{"id":40649,"date":"2020-07-27T09:56:49","date_gmt":"2020-07-27T07:56:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.steelcase.com\/eu-de\/?p=40649"},"modified":"2023-02-08T14:54:48","modified_gmt":"2023-02-08T13:54:48","slug":"lernen-waehrend-und-nach-der-corona-pandemie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steelcase.com\/eu-de\/forschung\/artikel\/themen\/lernen\/lernen-waehrend-und-nach-der-corona-pandemie\/","title":{"rendered":"Lernen w\u00e4hrend und nach der (Corona-)Pandemie"},"content":{"rendered":"<h5 style=\"text-align: center\"><em>\u00a9Copyright Matthias Heisler<\/em><\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Technische Universit\u00e4t Wien, spezialisiert auf die Bereiche Architektur und Raumplanung, ist mit knapp 30 000 Studenten eine der renommiertesten Universit\u00e4ten in \u00d6sterreich.<br \/>\nDas 360\u00b0-Team sprach mit Dipl.-Ing. Yulia Kartysh und Univ.Prof. Prof. h. c. Dipl.-Ing. Dietmar Wiegand vom Forschungsbereich Projektentwicklung.<\/p>\n<p><strong>360\u00b0: Welche Ma\u00dfnahmen haben Sie an der TU Wien getroffen, um auf die neue Situation zu reagieren?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Dietmar Wiegand:<\/strong> Wir haben die Pr\u00e4senzlehre bis Ende September ausgesetzt. Das hei\u00dft, wir unterrichten unsere Studierenden in den verschiedenen Studieng\u00e4ngen ausschlie\u00dflich digital. In der Fakult\u00e4t f\u00fcr Architektur und Raumplanung und speziell in unserem Fach Projektentwicklung ist das problemlos m\u00f6glich. Wir geben den Studierenden Aufgaben, die sie zeitlich frei bearbeiten k\u00f6nnen. Die Vorlesungen sind aufgeteilt in kleine Videosequenzen, die sie sich anschauen k\u00f6nnen. Anschlie\u00dfend gibt es dazu ein paar Verst\u00e4ndnisfragen zu beantworten.<\/p>\n<p>Ein anderer Teil der Lehre basiert auf dem sogenannten \u201eselbstbestimmten Lernen\u201c. Die Studierenden w\u00e4hlen ein Thema, das sie im Laufe des Semesters bearbeiten und wir coachen per Videokonferenz. Die Umstellung auf E-Learning haben die Studenten sehr gut angenommen. Sie sind genauso motiviert wie zuvor.<br \/>\nWir haben immer schon E-Learning Elemente in unseren Vorlesungen integriert. Durch die Corona-Pandemie gab es eine vollst\u00e4ndige Umstellung, aber das hat die Studierenden nicht v\u00f6llig unvorbereitet getroffen.<\/p>\n<p><strong>360\u00b0: Welche Erfahrungen haben Sie mit der Umstellung auf reines E-Learning gemacht?<\/strong><\/p>\n<p><strong>D.W.:<\/strong> E-Learning ist ein Teil der digitalen Lehre und haupts\u00e4chlich asynchron. Das hei\u00dft, Studierende lernen per Video, wenn sie Zeit haben und nicht nach einem Stundenplan. Lehrer(innen) korrigieren die Aufgaben ebenfalls zeitlich flexibel. Solange das nicht zu Nachtschichten f\u00fchrt, ist es vertretbar.<\/p>\n<p>F\u00fcr die synchrone Kommunikation werden Videokonferenz-Tools genutzt. Diese sind sehr demokratisch. Jeder hat eine bestimmte Fl\u00e4che auf dem Bildschirm, jeder ist sichtbar. Der Moderator kann die Gespr\u00e4che steuern, sodass auch sch\u00fcchterne Studierende zu Wort kommen.