Zusammenarbeit

Das richtige Gleichgewicht: Bessere Zusammenarbeit dank neuer Ansätze bei der Privatsphäre

Als TAQA sich zur Einrichtung einer neuen Unternehmenszentrale in Abu Dhabi entschloss, war der Unternehmensleitung bewusst, dass es ein Ort der Zusammenkunft, der Begegnung und Interaktion sein sollte.

Case Study: Privatsphäre neu gedacht

Case Study: Privatsphäre neu gedacht

Der neue TAQA Hauptsitz in Abu Dhabi
fördert intensivere Zusammenarbeit seiner
Mitarbeiter. Die Messlatte für traditionelle
Unternehmenswerte hat ein neues Niveau
erreicht.

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Wenn es ein Wort gibt, das für die strategische Intention, die hinter der Einrichtung einer neuen prestigeträchtigen Unternehmenszentrale des weltweit agierenden Energiekonzerns TAQA steht, so ist das Majlis — ein Wort, das im Arabischen einen Ort bezeichnet, an dem Menschen zusammenkommen und von ihrem Gastgeber gebührend empfangen werden.

Als TAQA sich zur Einrichtung einer neuen Unternehmenszentrale in Abu Dhabi entschloss, war der Unternehmensleitung bewusst, dass es ein Ort der Zusammenkunft, der Begegnung und Interaktion sein sollte — eine Stätte, an der Menschen zusammenkommen , miteinander arbeiten und gemeinsam die Vorteile eines inspirierenden Arbeitsumfeldes nutzen können. Gleichzeitig war man sich darüber im Klaren, dass die individuellen Bedürfnisse nach Privatsphäre bei der Planung der neuen Räume nicht außer Acht gelassen werden durften, da es im Vorfeld bereits viele Mitarbeiter gab, die dem Verlust ihres Einzelarbeitsplatzes mit Skepsis entgegensahen.

Seit seiner Gründung 2005 hat TAQA sich zu einem der weltweit dynamischsten Energiekonzerne entwickelt. Mit einer Geschäftstätigkeit des Konzerns, die sich auf alle Bereiche der Energiebranche erstreckt und mit Niederlassungen in 11 Ländern kann der Konzern ein äußerst beachtliches Wachstumstempo vorweisen.

Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre gab es jedoch nicht nur bei den Führungskräften. Nachdem das Projektteam die Mitarbeiter befragt hatte, stellte es fest, dass ein ausgewogenes Gleichgewicht für alle Mitarbeiter gefunden werden musste, sprich: Räume, die sowohl dem Bedürfnis nach individueller Privatsphäre gerecht werden als auch Räume, die eine Zusammenarbeit fördern.

TAQA entschied sich bei der Planung seiner neuen 5.540 m2 großen Zentrale zur Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Pringle Brandon Perkins & Will und dem Bauunternehmen EC Harris. Um präzisere Eindrücke hinsichtlich der Möglichkeiten für das neue Gebäude zu gewinnen, besuchten die Planer die Steelcase Standorte in Rosenheim, Deutschland und in Grand Rapids, Michigan.

„Anstatt uns Möbelstücke zu präsentieren, zeigte man uns Lösungen auf und das war es letztendlich, was für uns den großen Unterschied ausmachte“, sagt Ali Khouri. „Dadurch wurden wir einfach mutiger und unsere Planungen kühner als ursprünglich beabsichtigt“. Er erklärt, dass die Frage der Vertraulichkeit von in gemeinsam genutzten Räumen ausgedruckten Dokumenten den TAQA-Mitarbeitern zum Beispiel keine Ruhe ließ. Nachdem man ihnen aber gezeigt hatte, wozu intelligente Druckfunktionen in der Lage sind, waren sie beruhigt. Denn dank moderner technischer Funktionen lassen sich vertrauliche Dokumente auch bei gemeinschaftlich genutzten Druckern schützen.

