{"id":3338,"date":"2015-02-06T10:52:04","date_gmt":"2015-02-06T09:52:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.steelcase.com\/eu-de\/?post_type=whitepaper&#038;p=3338"},"modified":"2023-02-09T17:03:36","modified_gmt":"2023-02-09T16:03:36","slug":"wie-die-raumgestaltung-den-lernerfolg-beeinflusst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steelcase.com\/eu-de\/forschung\/artikel\/themen\/lernen\/wie-die-raumgestaltung-den-lernerfolg-beeinflusst\/","title":{"rendered":"Wie die Raumgestaltung den Lernerfolg beeinflusst"},"content":{"rendered":"<p>Neue Forschungsergebnisse der Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t in M\u00fcnchen zeigen, dass innovative Raumgestaltungen und Arbeitsm\u00f6bel das Lernverhalten und die Zusammenarbeit von Studenten sp\u00fcrbar verbessern k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Wie die Raumgestaltung den Lernerfolg beeinflusst<\/h3>\n<h4>Die Studie im \u00dcberblick<\/h4>\n<p>Schulen und Universit\u00e4ten liefern sich einen harten Wettbewerb um die Gunst einer neuen dynamischen Generation von Sch\u00fclern und Studenten. Dabei hat sich der Schwerpunkt in der Ausbildung \u2013 ausgehend von der traditionellen Vorstellung des \u201eLehrens\u201c \u2013 deutlich in Richtung des \u201eLernens\u201c verschoben.<\/p>\n<p>Treibende Kr\u00e4fte dieses Wandels sind neue Technologien und die permanente Verf\u00fcgbarkeit multimedialer Informationen, aber auch ein immer gr\u00f6\u00dferes Bewusstsein f\u00fcr die Vorteile des gemeinschaftlichen Lernens.<\/p>\n<p>Eine Folge dieser neuen Fokussierung auf das Lernen sind grundlegende Ver\u00e4nderungen in der Konzeption und Gestaltung von Lernr\u00e4umen. Doch wie sollen die Klassenzimmer der Zukunft aussehen? Und wie k\u00f6nnen sie Lehrern und Lernenden tats\u00e4chlich helfen, den Lernerfolg zu erh\u00f6hen?<\/p>\n<p>Ein gemeinsames Forschungsprojekt von Steelcase und der Ludwig-MaximiliansUniversit\u00e4t (LMU) in M\u00fcnchen, einer der namhaftesten Hochschulen Deutschlands, hat nachgewiesen, dass die Raumgestaltung einen ganz wesentlichen Einfluss auf das Lernverhalten von Studenten aus\u00fcbt.<\/p>\n<p>Die Forschungsarbeit kommt dabei nicht nur zum Ergebnis, dass sich Menschen schnell an neue Lernumgebungen anpassen k\u00f6nnen. Vielmehr lie\u00df sich \u2013 nach einer kurzen Eingew\u00f6hnungszeit der Teilnehmer \u2013 auch eine signifikante Steigerung der Produktivit\u00e4t, Kreativit\u00e4t und Treffsicherheit bei Entscheidungen beobachten.<\/p>\n<h3>Steelcase Creative Hall an der Hochschule M\u00fcnchen<\/h3>\n<p>Seit Juli 2009 verf\u00fcgt die Hochschule M\u00fcnchen mit der \u201eSteelcase Creative Hall\u201c im Strascheg Center for Entrepreneurship (SCE) \u00fcber ein neues Innovations- und Veranstaltungszentrum. Die 270 Quadratmeter gro\u00dfe Kreativhalle f\u00fcr Studenten, Start-up Teams und das SCE Gr\u00fcndernetzwerk erm\u00f6glicht innovatives und kommunikatives Arbeiten in inspirierender Atmosph\u00e4re, fungiert mit einer Auswahl an B Free Lounge M\u00f6beln aber auch als informeller Treffpunkt oder Schauplatz von Events. Im Rahmen der Reihe \u201eUnternehmer live erleben\u201c geben Inhaber und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer umfassende<\/p>\n<p>Einblicke in ihre Unternehmen und in ihre ganz pers\u00f6nliche unternehmerische Vita. Das SCE wurde 2002 von der Falk F. Strascheg Stiftung gegr\u00fcndet und ist ein gemeinn\u00fctziges An-Institut und Gr\u00fcnderzentrum der Hochschule M\u00fcnchen. Vornehmliches Ziel ist es, die unternehmerischen Kompetenzen und Leadershipqualit\u00e4ten bei jungen Menschen herauszubilden. Steelcase begleitet in einem gemeinsamen Forschungsvorhaben SCE Innovationsprojekte, um weitere Erkenntnisse dar\u00fcber zu gewinnen, wie durch Raumqualit\u00e4t eine teamorientierte Kreativarbeit gef\u00f6rdert werden kann.