<\/p>\n<p>Ich habe gemerkt, wie viel Zeit ich mit Pendeln verbringe: von Zuhause auf die Arbeit, aber auch innerhalb der Universit\u00e4t. Vom B\u00fcro in den H\u00f6rsaal brauche ich f\u00fcnf bis zehn Minuten, dann muss z. B. der Schl\u00fcssel abgeholt und der Beamer eingerichtet werden. All diese Dinge entfallen. Diese verlorene Zeit kann ich jetzt nutzen, indem ich bestimmte Dinge von zu Hause aus online organisiere. Das werde ich auch in Zukunft beibehalten.<\/p>\n<p>In den letzten zwei Monaten hat sich einiges hinsichtlich der technischen Infrastruktur ver\u00e4ndert. Wir kannten seitens des Lehrstuhls nicht alle Dinge, die unsere eigene Internet-Plattform abbilden kann. Es wurden w\u00e4hrend der Krise noch Lizenzen hinzugekauft. Das war ein dynamischer Prozess.<\/p>\n<p>Wir haben auch Neues gelernt was die soziale Interaktion angeht, alles was au\u00dferhalb von dem eigentlichen Lernprozess normalerweise physisch stattfindet. Ich habe nicht den Eindruck, dass die soziale Interaktion weniger wird, sie ist einfach anders. Wie vorher sind wir f\u00fcr dringende Anfragen von Studierenden da.<\/p>\n<p>Allerdings vermisse ich kreative Prozesse wie z. B. Brainstormings, wo man Zettel an die Wand klebt. Das haben wir online bisher nicht so gut hingekriegt. Vielleicht fehlt uns dort auch noch die \u00dcbung. Um gemeinsam innovativ zu sein, haben wir jetzt wieder begonnen, uns im B\u00fcro zu verabreden. Es funktioniert einfach besser, wenn alle Teilnehmer zusammen im gleichen Raum sind; wahrscheinlich auch in Zukunft.<\/p>\n<p><strong>360\u00b0: Wie sehen Sie die Zukunft von E-Learning nach dieser Erfahrung?<\/strong><\/p>\n<p><strong>D.W.:<\/strong> Ich gehe davon aus, dass sowohl die Studierenden als auch Lehrende auf Grund der Erfahrungen, die in den letzten Monaten gemacht wurden, bestimmte Dinge weiterhin online erledigen werden. Wir waren vorher etwa bei 20 Prozent\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 E-Learning und 80 Prozent Pr\u00e4senzveranstaltungen und jetzt sind wir bei 100 Prozent E-Learning. Ich vermute, dass wir in Zukunft irgendwo bei 50 bis 60 Prozent E-Learning bleiben werden.<\/p>\n<p>Vorlesungen, die jetzt sowieso aufgezeichnet worden sind, werden digital bleiben.<\/p>\n<blockquote class=\"pull-quote pull-quote-center \"><p>Die Betreuung von Studierenden und von kreativen Prozessen wird jedoch weiterhin in den Universit\u00e4ten stattfinden, weil es einfach besser funktioniert. Alles was mit Innovation zu tun hat, wird vor Ort stattfinden.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ich gehe davon aus, dass die Studierenden sich das auch w\u00fcnschen. Studentengruppen sind nat\u00fcrlich nicht einheitlich. Aber ich denke schon, dass es eine Mehrheit gibt, die auch gerade die asynchrone Kommunikation als Zugewinn empfunden hat und sich w\u00fcnschen wird, weiter digital arbeiten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>360\u00b0: Im Rahmen Ihrer Projektarbeit erstellen Sie das Raumprogramm einer Berufsschule in Wien. Wie hat sich diese durch die Corona-Pandemie ver\u00e4ndert?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Yulia Kartysh:<\/strong> Wir arbeiten seit fast 20 Jahren daran, die Raumnutzung zu optimieren und zu intensivieren. Das ist insbesondere bei Bildungsbauten ein Thema. Hier werden Infrastruktur, R\u00e4ume, aber auch Ger\u00e4te und Lager von unterschiedlichen Gruppen nacheinander oder zeitgleich genutzt. In dieses Projekt wurden wir integriert, weil in Wien acht Berufsschulen zusammengelegt werden und Synergien erzeugt werden sollen, um die Raumnutzung effizienter zu organisieren.