Des Weiteren war es für die Mitarbeiter sehr wichtig zu wissen, dass es Räume für vertrauliche Telefongespräche gibt und dass im Kundenbereich zahlreiche Besprechungsräume zur Verfügung stehen, in denen Gespräche mit externen Besuchern geführt werden können, ohne den üblichen Bürobetrieb zu stören.

Dennoch kam eine leichte Beklommenheit auf, als mehr als 250 in Abu Dhabi ansässige TAQAMitarbeiter mit ihrem Umzug begannen.

„Manche Kollegen brauchten ein wenig länger, um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen, aber im Allgemeinen ging die Umstellung sehr schnell. Und bei einigen der Mitarbeiter, die wegen des vermeintlichen Mangels an Privatsphäre besonders beunruhigt waren, war die Begeisterung für unsere neuen Räume letztendlich am größten“, freut sich Ali Khouri. „Die Leute haben begriffen, um was es geht.“

Die räumlichen Gestaltungslösungen für gemeinschaf tliche Anwendungen wurden sofort angenommen und die vorgeschlagenen Applikationen von media:scape® für gemeinsames Arbeiten erwiesen sich dabei als absoluter Hit. Laut Ali Khouri zeigt media:scape „einfach mehr als alle anderen, wie exzellente Zusammenarbeit und Effizienz am Arbeitsplatz aussehen.“ Seit dem Umzug hat bereits eine Reihe von Führungskräften angefragt, ob sie ihr Einzelbüro aufgeben und gegen einen Platz in den neuen gemeinschaftlich genutzten Räumen tauschen könnten.

Der Grundriss präsentiert sich mit fließenden Übergängen zwischen offenen Arbeitsplätzen und Räumen, die von allen für die erforderliche Privatsphäre genutzt werden können. Die farbenf rohe Einr ichtung vermittel t eine ungezwungene und kreative Atmosphäre und die Trennwände aus Glas präsentieren sich mit dekorativen grafischen Darstellungen pulsierender Energiewellen. Bodentiefe Fenster bieten einen atemberaubenden Blick auf den Golf und die Altstadt von Abu Dhabi und unterstreichen die dynamische, aber dennoch unaufgeregte Bürolandschaft.

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Besprechungen mit den Kunden finden im 25. Stock statt, der neben einem Sitzungssaal auch über zahlreiche weitere Besprechungszimmer sowie ein Auditorium und natürlich den Empfangsbereich des Unternehmens, den Majlis, verfügt.

TAQA ist stolz auf seine Werte, die den Konzern auf globaler Ebene vorangebracht haben: kontinuierliche Spitzenleistung, Sicherheit und Nachhaltigkeit, ein starkes Miteinander, Mut und Kreativität sowie gegenseitiges Vertrauen. Die neue Unternehmenszentrale spiegelt diese Werte wider und ermöglicht damit den Mitarbeitern, das Unternehmen weiter voranzutreiben.

„Die Arbeitsweise jedes Einzelnen ist unterschiedlich und wir mussten daher für entsprechende Möglichkeiten sorgen“, erklärt Khaled Hag. „Sobald sich die Kollegen an die neue Umgebung gewöhnt hatten, zerstreuten sich augenblicklich auch die Bedenken wegen der Privatsphäre. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendwer die Uhr noch einmal zurückdrehen will. “

Wie bei jedem Wandel einer Unternehmenskultur war es äußerst wichtig und hilfreich, dass die gesamte Führungsriege von TAQA das Projekt bedingungslos unterstützte. „Dank des Supports durch die Geschäftsleitung konnte das Projektteam das Vorhaben einfach bei den Hörnern packen“, berichtet Khaled Hag, und er betont: „Das Erfreulichste an dem Projekt war die Reaktion unserer Mitarbeiter. Die neue inspirierende Arbeitsumgebung sorgt für optimale Leistungsbereitschaf t und die Neuerungen verhelfen den Kollegen zu neuem Schwung.“

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