vertrau ensw\u00fcrdiger\u00a0Marken<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4403\" src=\"https:\/\/images.steelcase.com\/image\/upload\/c_limit,dpr_auto,q_70,h_300,w_300\/v1430135030\/www.steelcase.com\/eu-de\/Capture4.png\" alt=\"Capture\" width=\"300\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p>Die j\u00e4hrlich in der Business Week ver\u00f6ffentlichte\u00a0Interbrand-Studie zum Wert von Markennamen\u00a0belegt ebenfalls, dass der Wert\u00a0der Top-100-Marken 2009 abgenommen hat\u00a0und sogar der Wert der Top-10-Marken zum\u00a0ersten Mal seit zehn Jahren zur\u00fcckgegangen\u00a0ist. Interbrand f\u00fchrt diesen R\u00fcckgang auf\u00a0einen Vertrauensverlust zur\u00fcck, der mit den\u00a0Finanzgesellschaften begonnen hat und dann\u00a0rasch auf andere Unternehmen \u00fcbergesprungen\u00a0ist. Die j\u00e4hrlich ver\u00f6ffentlichte Interbrand-\u00a0Rangordnung basiert auf der Berechnung\u00a0des Einkommenswertes der betreffenden\u00a0Marken. Grundlage ist eine Formel, die die\u00a0zuk\u00fcnftige St\u00e4rke der Marke und ihre F\u00e4higkeit,\u00a0Nachfrage zu erzeugen, ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p>Vertrauen zu gewinnen und in Folge glaubw\u00fcrdige\u00a0Unternehmenskulturen zu etablieren,\u00a0war also noch nie so wichtig wie heute, um\u00a0authentische, starke Marken zu schaffen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4404\" src=\"https:\/\/images.steelcase.com\/image\/upload\/c_limit,dpr_auto,q_70,h_300,w_300\/v1430135206\/www.steelcase.com\/eu-de\/Capture5.png\" alt=\"Capture\" width=\"300\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p>Erfolgreiche Unternehmen setzen ihre Marken\u00a0nicht nur daf\u00fcr ein, um auf dem Markt Nachfrage\u00a0zu erzeugen. Sie erkennen auch den\u00a0enormen Wert, der transportiert werden kann,\u00a0wenn eine Marke im Kopf sowie in Verhaltensweisen\u00a0und Entscheidungsprozessen von Mitarbeitern\u00a0fest verankert ist. Da Mitarbeiter\u00a0Ideen entwickeln und Interaktionen in Gang\u00a0setzen, die das Kundenerlebnis definieren,\u00a0kommt der Umgebung, in der diese Arbeit\u00a0ausgef\u00fchrt wird, eine gro\u00dfe Bedeutung zu.\u00a0Die richtige Art von Umgebung kann dazu\u00a0beitragen, alles zu vermitteln, was eine Marke\u00a0sein will. In einem st\u00e4ndigen Kreislauf beeinflusst\u00a0die Marke das Verhalten, was wiederum\u00a0die Unternehmenskultur beeinflusst, die\u00a0wiederum von der Arbeitsumgebung gepr\u00e4gt\u00a0und verst\u00e4rkt wird. Um gro\u00dfe Marken zu\u00a0schaffen, m\u00fcssen die Markenwerte vom gesamten\u00a0Unternehmen gelebt werden. Es ist\u00a0wirklich schwer, eine Marke zu leben, wenn\u00a0ihr die Arbeitsumgebung nicht entspricht. Genauso,\u00a0wie Kultur und Marke Strategien mit\u00a0Leben erf\u00fcllen, sind Arbeitsr\u00e4ume f\u00fcr die Definition\u00a0und Lenkung von Kultur und Marke\u00a0von wesentlicher Bedeutung.