<\/p>\n<blockquote class=\"pull-quote pull-quote-center \"><p>Wir haben daf\u00fcr gesorgt, dass Lernen, Raum und Organisation nicht getrennt, sondern grunds\u00e4tzlich zusammen betrachtet und optimiert werden.<\/p><\/blockquote>\n<p>Zuerst haben wir untersucht, wie das Lernen zuk\u00fcnftig organisieren werden soll und wie viele Unterrichtseinheiten und Lernformen gebraucht werden. Dann haben wir f\u00fcr unterschiedliche Formen des Fl\u00e4chenmanagements Raumprogramme getestet. Das Lernen wurde sowohl quantitativ als auch qualitativ zun\u00e4chst konstant gehalten; nur Raum und Organisation wurden ver\u00e4ndert, um zu sehen, welche Formen des Facility-Managements die Lehrerinnen und Lehrer\u00a0effizient unterst\u00fctzen.<\/p>\n<div class=\"image-pair\">\n<figure id=\"attachment_40652\" aria-labelledby=\"figcaption_attachment_40652\" class=\"wp-image wp-caption alignnone\" style=\"width: 500px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-40652 size-medium\" src=\"https:\/\/steelcase-res.cloudinary.com\/image\/upload\/c_limit,dpr_auto,q_70,h_500,w_500\/v1595420060\/www.steelcase.com\/eu-de\/2020\/07\/22\/20-0142366.png\" alt=\"360 Magazin Bildung w\u00e4hrend und nach der Corona-Pandemie\" width=\"500\" height=\"500\" \/><figcaption id=\"figcaption_attachment_40652\" class=\"wp-caption-text\">16-28 Personen ohne Einhaltung der Abstandsregeln.<br \/>Planung: Yulia Kartysh<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_40653\" aria-labelledby=\"figcaption_attachment_40653\" class=\"wp-image wp-caption alignnone\" style=\"width: 500px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-40653 size-medium\" src=\"https:\/\/steelcase-res.cloudinary.com\/image\/upload\/c_limit,dpr_auto,q_70,h_500,w_500\/v1595420141\/www.steelcase.com\/eu-de\/2020\/07\/22\/20-0142367.png\" alt=\"360 Magazin Bildung w\u00e4hrend und nach der Corona-Pandemie\" width=\"500\" height=\"500\" \/><figcaption id=\"figcaption_attachment_40653\" class=\"wp-caption-text\">16 Personen mit Einhaltung der Abstandsregeln.<br \/>Planung: Yulia Kartysh<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<p>Dann kam die Krise. Pl\u00f6tzlich gab es zus\u00e4tzliche Anforderungen an die Nutzung des Raums, wie die Abstandsregeln von mindestens einem Meter, die alle einzuhalten haben. Das hat nat\u00fcrlich Auswirkungen auf das Raumprogramm.<\/p>\n<blockquote class=\"pull-quote pull-quote-center \"><p>Generell liegt die Klassengr\u00f6\u00dfe bei 12 bis 24 Sch\u00fclern. Wenn wir versuchen, sie konstant zu halten, ben\u00f6tigen wir etwa ein Drittel mehr an Raum sowie andere M\u00f6bel.<\/p><\/blockquote>\n<p>Insbesondere bei Gruppenarbeit an gro\u00dfen Tischen ist es schwierig, diese Regeln durchzusetzen, ohne auf Plexiglasscheiben, sogenannten Spuckschutz, zur\u00fcckzugreifen.