<\/p>\n<p>Technologien und Verhaltensweisen von Studenten unterliegen einem rasanten Wandel. Wie aber reagieren Universit\u00e4ten darauf?<\/p>\n<p>Lernr\u00e4ume von heute sehen h\u00e4ufig noch fast genauso aus wie vor hundert Jahren. Und oft genug beruht der Ruf renommierter Bildungseinrichtungen tats\u00e4chlich auf Aspekten wie Tradition und Geschichte.<\/p>\n<h4>Situation<\/h4>\n<p>Traditionelle Lernr\u00e4ume nehmen in erster Linie Bezug auf die Lehrer, unterst\u00fctzen also vor allem den Prozess des Lehrens. Die Bed\u00fcrfnisse von Sch\u00fclern und Studenten und die gro\u00dfe Bedeutung des Lernens bleiben allzu oft unber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p>Ergebnis ist passives Lernen und ein unkommunikativer Frontalunterricht. Lernende befinden sich in einer eher einengenden Umgebung, die nur selten als angenehm empfunden wird und paradoxerweise auch nicht zur Unterst\u00fctzung der Lehrer beitr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Ebenso wie sich die p\u00e4dagogischen Methoden weiterentwickeln und der Einfluss neuer Technologien auf j\u00fcngere Generationen zunimmt, ver\u00e4ndert sich auch das Kr\u00e4ftegleichgewicht in den Lernr\u00e4umen. Bei dessen Planung stehen die Lehrer dennoch meistens im Mittelpunkt \u2013 obwohl vom Unterricht am Ende doch vor allem die Sch\u00fcler profitieren sollen.<\/p>\n<p>Hier erkl\u00e4ren wir, wie sich Lehr- und Lernverhalten ver\u00e4ndert haben und wie Unterrichtsr\u00e4ume gestaltet werden m\u00fcssen, damit sie Lehrer und Lernende gleicherma\u00dfen f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Damals und Heute: Studieren wie zu Gro\u00dfvaters Zeiten. Ihre Lernr\u00e4ume von heute gleichen denen vor hundert Jahren.<\/p>\n<h3>H\u00f6here Bildungseinrichtungen erfahren einen grundlegenden Wandel<\/h3>\n<h4>Wie haben sich Lehr- und Lernverhalten ver\u00e4ndert?<\/h4>\n<h4>Technologie<\/h4>\n<p>Den vielleicht gr\u00f6\u00dften Einfluss auf das Lehrund Lernverhalten \u00fcben neue Technologien aus, welche f\u00fcr Studenten von heute l\u00e4ngst zum Alltag z\u00e4hlen. Drahtlose Netzwerke und die multimediale Vernetzung halten sie daher keineswegs f\u00fcr raffiniertes Spielzeug. Sie geh\u00f6ren beim Lernen einfach dazu und pr\u00e4gen auch die Idealvorstellung eines lebendigen Unterrichts.<\/p>\n<h4>Wettbewerb<\/h4>\n<p>Mehr Mobilit\u00e4t vergr\u00f6\u00dfert die Wahlm\u00f6glichkeiten der Studenten. Universit\u00e4ten sind heute gezwungen, sich zu ver\u00e4ndern und um die Gunst der besten Sch\u00fcler und Lehrer aus dem In- und Ausland zu k\u00e4mpfen. Innovationen unterst\u00fctzen dabei die Wettbewerbsf\u00e4higkeit.<\/p>\n<h4>Neue\u00a0Methoden<\/h4>\n<p>Lehren und Lernen werden irrt\u00fcmlicherweise h\u00e4ufig als statisch und eindimensional betrachtet. Im Gegensatz hierzu verlangen Studenten nach abwechslungsreichen Methoden, Interaktionen, Spontaneit\u00e4t, Gemeinschaft und Mobilit\u00e4t \u2013 Laptops und drahtloses Internet z\u00e4hlen heute zur Standardausr\u00fcstung. Und in der Mensa wird genauso gern und effektiv gearbeitet wie in Eingangshallen oder H\u00f6rs\u00e4len. H\u00f6here Bildungseinrichtungen erfahren einen grundlegenden Wandel<\/p>\n<h4>Arbeit und Gesellschaft<\/h4>\n<p>Unsere Gesellschaft ist insgesamt besser informiert als je zuvor. Dabei werden unsere Erwartungen und Hoffnungen anspruchsvoller und starre Traditionen nicht mehr einfach hingenommen. Bildung sowie lebenslanges Lernen und Spezialisieren sind selbstverst\u00e4ndlicher Teil des Lebens geworden \u2013 egal, ob wir nun 20 oder 40 Jahre alt sind.