<\/p>\n<p>Das Potenzial, die Arbeitsst\u00e4tte als lebendige, einflussreiche Manifestation der Marke zu nutzen, ist noch lange nicht ausgesch\u00f6pft. Doch seit Designer und Berater mit Unternehmen zusammenarbeiten, um deren Markenwerte zu definieren und diese in der Arbeitsumgebung zu spiegeln und zu festigen, zeichnet sich hier ein Wandel ab. Es ist einleuchtend: Wenn die Unternehmensstrategie darin besteht, flexibel, trendy und innovativ zu erscheinen, kann der Arbeitsplatz nicht konventionell sein. Wenn man Transparenz und Erreichbarkeit kommunizieren m\u00f6chte, darf der Arbeitsplatz nicht einem Bunker gleichen. Falls die Strategie Sicherheit und Stabilit\u00e4t suggerieren soll, kann das Ambiente nicht flippig und l\u00e4ssig sein. Und wenn die Strategie der Nachhaltigkeit verpflichtet ist, muss der Arbeitsplatz auf authentische Weise Umweltfreundlichkeit vermitteln. Anders gesagt: An der wichtigen Schnittstelle von Marke, Strategie und Kultur bietet das Arbeitsumfeld die einmalige Gelegenheit, Klarheit und Authentizit\u00e4t zu vermitteln.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4405\" src=\"https:\/\/images.steelcase.com\/image\/upload\/c_limit,dpr_auto,q_70,h_300,w_300\/v1430135375\/www.steelcase.com\/eu-de\/Capture6.png\" alt=\"Capture\" width=\"300\" height=\"300\" \/><\/p>\n<p>Diese Untersuchungen sind f\u00fcr viele Unternehmen hochinteressant. Bei ihrer Zusammenarbeit mit mehr als 50 Firmen aus den unterschiedlichsten Branchen haben Steelcase- Forscher eine umfragebasierte Methodik erarbeitet, die F\u00fchrungskr\u00e4ften und ihren Mitarbeitern hilft, ihre Organisationskultur zu bewerten und zu \u00e4ndern. Diese als Organizational Cultural Assessment Instrument (OCAI ) bezeichnete, von Kim S. Cameron und Robert E. Quinn von der Universit\u00e4t Michigan entwickelte Methodik basiert auf der Annahme, dass es vier Grundtypen von Unternehmenskulturen gibt: \u201eClan\u201c, \u201eHierarchie\u201c, flexible \u201eAdhokratie\u201c und \u201eMarkt\u201d. Alle sind in unterschiedlicher Auspr\u00e4gung in allen Unternehmen vorhanden, und jeder Typus versucht, die Vorherrschaft zu erlangen.<\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund, dass sich die Arbeitsr\u00e4umlichkeiten auf die Unternehmenskultur und letztlich auf die Marke auswirken, kann die Anwendung dieser Methodik ein Unternehmen dabei unterst\u00fctzen, eine neue Arbeitsumgebung zu gestalten oder eine bestehende zu ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Bei der Erfassung und Auswertung der Daten entdeckten die Steelcase-Forscher eine deutliche Verschiebung: In den meisten Unternehmen treten die Clan-Werte an die erste Stelle \u2013 dennoch sind hierarchische Strukturen und die Abschottung vor internationalem Austausch immer noch allgegenw\u00e4rtig.<\/p>\n<h3>Gemeinschaft erleben<\/h3>\n<p>Es gibt einen sp\u00fcrbaren Trend, Markenikonografie weniger steif und daf\u00fcr beruhigend oder sogar verspielt zu gestalten.* Wal-Mart ist nur ein Beispiel daf\u00fcr. Seine milit\u00e4risch anmutenden, marineblauen Sterne wurden durch ein gelbes, freundlicher anmutendes Sternsymbol ersetzt. Gleicherma\u00dfen erkennen viele Unternehmen, dass sie ihre R\u00e4ume \u201eentschachteln\u201d und mehr Raum f\u00fcr Teamarbeit schaffen m\u00fcssen, um ihre Kultur und ihre Marke besser zu spiegeln und zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>* The New York Times, 31. Mai 2009<\/p>\n<p>Ob als Reaktion auf Wirtschaftskrisen und Rationalisierungen oder als Trend hin zu mehr Networking \u2013 das Endergebnis, das vielleicht auch auf den neuen technologischen M\u00f6glichkeiten basiert, ist stets das gleiche: Mitarbeiter wollen vernetzt sein und zusammenarbeiten, am besten in geringer Entfernung voneinander.