{"id":3294,"date":"2015-02-05T10:45:00","date_gmt":"2015-02-05T09:45:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.steelcase.com\/eu-de\/?post_type=whitepaper&#038;p=3294"},"modified":"2023-02-09T17:05:05","modified_gmt":"2023-02-09T16:05:05","slug":"wie-mit-antimikrobiellen-materiali-en-gesundere-ar-beitsplatze-geschaffen-werden-konnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steelcase.com\/eu-de\/forschung\/artikel\/wie-mit-antimikrobiellen-materiali-en-gesundere-ar-beitsplatze-geschaffen-werden-konnen\/","title":{"rendered":"Antimikrobielle Materialien"},"content":{"rendered":"<p>Keime sind \u00fcberall und Teil unseres Alltags. Auch bekannt als Mikroben, Bakterien, Bazillen und mittlerweile gar als \u201eSuper-Erreger\u201c sind verschiedene Arten von Mikroorganismen unsere st\u00e4ndigen Begleiter. Ob nun um uns, auf uns oder in uns, sie sind allgegenw\u00e4rtig. Viele von ihnen sorgen f\u00fcr unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden, andere stellen eine Bedrohung f\u00fcr eben diese dar.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-large wp-image-3298\" src=\"https:\/\/images.steelcase.com\/image\/upload\/c_limit,dpr_auto,q_70,h_1024,w_1024\/v1423131074\/www.steelcase.com\/eu-de\/12-0000652.jpeg\" alt=\"Grand Rapids Workcafe\" width=\"1024\" height=\"1024\" \/><\/p>\n<p>Gemeinsam genutzte versus pers\u00f6nlich zugewiesene Arbeitspl\u00e4tze: Je kollaborativer und mobiler Wissensarbeit wird, desto h\u00e4ufiger werden B\u00fcror\u00e4ume gemeinsam genutzt. Gleichzeitig sind die durch abwesende Arbeitskr\u00e4fte und Gesundheitsversorgung entstehenden Kosten von signifikantem Interesse f\u00fcr viele Arbeitgeber. Antimikrobiell wirkende Stoffe, die Mikroben entweder abt\u00f6ten oder ihr Wachstum verlangsamen, gewinnen aus diesem Grund an Relevanz. Sie sind eine M\u00f6glichkeit h\u00e4ufig ber\u00fchrte\u00a0Oberfl\u00e4chen (z. B. Kanten von Arbeitstischen und Verstellmechanismen) zu behandeln, um gesundheitssch\u00e4dliche Auswirkungen zu verringern.<\/p>\n<p>Erwartungsgem\u00e4\u00df werden 2013 35 Prozent der weltweit Besch\u00e4ftigten mobil arbeiten. Daher m\u00fcssen heutige Arbeitsumgebungen eine Vielzahl verschiedener Bereiche bieten, die den Menschen die Wahl und die Kontrolle dar\u00fcber lassen, wo und wie sie arbeiten. Studien zufolge befinden sich durchschnittlich zehn\u00a0Millionen Keime auf einem Schreibtisch. 80 Prozent aller Infektionen werden \u00fcber Ber\u00fchrung \u00fcbertragen und 72 Prozent der Arbeitskr\u00e4fte gehen auch im Krankheitsfall zur Arbeit. Aufgrund der zunehmend gemeinsam genutzten Arbeitsfl\u00e4che besteht ein steigender Bedarf, die Verbreitung sch\u00e4dlicher Bakterien zu minimieren.<\/p>\n<p>Der Einsatz antimikrobieller Materialien ist eine M\u00f6glichkeit, die mikrobielle Belastung von Arbeitsfl\u00e4chen zu\u00a0verringern. Heutzutage ist eine gro\u00dfe Auswahl an Produkten \u2013 von Haushaltsreinigern und Zahnpasta, \u00fcber Kleidung bis hin zu Spielzeug \u2013 mit antimikrobiellen Eigenschaften erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<blockquote class=\"pull-quote pull-quote-center \"><p>72% der Befragten geben an, dass sie trotz Krankheit arbeiten gehen.