<br \/>\nIm deutschsprachigen Raum ist momentan zumindest ein solcher Spuckschutz sehr ungew\u00f6hnlich. Insofern w\u00fcrden wir nach heutigem Stand empfehlen, St\u00fchle mit kleinen Einzeltischen als M\u00f6blierung f\u00fcr die Unterrichtsr\u00e4ume im Berufsschulzentrum vorzusehen. Die Regeln lassen sich dann wesentlich leichter durchsetzen, weil die Tische entweder keinen allzu nahen Abstand zulassen oder auf bestimmte Art und Weise angeordnet sind. Ein zus\u00e4tzlicher Vorteil besteht darin, dass sie auch nach Ende der Pandemie, wenn die Einhaltung von Abstandsregeln nicht mehr n\u00f6tig ist, noch effizient genutzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<blockquote class=\"pull-quote pull-quote-center \"><p>Die Berufsschulen in Wien setzen auf \u201eActive Learning\u201c. Daf\u00fcr eignen sich St\u00fchle mit Schreibplatte und kleine Tischen besonders gut.<\/p><\/blockquote>\n<div class=\"image-pair\">\n<figure id=\"attachment_40655\" aria-labelledby=\"figcaption_attachment_40655\" class=\"wp-image wp-caption alignnone\" style=\"width: 500px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-40655 size-medium\" src=\"https:\/\/steelcase-res.cloudinary.com\/image\/upload\/c_limit,dpr_auto,q_70,h_500,w_500\/v1595421604\/www.steelcase.com\/eu-de\/2020\/07\/22\/20-0142368.png\" alt=\"360 Magazin Bildung w\u00e4hrend und nach der Corona-Pandemie\" width=\"500\" height=\"500\" \/><figcaption id=\"figcaption_attachment_40655\" class=\"wp-caption-text\">16-21 Personen ohne Einhaltung der Abstandsregeln. <br \/>Planung: Yulia Kartysh<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_40656\" aria-labelledby=\"figcaption_attachment_40656\" class=\"wp-image wp-caption alignnone\" style=\"width: 500px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-40656 size-medium\" src=\"https:\/\/steelcase-res.cloudinary.com\/image\/upload\/c_limit,dpr_auto,q_70,h_500,w_500\/v1595421655\/www.steelcase.com\/eu-de\/2020\/07\/22\/20-0142369.png\" alt=\"360 Magazin Bildung w\u00e4hrend und nach der Corona-Pandemie\" width=\"500\" height=\"500\" \/><figcaption id=\"figcaption_attachment_40656\" class=\"wp-caption-text\">16 Personen mit Einhaltung der Abstandsregeln.<br \/>Planung: Yulia Kartysh<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<p>\u200b<br \/>\n<strong>360\u00b0: K\u00f6nnen Sie uns etwas genauer schildern, wie die Optimierung von Bildungsraum durch gemeinsame Nutzung von verschiedenen Schulen funktioniert? <\/strong><\/p>\n<p><strong>Y.K.:<\/strong> Wir haben Simulationen entwickelt, mit denen sich die dynamische Nutzung von R\u00e4umen abbilden l\u00e4sst. Wir arbeiten mit Videos, in denen sich Nutzer(innen) bewegen und nicht mehr mit statischen Pl\u00e4nen. So k\u00f6nnen wir ein Jahr Schulraumnutzung auf Basis bestimmter Parameter, die wir aus dem aktuellen Schulbetrieb haben, simulieren. Die zeitgleiche oder mehrfach nacheinander erfolgende Raumnutzung wird im Computer abgebildet und kann so optimiert werden. Wir untersuchen, wie viele Unterrichtsr\u00e4ume ben\u00f6tigt werden, wenn jede dieser acht Schulen, die hier zusammengef\u00fchrt werden sollen, zul\u00e4sst, dass ihre eigenen R\u00e4ume von anderen Schulen genutzt werden.<\/p>\n<p>Wir haben auch untersucht, was es bringt, allgemeine Unterrichtsr\u00e4ume auf digitalen Unterricht grunds\u00e4tzlich vorzubereiten, d.h. mit EDV auszustatten. Die Lehrer haben sich gew\u00fcnscht, dass sie innerhalb der Unterrichtseinheit zwischen digitalen und nicht digitalen Lerninhalten wechseln k\u00f6nnen. Das bedeutet die Unterrichtsr\u00e4ume in der zentralen Berufsschule werden alle mit EDV ausgestattet. Im selben Raum werden unterschiedliche Lernaktivit\u00e4ten erm\u00f6glicht und so wird der Raum wesentlich intensiver genutzt.