<\/p>\n<h4>Neue Verhaltensweisen<\/h4>\n<p>Im Unterricht geht es nicht nur um die einfache Vermittlung von Sachkenntnissen. Studenten streben vielmehr nach aktiver Beteiligung und Diskussion. Sie wollen Wissen entdecken und erleben sowie die gesamte Bandbreite multimedialer Hilfsmittel nutzen, um das Erlernte umsetzen zu k\u00f6nnen. Dar\u00fcber hinaus besteht der Wunsch, nicht allein, sondern in der Gruppe zu lernen.<\/p>\n<p>Die Forschungsgemeinschaft zwischen Steelcase und der LudwigMaximilians-Universit\u00e4t (LMU) in M\u00fcnchen<\/p>\n<h4>Ziel: Die Ziele des Forschungsvorhabens waren einfach:<\/h4>\n<ul>\n<li>Verbesserung von Flexibilit\u00e4t und Raumgestaltung in Schulen und Universit\u00e4ten<\/li>\n<li>\u00a0F\u00f6rderung innovativer Ans\u00e4tze zur Gruppenarbeit<\/li>\n<li>Untersuchung der Auswirkungen verschiedener Arbeitsm\u00f6bel und M\u00f6belkonfigurationen auf den Erfolg von Unterricht, Gruppenarbeit und individuellem Lernen.<\/li>\n<li>Entwicklung geeigneter Leitlinien f\u00fcr Lehrer, um Klassen- und Seminarr\u00e4ume optimal gestalten und nutzen zu k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Methode<\/h4>\n<p>In dem mit Steelcase Arbeitsm\u00f6beln und Apple Laptops ausgestatteten Learning Science Research Lab analysierten die Forscher die Gruppenarbeit von etwa 300 Studenten. Im Mittelpunkt stand dabei die Untersuchung verschiedener Raumlayouts, welche alle auf Gruppenarbeit \u2013 stehend, sitzend, statisch oder mobil \u2013 ausgerichtet waren. Als Forschungsinstrumente dienten Beobachtung, Befragung, Video\u00fcberwachung und Datenanalyse. Damit sollte der Einfluss der verschiedenen M\u00f6bel und M\u00f6belkonfigurationen nachgewiesen werden. Die Ergebnisse waren bemerkenswert.<\/p>\n<p>Ausgestattet mit flexiblen und mobilen Steelcase<\/p>\n<p>Arbeitsm\u00f6beln wurden 300 Studenten beobachtet<\/p>\n<h4>Die Partnerschaft<\/h4>\n<p>Die LMU in M\u00fcnchen ist eine der namhaftesten Hochschulen Deutschlands und bietet 47.000 Studenten rund 150 Studienangebote. 2007 initiierte der Lehrstuhl f\u00fcr Empirische P\u00e4dagogik und P\u00e4dagogische Psychologie die Forschungsarbeit \u201eKlassenzimmer der Zukunft\u201c und schuf das \u201eLearning Science Research Lab\u201c. Zur gleichen Zeit war Steelcase auf der Suche nach einem Partner, um neue Erkenntnisse aus gemeinsam mit US-amerikanischen Universit\u00e4ten durchgef\u00fchrten Studien zu Lernr\u00e4umen zu \u00fcberpr\u00fcfen. Mit der LMU war dieser ideale Partner gefunden.<\/p>\n<h4>Das Learning Science Research Lab<\/h4>\n<p>Ausgangspunkt f\u00fcr die Erforschung innovativer Lerntechniken und Methoden in der Gruppenarbeit von Studenten war das Learning Science Research Lab der LMU. Darauf aufbauend entwickelten die beiden Partner ein neues Projekt, mit dem diese Forschung um einige Aspekte erweitert wurde. Zus\u00e4tzlich ber\u00fccksichtigt wurden beispielsweise die Wechselwirkungen zwischen M\u00f6blierung, Design, Grundrissgestaltung, Technologien und den Aktivit\u00e4ten von Lehrern und Studenten.