<\/p><cite>Lancaster University \/ Elipse Insurance<\/cite><\/blockquote>\n<h3>Keime am Arbeitsplatz<\/h3>\n<p>Die Forschung r\u00e4t, Angestellte, die sich Arbeitsbereiche teilen, verst\u00e4rkt vor sch\u00e4dlichen Bakterien zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<ul>\n<li>Eine Studie fand durchschnittlich mehr als zehn Millionen Keime auf den untersuchten Schreibtischen<\/li>\n<li>Entsprechend einer weiteren Studie gehen 72% der Arbeitnehmer trotz Krankheit in die Arbeit<\/li>\n<li>Etwa 80% aller Infektionen k\u00f6nnen durch Ber\u00fchrung \u00fcbertragen werden<\/li>\n<li>Gem\u00e4\u00df einer Erhebung von 2011 ist die Quote krankheitsbedingter Fehltage bei der Belegschaft von Gro\u00dfraumb\u00fcros um 63% h\u00f6her als von Nutzern privater B\u00fcror\u00e4ume<\/li>\n<\/ul>\n<blockquote class=\"pull-quote pull-quote-undefined \"><p>Der weltweit zu beobachtende Wandel von pers\u00f6nlich zugewiesenen \u201eIch-R\u00e4umen\u201d hin zu gemeinsam genutzten \u201eWir-R\u00e4umen\u201d erm\u00f6glicht es, antimikrobielle Materialien strategisch so einzusetzen, dass sie das Wohlbefinden steigern.<\/p><\/blockquote>\n<p>Gerade weil es eine so komplexe Bandbreite antimikrobieller L\u00f6sungen gibt, ist vor allem das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die zugrundeliegende Technologie und ihre m\u00f6glichen Anwendungen an Arbeitspl\u00e4tzen wichtig.<\/p>\n<h3>Grundlegende Eigenschaften von Antimikrobiotika<\/h3>\n<p>Gemeinhin versteht man unter Antimikrobiotika (AMB) chemische Substanzen. Zu den antimikrobiell wirksamen Stoffen z\u00e4hlen aber auch ionisierende Strahlung oder technisch hergestellte Oberfl\u00e4chenstrukturen. Jede der Varianten hemmt oder ver\u00e4ndert eine oder mehrere der folgenden Zellfunktionen von Mikroorganismen.<br \/>\n1) Zellwandsynthese<br \/>\n2) Proteinsynthese<br \/>\n3) Zellmembranfunktionen<br \/>\n4) Nukleins\u00e4uresynthese (genetischer Code)<\/p>\n<p>AMB k\u00f6nnen an vielen zellularen Aktivit\u00e4ten dieser vier Funktionen ansetzen. Etliche Forscher sind davon \u00fcberzeugt, dass sich durch die Bek\u00e4mpfung multipler das Risiko der Bildung resistenter Keime verringert.<\/p>\n<h3>Antimikrobiotika f\u00fcr Arbeitsumgebungen<\/h3>\n<p>Der weltweit zu beobachtende Wandel von pers\u00f6nlich zugewiesenen \u201eIch-R\u00e4umen\u201d hin zu gemeinsam genutzten \u201eWir-R\u00e4umen\u201d erm\u00f6glicht es, antimikrobielle Materialien strategisch so einzusetzen, dass sie das Wohlbefinden steigern. Von den verschiedenen Stoffen bieten sich einige f\u00fcr den Einsatz in Arbeitsumgebungen an.