<\/p>\n<p>Unverkennbar sind die gesellschaftlichen Parallelen: Momentan verschieben sich die Wohnverh\u00e4ltnisse weg von den Vorst\u00e4dten mit ihren gro\u00dfen Rasenfl\u00e4chen und Z\u00e4unen hin zur gr\u00f6\u00dferen urbanen Intimit\u00e4t.<\/p>\n<h3>R\u00c4UME IM WANDEL<\/h3>\n<p>Angesichts der fundamentalen Verschiebungen von Kultur und Arbeitsweisen \u00fcberrascht es kaum, dass sich auch die Arbeitsumgebungen ver\u00e4ndern, um Trends und neue Verhaltensweisen zu unterst\u00fctzen. Hierzu z\u00e4hlen:<\/p>\n<p><strong>Weniger Raum f\u00fcr Einzelarbeitspl\u00e4tze, daf\u00fcr mehr f\u00fcr Teamarbeitspl\u00e4tze<\/strong><\/p>\n<p>Heute w\u00fcnschen sich Mitarbeiter einen \u201eFamilienraum\u201d, in dem sie Ideen austauschen und informelle Gespr\u00e4che f\u00fchren k\u00f6nnen \u2013 sei es von Angesicht zu Angesicht oder mithilfe moderner Technik. In offeneren, wandelbareren R\u00e4umen k\u00f6nnen Mitarbeiter spontan miteinander kommunizieren und voneinander lernen. Indem man W\u00e4nde und Abtrennungen beseitigt oder zumindest niedriger gestaltet, f\u00f6rdert man Interaktionen sowie Kreativit\u00e4t und Teamwork in Form spontaner Meetings und Brainstorming-Sessions.<\/p>\n<p><strong>Mehr Technologie f\u00fcr mehr Vernetzung<\/strong><\/p>\n<p>Unternehmen m\u00fcssen rasch und problemlos Verbindungen zwischen Menschen herstellen, die an verschiedenen Standorten arbeiten. Echtzeit- und asynchrone Zusammenarbeit sowie Arbeitsmanagement und eine Vielzahl von Telekommunikationstechnologien k\u00f6nnen eine Menge dazu beitragen, dass Mitarbeiter an weit voneinander entfernt liegenden Standorten immer effektiver zusammenarbeiten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Mehr Mobilit\u00e4t, mehr dezentrales Arbeiten<\/strong><\/p>\n<p>Der Wunsch nach einer Clan-Unternehmenskultur wird durchkreuzt von schrumpfenden Immobilien und neuen Arbeitsstrategien, bei denen Mitarbeiter ihre Aufgaben von vielen Standorten aus erledigen ( z. B. am prim\u00e4ren Arbeitsplatz, in Kundenbetrieben, von zu Hause aus oder an anderen externen Standorten, etc.) Diese Arbeitskr\u00e4fte m\u00fcssen spezielle Herausforderungen in puncto Kommunikation und Zusammenarbeit mit Kollegen meistern. Die Arbeitsst\u00e4tte spielt eine wichtige Rolle dabei, die kurzen Team-Momente optimal zu unterst\u00fctzen, wenn ein st\u00e4ndiges Kommen und Gehen herrscht und Mitarbeiter \u201ebei der Arbeit\u201d statt \u201eim B\u00fcro\u201d sind. Die Arbeitsr\u00e4ume sollten dazu beitragen, die Mitarbeiter zu befl\u00fcgeln und sich emotional mit dem Unternehmen, der Marke und der Kultur verbunden zu f\u00fchlen, wann immer sie vor Ort in der Firma sind.