<\/p>\n<p>Durch Arbeiten im Stehen lie\u00df sich die Kreativit\u00e4t und Treffsicherheit bei Entscheidungen tats\u00e4chlich sp\u00fcrbar erh\u00f6hen.<\/p>\n<h3>Studie an der FH Rosenheim<\/h3>\n<p>Eine Studie an der FH Rosenheim zum Thema Lernwelten der Zukunft hat gezeigt, dass Raumkonzeptionen die Lernleistung von Studierenden direkt beeinflussen. Ob sich Studenten wohl f\u00fchlen, motiviert sind und sich konzentrieren k\u00f6nnen, h\u00e4ngt von Gr\u00f6\u00dfe, Lichtverh\u00e4ltnissen, Akustik und Atmosph\u00e4re des Lernraumes ab. Im Rahmen der Studie zur Bewertung innovativer Raumkonzepte an der Hochschule sollten 85 Studierende \u00fcber ein Jahr flexibles Mobiliar nutzen. Hierf\u00fcr wurden von Steelcase Raumkonzepte f\u00fcr drei verschiedene Zwecke erstellt und im Anschluss drei R\u00e4ume mit rollbarem Mobiliar ausgestattet. Im Vergleich zu anderen Seminarr\u00e4umen schnitten die Testr\u00e4ume \u00fcberdurchschnittlich gut ab: 64 Prozent der Nutzer zeigten sich mit den flexibel ausgestatteten R\u00e4umlichkeiten sehr zufrieden. Vor allem Teamarbeit, wird durch die jederzeit ver\u00e4nderbare Raumsituation besser unterst\u00fctzt als in herk\u00f6mmlichen Lernumgebungen. Die Studie st\u00fctzt das Ergebnis der LMU-Studie und zeigt, dass Studenten auf Frontalunterricht konditioniert sind. Die Teilnehmer nutzen den Raum und das Mobiliar oft genau, wie sie ihn vorfinden.Ohne die Anleitung und F\u00fchrung von Dozenten wurden die bereitgestellten Tische, St\u00fchle und Whiteboards nicht optimal genutzt. Flexibilit\u00e4t muss erlernt werden. Dennoch f\u00fchrt der Trend hin zur interaktiven Lehre und zur Teamarbeit welche durch flexibles Mobiliar und Medientechnik unterst\u00fctzt werden k\u00f6nnen. So k\u00f6nnen aus innovativen Raumkonzeptionen neue didaktische Konzepte entstehen.<\/p>\n<h3>Bemerkenswerte Studienergebnisse<\/h3>\n<h4>Resultat<\/h4>\n<p>In \u00fcberwiegend mobilen Haltungen im Stehen gelangten die Studenten weitaus \u00f6fter zu richtigen Ergebnissen und neuen Ideen als im Sitzen. Allerdings wurde das Arbeiten im Sitzen als angenehmer und komfortabler empfunden.<\/p>\n<p>Der Einfluss eines gegen\u00fcber den Studenten erl\u00e4uterten Raumlayouts erwies sich bei der Gruppenarbeit im Labor als au\u00dferordentlich stark. So erzielte diese Gruppe 40 Prozent mehr richtige Ergebnisse. Dabei lie\u00df sich die Akzeptanz der neuen Arbeitsm\u00f6bel deutlich steigern, wenn ihre Benutzung im Vorfeld erkl\u00e4rt wurde.<\/p>\n<h4>Erkenntnisse<\/h4>\n<p>Wurde das Raumlayout an die Aufgabenstellung angepasst, verbesserten sich Lernverhalten und Gruppenarbeit ebenso wie der Prozess der Entscheidungsfindung. Durch Arbeiten im Stehen lie\u00df sich die Kreativit\u00e4t und Treffsicherheit bei Entscheidungen \u00fcberdies sp\u00fcrbar erh\u00f6hen. F\u00fcr diesen Erfolg mussten die Nutzungsoptionen des Raumlayouts und der M\u00f6blierung im Vorfeld allerdings genauso erl\u00e4utert werden wie deren Anpassungsm\u00f6glichkeiten an die Aufgabenstellung. Menschen ben\u00f6tigen Zeit, um sich an die Dynamik einer flexiblen und mobilen Lernumgebung zu gew\u00f6hnen \u2013 und sich dort auch wohlzuf\u00fchlen.