<\/p>\n<h4>Metall und Metallionen<\/h4>\n<p>\u00c4gyptische, griechische und r\u00f6mische Quellen, die bis in dritte vorchristliche Jahrtausend zur\u00fcckreichen, belegen, dass Silber und Kupfer schon fr\u00fch als AMB eingesetzt wurden, beide Metalle fanden beispielsweise Verwendung bei der Aufbereitung und Speicherung von Trinkwasser. Die antimikrobielle Wirkung beider Elemente liegt in ihrer ionischen Struktur und kann sich auf verschiedene Weise auswirken. Silber wird typischerweise in Form von Silberionen verwendet, die auf ein Tr\u00e4germaterial wie beispielsweise Ton angebracht werden. Kupfer wird in Reinform, aber auch als Oxid verwendet, indem es auf anderen Materialien angebracht wird.<\/p>\n<h4>Pflanzliche Extrakte<\/h4>\n<p>Viele pflanzliche, \u00e4therische \u00d6le weisen antimikrobielle Wirkung auf, wobei vor allem Lorbeer, Zimt, Nelke und Thymian als besonders wirkungsvoll identifiziert wurden. Studien zeigten, dass die Substanzen Mikroben besch\u00e4digen, indem sie die Zellmembran durchl\u00e4ssig machen. In Verbrauchsg\u00fctern wie Reinigungsmitteln oder -t\u00fcchern ist der Gebrauch dieser Extrakte bereits weit verbreitet. Zunehmend kommen sie auch in Kunststoffen zur Herstellung von Gebrauchsg\u00fctern zum Einsatz.<\/p>\n<h4>Oberfl\u00e4chenbeschaffenheit<\/h4>\n<p>Einige Oberfl\u00e4chenstrukturen sind von der Natur inspiriert und werden als nichtchemische AMB adaptiert. Hervorzuheben ist beispielsweise Sharklet\u00ae, dessen Oberfl\u00e4che \u2013 echter Haihaut nachempfunden \u2013 aufgrund von Millionen mikroskopisch kleiner Diamanten, eine f\u00fcr Mikroben unwirtliche Umgebung darstellt und so ihr Wachstum hemmt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-large wp-image-4298\" src=\"https:\/\/images.steelcase.com\/image\/upload\/c_limit,dpr_auto,q_70,h_1024,w_1024\/v1429186003\/www.steelcase.com\/eu-de\/Antimicrobiol-1.jpg\" alt=\"Antimicrobiol 1\" width=\"1024\" height=\"1024\" \/><\/p>\n<blockquote class=\"pull-quote pull-quote-center \"><p>80% aller Infektionskrankheiten k\u00f6nnen durch Ber\u00fchrung \u00fcbertragen werden.<\/p><\/blockquote>\n<p>Die am h\u00e4ufigsten ber\u00fchrten Oberfl\u00e4chen Verf\u00fcgen die am h\u00e4ufigsten ber\u00fchrten Oberfl\u00e4chen \u00fcber antimikrobielle Oberfl\u00e4chen, werden 99% der Bakterien abget\u00f6tet.<br \/>\n<em>Quelle: Nanobiomatters<\/em><\/p>\n<h3>Was zu beachten ist<\/h3>\n<p>Um sachkundige und intelligente Entscheidungen treffen zu k\u00f6nnen, sind folgende Punkte zu beachten:<\/p>\n<ul>\n<li>Zusammensetzung \u2013 chemisch, aus der Natur adaptiert oder pflanzlich basiert?<\/li>\n<li>Menge \u2013 angemessen oder \u00fcberm\u00e4\u00dfig?<\/li>\n<li>Wahrscheinlichkeit der Ber\u00fchrung &#8211; h\u00e4ufig oder selten?<\/li>\n<li>Verkaufsargumente \u2013 faktenbasiert oder medienwirksam aufgebauscht?<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Wachsendes Angebot<\/h4>\n<p>Mittlerweile bietet der Markt ein reichhaltiges und st\u00e4ndig wachsendes Angebot an antimikrobiellen L\u00f6sungen. Aufgrund beschleunigter Forschungsprozesse vergr\u00f6\u00dfert und erweitert sich unser Wissensstand stetig.<\/p>\n<h3>Anwendung von Antimikrobiotika<\/h3>\n<p>Prinzipiell sind alle ABM, aufgrund ihrer negativen Auswirkung auf andere Organismen nicht nachhaltig. Das f\u00fchrt zu Spannungen, wenn man die Balance zwischen der individuellen Gesundheit und dem gesellschaftlichen Wohlbefinden erreichen m\u00f6chte. Der Schl\u00fcssel liegt darin, intelligente Entscheidungen \u00fcber den Einsatz von AMB zu treffen.