<\/p>\n<h3>DIE VIER TYPEN DER UNTERNEHMENSKULTUR<\/h3>\n<p><strong>CLAN <\/strong><\/p>\n<p>Ein sehr freundliches Arbeitsumfeld, in dem sich Menschen rege austauschen wie in einer weit verzweigten Familie. Die F\u00fchrungskr\u00e4fte werden als v\u00e4terliche \/ m\u00fctterliche Mentoren wahrgenommen. Die Organisation wird durch Loyalit\u00e4t oder Tradition zusammengehalten. Das Zugeh\u00f6rigkeitsgef\u00fchl ist hoch. Das Unternehmen betont nachdr\u00fccklich den langfristigen Nutzen von Personalentwicklung und misst Zusammenhalt und Moral gro\u00dfe Bedeutung bei. HIER ARCHIE Ein sehr formelles und strukturiertes Arbeitsumfeld. Anweisungen regeln die Aufgaben der Mitarbeiter. Die F\u00fchrungskr\u00e4fte halten sich f\u00fcr effiziente und gute Koordinatoren und Organisatoren. Am wichtigsten ist der reibungslose Betriebsablauf. Formelle Regeln und Richtlinien halten die Organisation zusammen. Das langfristige Ziel sind Stabilit\u00e4t und Leistung mit produktiven, reibungslosen Betriebsabl\u00e4ufen. Erfolg wird anhand von Lieferzuverl\u00e4ssigkeit, reibungsloser Planung und niedrigen Kosten gemessen. Der Personalf\u00fchrung geht es um sichere Arbeitspl\u00e4tze und Vorhersehbarkeit.<\/p>\n<p><strong>HIERARCHIE<\/strong><\/p>\n<p>Ein sehr formelles und strukturiertes Arbeitsumfeld. Anweisungen regeln die Aufgaben der Mitarbeiter. Die F\u00fchrungskr\u00e4fte halten sich f\u00fcr effiziente und gute Koordinatoren und Organisatoren. Am wichtigsten ist der reibungslose Betriebsablauf. Formelle Regeln und Richtlinien halten die Organisation zusammen. Das langfristige Ziel sind Stabilit\u00e4t und Leistung mit produktiven, reibungslosen Betriebsabl\u00e4ufen. Erfolg wird anhand von Lieferzuverl\u00e4ssigkeit, reibungsloser Planung und niedrigen Kosten gemessen. Der Personalf\u00fchrung geht es um sichere Arbeitspl\u00e4tze und Vorhersehbarkeit.<\/p>\n<p><strong>ADHOKRATIE <\/strong><\/p>\n<p>Ein dynamisches, unternehmerisches und kreatives Arbeitsumfeld. Die Menschen wagen es, mehr aus sich heraus zu gehen, Risiken einzugehen. Die F\u00fchrungskr\u00e4fte werden als innovativ und risikofreudig wahrgenommen. Der Klebstoff, der die Organisation zusammenh\u00e4lt, ist die Selbstverpflichtung zu Experimentierfreude und Innovation. Es ist wichtig, f\u00fchrend zu sein. Die langfristigen Unternehmensziele sind Wachstum und die Beschaffung neuer Ressourcen. Erfolg bedeutet, einzigartige neue Produkte oder Dienstleistungen zu schaffen. Es ist wichtig, f\u00fchrend bei einem Produkt oder einer Dienstleistung zu sein. Die Organisation f\u00f6rdert individuelle Initiative und Freiheit.<\/p>\n<p><strong>MARKT <\/strong><\/p>\n<p>Ein ergebnisorientiertes Unternehmen, dem es in erster Linie darum geht, dass die Arbeit erledigt wird. Die Mitarbeiter sind wettbewerbs- und zielorientiert, die F\u00fchrungskr\u00e4fte knallharte Produzenten und Konkurrenten. Sie sind tough und fordernd. Der Zusammenhalt entsteht aus dem Wunsch, zu gewinnen. Allen geht es um den guten Ruf und den Erfolg. Der Fokus ist auf Wettbewerbsf\u00e4higkeit und das Erreichen messbarer Ziele gerichtet. Erfolg wird anhand von Marktanteilen und Marktdurchdringung definiert. Wettbewerbsf\u00e4hige Preise und die Position als Marktf\u00fchrer sind wichtig. Das Motto des Unternehmens: knallharter Wettbewerb.