<\/p>\n<blockquote class=\"pull-quote pull-quote-center \"><p>Der Wechsel der Aktivit\u00e4ten ist nicht mehr mit einem Wechsel der R\u00e4ume verbunden.<\/p><\/blockquote>\n<p>Pr\u00e4sentationen, Gruppenarbeit und Einzelarbeit werden zuk\u00fcnftig in einem Raum stattfinden. Das macht den einzelnen Raum etwas teurer, spart aber etwa ein Drittel R\u00e4ume ein, wodurch sich mehr Investitionen in EDV-Ausstattung und M\u00f6bel innerhalb k\u00fcrzester Zeit wieder ausgleichen.<\/p>\n<p><strong>360\u00b0: Wie wird sich die Coronakrise generell auf Bildung und Bildungsr\u00e4ume auswirken? <\/strong><\/p>\n<p><strong>Y.K.:<\/strong> Die Krise hat einen enormen Schub ausgel\u00f6st, was die Modernisierung der Lernformen anbelangt. Vor der Corona-Pandemie wurde uns bei den acht Berufsschulen in Wien gesagt, sie w\u00fcrden gerne mehr selbstbestimmtes Lernen einf\u00fchren, aber das geht nicht, da viele Sch\u00fcler nicht selbstbestimmt lernen k\u00f6nnen.<\/p>\n<blockquote class=\"pull-quote pull-quote-center \"><p>W\u00e4hrend der Krise haben Lehrerinnen und Lehrer gemerkt, dass bei etwa 90 Prozent aller Lehrlinge selbstbestimmtes Lernen wunderbar funktioniert.<\/p><\/blockquote>\n<p>Bei ein paar Sch\u00fclerInnen gab es Probleme, weil kein Laptop vorhanden war oder sie keinen Internetzugang hatten. Aber es wurde festgestellt, dass moderne Lernformen auch im Bereich der Berufsbildung denkbar sind.<\/p>\n<p>Es wird aktuell dar\u00fcber nachgedacht, ob die Schule ein Ort f\u00fcr selbstst\u00e4ndiges Lernen ist oder ob\u00a0die Sch\u00fcler zu Hause selbstst\u00e4ndig lernen sollen. Auch hier werden\u00a0viele Folgen der Corona-Pandemie beibehalten werden und die Organisation des Lernens und der R\u00e4ume nachhaltig ver\u00e4ndern. Das ist heute schon absehbar.<\/p>\n<p>Die Berufsschulen werden Betrieben immer \u00e4hnlicher, da dort betriebliche Arbeitsprozesse geschult werden. Insofern ist die Besonderheit an Berufsschulen, dass sie sich an die Unternehmensarchitektur angleichen.<\/p>\n<p>Universit\u00e4ten werden sich durch die Krise stark ver\u00e4ndern. Wir werden insgesamt weniger Raum brauchen.<\/p>\n<blockquote class=\"pull-quote pull-quote-center \"><p>Universit\u00e4ten werden in Zukunft wesentlich st\u00e4rker als Workshop-Plattform zum gemeinsamen \u00dcben und Innovativsein genutzt werden.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ich gehe davon aus, dass Vorlesungen im H\u00f6rsaal bald der Vergangenheit angeh\u00f6ren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie sich die Coronakrise auf den Lehrbetrieb und die Unterrichtsst\u00e4tten ausgewirkt hat..<\/p>\n","protected":false},"author":7481,"featured_media":40674,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"topic":[1057],"class_list":["post-40649","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","industry-bildungsbereich","topic-lernen"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v23.5 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Lernen w\u00e4hrend und nach der (Corona-)Pandemie - 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