<\/p>\n<h4>Die Anwendung<\/h4>\n<p>ABM auszuw\u00e4hlen und anzuwenden ist ein Balanceakt zwischen der Auswahl der Basismaterialien, ihrer Verarbeitung, der gew\u00fcnschten Effektivit\u00e4t und Strapazierf\u00e4higkeit und letztendlich der gew\u00fcnschten Leistungsf\u00e4higkeit. Einige L\u00f6sungen sind im Grundstoff integriert, andere werden als Sprays oder Beschichtungen nachtr\u00e4glich aufgebracht. Zur Wahl der richtigen Methode sollten Zweck, Verwendung und erwartete Lebensdauer des Produkts ber\u00fccksichtigt und abgewogen werden.<\/p>\n<h4>Menge<\/h4>\n<p>Leicht dr\u00e4ngt sich der Gedanke auf, das Ziel von AMB sei die vollst\u00e4ndige Ausl\u00f6schung des die Oberfl\u00e4che bewohnenden Lebens. Die willk\u00fcrliche Massenvernichtung von Mikroben ist allerdings unn\u00f6tig und unter Umst\u00e4nden sogar sch\u00e4dlich. Dr. Michael Schmidt, Professor und stellvertretender Vorsitzender des Fachbereichs Mikrobiologie und Immunologie an der medizinischen Universit\u00e4t von South Carolina, erkl\u00e4rt, dass der Einsatz antimikrobieller Materialien die biologische Belastung auf den K\u00f6rper auf ein ertr\u00e4gliches Ma\u00df verringern soll. Daher wird der Einsatz von antimikrobiellen Stoffen und ihrer Menge je nach Umgebung variiert. So gen\u00fcgt beispielsweise in B\u00fcros, in denen sich vor allem gesunde Menschen aufhalten, eine geringere Menge als in Krankh\u00e4usern, in denen sich kranke und immungeschw\u00e4chte Personen aufhalten.<\/p>\n<h4>Wahrscheinlichkeit der Ber\u00fchrung<\/h4>\n<p>Da circa 80 Prozent aller Infektionskrankheiten durch Ber\u00fchrung \u00fcbertragen werden, eignet sich der Einsatz\u00a0von AMB sehr gut f\u00fcr gemeinsam genutzte R\u00e4ume wie Klassenzimmer, \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche R\u00e4umlichkeiten und B\u00fcros f\u00fcr mobile Mitarbeiter. Manche Gegenst\u00e4nde am Arbeitsplatz, beziehungsweise Teile dieser, werden h\u00e4ufiger ber\u00fchrt als andere und sind dadurch st\u00e4rker bakteriell belastet, was wiederum die Gefahr erh\u00f6ht, mit sch\u00e4dlichen Keimen in Kontakt zu geraten. Es bedarf einer durchdachten und ausgewogenen Herangehensweise, um das richtige Verh\u00e4ltnis zwischen ganzheitlich antimikrobieller Oberfl\u00e4chenversiegelung und gezielter, punktueller Anwendung zu finden. Au\u00dferdem muss bedacht werden, dass AMB klassische Reinigungsroutinen und Hygienepraktiken (z. B. H\u00e4ndewaschen, in die Armbeuge niesen, etc.) nicht ersetzen k\u00f6nnen. Sie liefern schlichtweg einen Beitrag zur Reduktion von Keimen und tragen so zur Gestaltung ges\u00fcnderer Arbeitsumgebungen bei.