<\/p>\n<p><strong>DIE MARKE IM ARBEITSR AUM-DESIGN <\/strong><\/p>\n<p>Angesichts der zunehmenden Bedeutung der Marke \u00fcberlegen viele Unternehmen, wo sie ansetzen sollen. Es gibt viele Wege, Arbeitsumgebungen so zu definieren und zu gestalten, damit sie die Marke eines Unternehmens optimal unterst\u00fctzen. Der folgende Ansatz hat sich bereits in vielen F\u00e4llen als besonders wirkungsvoll erwiesen:<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst m\u00fcssen Sie verstehen, was die Absicht \u201eIhrer\u201c Marke ist. Diese Fragen sind der Schl\u00fcssel einer Arbeitsraum-Strategie, die Ihre Marke unterst\u00fctzt:<\/p>\n<ul>\n<li>Welches sind Ihre wichtigsten Gesch\u00e4ftsziele?<\/li>\n<li>Worin besteht Ihr Markenversprechen?<\/li>\n<li>Was m\u00fcssen die Mitarbeiter tun, damit Sie die Gesch\u00e4ftsziele erreichen und das Markenversprechen erf\u00fcllen k\u00f6nnen?<\/li>\n<li>Welche Verhaltensweisen m\u00fcssen Sie f\u00f6rdern, um sicherzustellen, dass Ihre Mitarbeiter die Marke leben?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bei Steelcase wurde beispielsweise das Gesch\u00e4ftsziel wie folgt definiert: \u201eWeiterhin f\u00fchrend in der Bereitstellung von Produkten und Dienstleistungen zu sein, die Hochleistungs- Arbeitspl\u00e4tze f\u00f6rdern.\u201d Das daraus resultierende Markenziel lautete: \u201eLeistungen anzubieten, die auf fundierten Erkenntnissen basieren und dadurch ein vertrauensw\u00fcrdiger Partner zu sein.\u201d Dies f\u00fchrte zu der Einsicht, dass Lernen, Innovation und Austausch wichtig f\u00fcr die Mitarbeiter unseres Unternehmens sind. Das Verhalten, das die Arbeitsumgebung f\u00f6rdern soll: \u201eMehr Kommunikation, schnellere Entscheidungsprozesse, funktions\u00fcbergreifende Unterst\u00fctzung und frei flie\u00dfende Kreativit\u00e4t.\u201c<\/p>\n<p>Der letzte Schritt besteht darin, eine visuelle Kommunikationslandkarte zu erstellen. Dies erfordert einen strukturierten Prozess, bei dem es erneut darauf ankommt, die richtigen Fragen zu stellen:<\/p>\n<ul>\n<li>Welches sind Ihre Schl\u00fcssel-Botschaften? (Denken Sie intern wie extern.)<\/li>\n<li>Was sollen die Leute tun?<\/li>\n<li>Wie sollen sie sich f\u00fchlen?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Um ein Wirrwarr unterschiedlicher Markenaussagen und -symbole zu vermeiden, sollten Sie Bereiche f\u00fcr unterschiedliche Aussagetypen definieren. Wichtige Bereiche dabei sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Unternehmensgeschichte<\/li>\n<li>Mission\/Vision<\/li>\n<li>Team-\/Projektidentit\u00e4t<\/li>\n<li>Individuelle Personalisierung<\/li>\n<li>Neuigkeiten zur Marke Wichtige Fragen, die Sie bei diesem Prozess im Kopf behalten sollten, sind:<\/li>\n<li>Ist Ihr Designansatz vielschichtig? Die Marke besteht nicht nur aus visuellen Elementen. Nat\u00fcrlich ist es wichtig, die Marke \u00fcber Logos und andere grafische Mittel zu kommunizieren, doch das ist nur der Anfang. Die Raumtypen, die Farbpalette, die verwendeten Materialien, der Verkehrsfluss \u2013 jedes kleine Detail sagt aus, wof\u00fcr die Marke steht.