<\/p>\n<p>Offensichtlich wurden die Studenten in ihrer Schulzeit derart auf Frontalunterricht \u2013 still sitzen und zuh\u00f6ren \u2013 konditioniert, dass sie zun\u00e4chst keinerlei intuitive Versuche unternahmen, die neuen M\u00f6bel vorteilhaft f\u00fcr sich zu nutzen. Zwar wirkten die Studenten angesichts der fehlenden vertrauten Strukturen anfangs desorientiert und schienen sich auch leicht unwohl zu f\u00fchlen. Innerhalb weniger Wochen jedoch waren sie voll in den Forschungsprozess integriert und begannen, die M\u00f6blierung und die M\u00f6glichkeiten der Gruppenarbeit effektiv zu nutzen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-large wp-image-4303\" src=\"https:\/\/images.steelcase.com\/image\/upload\/c_limit,dpr_auto,q_70,h_1024,w_1024\/v1429186730\/www.steelcase.com\/eu-de\/WhitePaper-DE-Education-1.jpg\" alt=\"WhitePaper DE Education 1\" width=\"1024\" height=\"1024\" \/><\/p>\n<p>Steelcase L\u00f6sung auf Grundlage der Forschungsergebnisse<\/p>\n<h3>Gestaltung von Lernumgebungen<\/h3>\n<p>Um Lernorte r\u00e4umlich definieren zu k\u00f6nnen, ist es notwendig, die unterschiedlichen Facetten des Lehrens und Lernens zu verstehen. Entsprechend der verschiedenen Arten des Lernens (Lernen, Zusammenarbeiten, Vertiefen, Netzwerken) existieren unterschiedliche Typen von Lernumgebungen:<\/p>\n<p><strong>\u00d6ffentliche Bereiche<\/strong> \u2013 Empfangshallen, Atrien, Flure, Cafeterien<\/p>\n<p><strong>Lernbereiche<\/strong> \u2013 Team- und Projektr\u00e4ume, konzentriertes Lernen<\/p>\n<p><strong>Lehrbereiche<\/strong> \u2013 traditionelle Klassenzimmer, Auditorien, Computerr\u00e4ume, Mehrzweckr\u00e4ume und Lehrerzimmer<\/p>\n<p>Aus den Ergebnissen dieser Studie haben wir f\u00fcnf Prinzipien zur Gestaltung von Lernumgebungen entwickelt:<\/p>\n<p><strong>1. Plug &amp; Play<\/strong> Bereitstellung intuitiver Konnektivit\u00e4t f\u00fcr Strom und Daten \u2013 drahtgebunden und drahtlos<\/p>\n<p><strong>2. Fold &amp; Go<\/strong> Unkompliziertes Verlagern, Verstauen oder Neukonfigurieren des Lernplatzes<\/p>\n<p><strong>3. Say &amp; See<\/strong> Unterst\u00fctzung bei Pr\u00e4sentationen, Gespr\u00e4chen und Informationsaustausch<\/p>\n<p><strong>4. Relate &amp; Reflect<\/strong> M\u00f6glichkeit zu Teamarbeit, Reflexion und individuellem Lernen zur gleichen Zeit in einem Raum<\/p>\n<p><strong>5. Inspire<\/strong> Lernende m\u00fcssen motiviert und ermutigt werden, damit Lernen zur angenehmen und lohnenden Erfahrung wird<\/p>\n<h3>Zusammenfassung<\/h3>\n<p>Unsere Forschungsaktivit\u00e4ten wirken sich direkt auf die Gestaltungskonzepte und Prinzipien aus, die wir \u2013 unter Ber\u00fccksichtigung eingehend analysierter Nutzerreaktionen \u2013 f\u00fcr die Zukunft entwickeln. Dabei versuchen wir Informationsfl\u00fcsse zu intensivieren sowie Lern- und Lehrbereiche enger miteinander zu verkn\u00fcpfen. Steelcase ist davon \u00fcberzeugt, dass es m\u00f6glich ist, Arbeitsm\u00f6bel und Rauml\u00f6sungen zu schaffen, die das Lernen ebenso aktiv unterst\u00fctzen wie die Kommunikation und Teamarbeit \u2013 und nicht zuletzt auch die Leistungen von Lehrern und Sch\u00fclern verbessern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neue Forschungsergebnisse der Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t in M\u00fcnchen zeigen, dass innovative Raumgestaltungen und Arbeitsm\u00f6bel das Lernverhalten und die Zusammenarbeit von Studenten sp\u00fcrbar<\/p>\n","protected":false},"author":16,"featured_media":944,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"topic":[1057],"class_list":["post-3338","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","industry-bildungsbereich","topic-lernen"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v23.5 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Wie die Raumgestaltung den Lernerfolg beeinflusst - 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