<\/p>\n<p><span class=\"numeric-stat\">71%<\/span> der Befragten geben an, eine gute und regelm\u00e4\u00dfige Handhygiene zu betreiben<\/p>\n<p><span class=\"numeric-stat\">58%<\/span> haben Menschen beobachtet, die \u00f6ffentliche Toiletten ohne H\u00e4ndewaschen verlassen haben<\/p>\n<p><span class=\"numeric-stat\">39%<\/span> waschen sich nach dem Niesen, Husten oder Naseputzen nicht die H\u00e4nde<\/p>\n<h4>Faktenwissen<\/h4>\n<p>Per Definition besitzen AMB die F\u00e4higkeit Mikroben abzut\u00f6ten beziehungsweise ihr Wachstum zu hemmen, der positive Einfluss auf die menschliche Gesundheit ist jedoch schwer nachzuweisen. Staatliche Organisationen auf der ganzen Welt regulieren den Einsatz von AMB und auch wenn die Standards von Land zu Land unterschiedlich sind, verlangen die meisten Nationen, dass\u00a0antimikrobielle Stoffe registriert werden. Da das F\u00fcr und Wider in Bezug auf antimikrobielle L\u00f6sungen sehr ausgepr\u00e4gt sein kann, ist es wichtig, Annahmen auf Basis von fundiertem Faktenwissen zu pr\u00fcfen.<\/p>\n<h3>Die Forschung geht weiter<\/h3>\n<p>Fachliteratur und Massenmedien liefern fortlaufend neue Informationen \u00fcber Mikroben, AMB und deren Vorteile, sowie Risiken. Durch die anhaltende Forschung ist es wichtig, das generierte Wissen zu nutzen, um aufgekl\u00e4rte und intelligente Entscheidungen zu treffen. Aspekte, die stets Beachtung finden sollten, sind die ad\u00e4quate Verwendung und Menge von AMB, sowie die Wahrscheinlichkeit der Ber\u00fchrung.<\/p>\n<p>Ebenso ist die Differenzierung von Fakten und k\u00fcnstlich aufgebauschten Diskussionen wichtig. Steelcase erforscht seit mehreren Jahren antimikrobielle Technologien und wie man sie in Einklang mit dem Wohlbefinden der Besch\u00e4ftigten, der Nachhaltigkeit und der Leistungsf\u00e4higkeit aus Sicht der Arbeitgeber bringen kann. Die Ergebnisse zeigen, dass die Reduktion von Keimen auf gemeinsam genutzten Arbeitsfl\u00e4chen durch die Verwendung sicherer und effektiver AMB zur Schaffung einer sauberen und gesunden Arbeitsumgebung beitr\u00e4gt, was wiederum einen gesch\u00e4ftlichen Nutzen mit sich bringt.<\/p>\n<h3>Quellenverzeichnis<\/h3>\n<p>Alexander, J. Wesley (2009), \u201cHistory of the Medical Use of Silver,\u201d Surgical Infections.<\/p>\n<p>Calderon CB, Sabundayo BP (2007), Antimicrobial Classifications: Drugs for Bugs. In Schwalbe R, SteeleMoore L, Goodwin AC. Antimicrobial Susceptibility Testing Protocols.<\/p>\n<p>Feng, Q.L., et al. (2000), \u201dA mechanistic study of antibacterial effect of silver ions on Escherichia coli and Staphylococcus aureus,\u201d J. Biomed. Mat. Res. Part A.<\/p>\n<p>Jung, W. et. al. (2008) \u201cAntibacterial Activity and Mechanism of Action of the Silver Ion in Staphylococcus aureus and Escherichia coli\u201d, Appl Environ Microbiol.<\/p>\n<p>Landau, U., et. al. (2011), The Bactericidal and Oligodynamic Action of Silver and Copper in Hygiene, Medicine and Water Treatment<\/p>\n<p>http:\/\/webmd.com\/cold-and-flu\/coldguide\/cold-prevention<\/p>\n<p>http:\/\/www.cdc.gov\/drugresistance\/ glossary.html#antimicrobialagents<\/p>\n<p>http:\/\/www.disinfecttoprotect.com\/ downloads\/Office-Study.pdf<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Keime sind \u00fcberall und Teil unseres Alltags. 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