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Ist das Design authentisch in Bezug zur Unternehmenskultur? Durch seine Arbeitsumgebung lebt ein Unternehmen die Werte, an die es glaubt. Die R\u00e4umlichkeiten m\u00fcssen den Unternehmenswerten<\/li>\n<\/ul>\n<p>Durch seine Arbeitsumgebung lebt ein Unternehmen die Werte, an die es glaubt. Die R\u00e4umlichkeiten m\u00fcssen den Unternehmenswerten entsprechen \u2013 und zwar nicht nur in den \u00f6ffentlichen Bereichen, die die Kunden zu Gesicht bekommen. Die Markenattribute m\u00fcssen sich durch die gesamten R\u00e4umlichkeiten ziehen, um das Verhalten der Mitarbeiter zu beeinflussen und die gew\u00fcnschte Unternehemenskultur zu etablieren.<\/p>\n<ul>\n<li>Blicken Sie von innen nach au\u00dfen, indem S ie sich zun\u00e4chst auf die Mitarbeiter konzentrieren?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es ist wichtig, zun\u00e4chst die gew\u00fcnschten Verhaltensweisen zu identifizieren, damit die Mitarbeiter die Marke leben k\u00f6nnen. Zus\u00e4tzlich zu den OCAI -Elementen gibt es weitere wichtige Hilfsmittel, um die Kultur, die ein Unternehmen darstellen m\u00f6chte, sichtbar zu machen. Dies ist der erste Schritt, um sicherzustellen, dass die Unternehmensziele von der Arbeitsumgebung umfassend unterst\u00fctzt werden.<\/p>\n<ul>\n<li>Gibt es M\u00f6glichkeiten, die Unternehmenskultur mit Symbolen und Ritualen zu zelebrieren und zu st\u00e4rken?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Jede Marke hat Symbole und jede Unternehmenskultur hat Gegenst\u00e4nde, Traditionen und Inspirationen, die ausgestellt werden sollten. Viele Geschichten einer Marke k\u00f6nnen in visuelle Elemente integriert werden. Pr\u00e4sentationsbereiche, in denen die Kultur praktisch in Kurzform gezeigt wird, k\u00f6nnen ein Gef\u00fchl des Zusammenhalts und der Zugeh\u00f6rigkeit vermitteln. Eine M\u00f6glichkeit, dies umzusetzen, ist das \u201eMarkieren\u201d von W\u00e4nden oder auffallenden Grafiken, welche die Kernbotschaften und Werte der Marke optisch untermauern.<\/p>\n<h3>FAZIT<\/h3>\n<p>Die Frage nach der Beziehung zwischen Kultur, Marke und Arbeitsumgebung ist l\u00e4ngst kein Nebenschauplatz mehr. Sie ist f\u00fcr Unternehmen, die in einem \u00fcberf\u00fcllten Markt gegen die Konkurrenz bestehen wollen, unverzichtbar geworden. Die Zeiten, in denen Unternehmen der \u00d6ffentlichkeit ein bestimmtes Image pr\u00e4sentierten und ihre Interna hinter verschlossenen T\u00fcren halten konnten, sind vorbei. Mitarbeiter sind die Botschafter der Marke, und das betrifft nicht nur leitende Angestellte oder Au\u00dfendienstmitarbeiter. Jede Person, mit der der Kunde in irgendeiner Form zu tun hat \u2013 von den Mitarbeitern in der Versandabteilung bis hin zu dem Mitarbeiter, der das Telefongespr\u00e4ch entgegennimmt \u2013 hat die Chance, den Ruf des Unternehmens und damit seine Marke zu pr\u00e4gen. F\u00fchlt ein Mitarbeiter sich emotional mit der Marke verbunden und am Arbeitsplatz \u201ezu Hause\u201d, ist das Unternehmen auf dem besten Weg zu einer st\u00e4rkeren, reicheren Kultur und einer authentischen, erfolgreichen Marke.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was ist wichtiger \u2014 die Kultur oder die Marke? 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