Technologie

Wie Daten die Arbeit vereinfachen: Fragen & Antworten

Der smarte und vernetzte Arbeitsplatz hilft Angestellten sich mehr zu bewegen, gut zu fühlen und bessere Ergebnisse zu erzielen, was im Gegenzug ihr Engagement in der Arbeit steigert.

Der Arbeitsplatz von heute ist smart + connected und hierbei geht es primär darum, wie man sich bei der Arbeit fühlt und nicht um technische Geräte. Technologie tritt als digitaler Hausmeister oder hilfsbereiter Assistent auf, der uns mit Informationen versorgt, wenn wir sie brauchen. Brandon Buckingham, Director von Smart + Connected bei Steelcase spricht von einer neuen Art von Arbeitsplatz, an dem Technologie die Arbeit erleichtert und dazu beiträgt, dass wir uns bei der Arbeit gut fühlen, indem sie es uns ermöglicht, zwischen unterschiedlichen Orten, Zeitzonen, Ressourcen und Aufgaben mühelos hin und her zu navigieren. Gleichzeitig bietet diese neue Art von Arbeitsplatz denjenigen, die für Raumnutzung, -planung und -erwerb zuständig sind, detaillierte Informationen, die ihnen helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen. Und je mehr Daten im Laufe der Zeit gesammelt werden, umso besser auch der Einblick in arbeitsrelevante Themen wie Kultur, Innovation und Engagement. Buckingham traf sich mit dem 360°-Team, um darüber zu sprechen, wie sich das Arbeitsumfeld in Bezug auf Technologie in nur wenigen Jahren verändert hat.

360: Der technologische Fortschritt geht in rasanten Schritten voran. Das, was vor kurzem noch eine Zukunftsvision war, ist jetzt bereits Wirklichkeit. Wie würden Sie die Veränderungen, die Sie in den letzten Jahren miterlebt haben, beschreiben?

BB: Big Data, künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen und das Internet der Dinge (IoT) sind alles Begriffe, die in unserem Wortschatz bisher nicht vorkamen. Jetzt hört man sie in jedem Gespräch über Arbeitsplatzstrategie und Mitarbeiterengagement. Beim Thema Raum dreht es sich immer um die eine entscheidende Frage: Wie können wir dafür sorgen, dass der Raum optimal genutzt wird? Und wie können wir Daten und technisch vernetzte Arbeitsplätze so koppeln, dass der Nutzer eine bessere Erfahrung am Arbeitsplatz macht?

Durch die Zunahme von mobilen Endgeräten und dem Ausbau der integrierten technologischen Infrastruktur am Arbeitsplatz entstehen große Mengen an Datenströmen, die uns dabei unterstützen können, den Arbeitsplatz zu optimieren. Das jetzige Umfeld unterscheidet sich völlig von den Rahmenbedingungen, die noch vor fünf oder sechs Jahren zu finden waren. Die Herausforderung ist nun – was macht man mit den ganzen Daten? Wo kann man am wirkungsvollsten ansetzen? Indem man die Bedürfnisse der Kunden und der Raumnutzer betrachtet, kann man am besten feststellen, wo sich mit Technologie und Daten ein Mehrwert schaffen lässt. Wir konzentrieren uns mehr denn je auf anwenderorientierte Lösungen.


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LOS GEHT‘S


360: Die diversen Optionen zur Datenerfassung, die heutzutage zur Verfügung stehen, geben Unternehmen die Möglichkeit, etwas Gutes für ihre Angestellten zu tun. Wie steht der Nutzer zu den hierdurch geschaffenen Vorteilen?

BB: Die Vorteile eines Arbeitsumfelds, in dem die Ressourcen, die man braucht zu dem Zeitpunkt, an dem man sie benötigt, zur Verfügung stehen, liegen auf der Hand. Herauszufinden, welche Art von Raum zur Verfügung steht und wie man ihn findet, Besprechungen anzusetzen und andere darüber zu informieren, kann schnell in Stress und Druck ausarten. Diese Tätigkeiten nehmen viel Zeit in Anspruch und machen den ohnehin schon komplexen Arbeitstag noch fordernder. Technische Hilfsmittel unterstützen Angestellte dabei Einfluss darauf zu nehmen, wie die Arbeit abläuft, wie sie sich am Ende des Arbeitstags fühlen und wie die Zusammenarbeit mit anderen stattfinden soll. Zugang zu Technologie und Daten kann dabei helfen, die richtige Arbeitsumgebung zu finden, zum gelungenen Einstieg in neue Teamsettings beitragen und den ganzen Tag über darauf hinweisen, dass man sich mehr bewegt— all das leistet einen großen Beitrag zu einem besseren Tagesablauf.

SMART + CONNECTED ARBEITSPLATZ

Erleichtern Sie Ihren Angestellten den Arbeitsalltag. Die Steelcase Find App findet freie Räume mit der richtigen Größe, Ausstattung und dem passenden technischen Set-Up und hilft Ihnen, Kollegen zur Zusammenarbeit einzuladen.

SMART + CONNECTED ARBEITSPLATZ

Mit der Echtzeit-Anzeige der Raumverfügbarkeit in Steelcase Live Map hört endlich die leidige Suche nach einem geeigneten Arbeitsplatz auf. Man spart Zeit und die durch das umständliche Suchen entstehenden Irritationen bleiben aus. Dadurch können sich die Mitarbeiter auf das konzentrieren, was wirklich wichtig ist: ihre Arbeit so gut wie möglich zu machen.

SMART + CONNECTED ARBEITSPLATZ

RoomWizard ist ein interaktives Raumbuchungssystem, mit dem die zur Verfügung stehenden Raumressourcen optimal genutzt werden können.

SMART + CONNECTED ARBEITSPLATZ

Unterstützen Sie das Wohlbefinden Ihrer Mitarbeiter mit Lösungen, die sie dazu anregen, mehr zu stehen und sich mehr zu bewegen. Die Steelcase Rise App erhöht den Nutzen von höhenverstellbaren Tischen. Persönliche Voreinstellungen können an jedem Tisch mit Active Touch Bedienelement abgerufen werden und der Nutzer wird sanft daran erinnert, seine Haltung immer wieder zu wechseln. Die App erfasst alle Aktivitäten und unterstützt dadurch das Erreichen der persönlichen gesundheitlichen Zielsetzung.

SMART + CONNECTED ARBEITSPLATZ

Ebnen Sie den Weg für erfolgreiches Teamwork, indem Sie Ihren Angestellten die passenden Tools zur Zusammenarbeit zur Verfügung stellen. Virtual PUCK ist ein digitales Tool, mit dem Besprechungsteilnehmer Inhalte drahtlos über ihren Laptop mit Kollegen teilen können – wo auch immer im Raum sie sich gerade aufhalten.

SMART + CONNECTED ARBEITSPLATZ

Eine durchdachte Raumausstattung mit integrierter media:scape Technologie bringt Menschen, Räume und Informationen zusammen, um die Produktivität zu steigern und Teams dabei zu unterstützen, hervorragende Leistungen zu erbringen.

SMART + CONNECTED ARBEITSPLATZ

Die Steelcase Workplace Advisor Studie bietet Ihnen die besten Hilfsmittel zur Flächenbeurteilung und -analyse. Sie liefern wertvolle Fakten und Einsichten über die Raumnutzung, die zur Leistungssteigerung beitragen können. Es werden einerseits die Nutzungsgewohnheiten deutlich, andererseits erfährt man, wie man Verbesserungen durchführen kann. Dies erleichtert Unternehmen die Entscheidung darüber, wie sie in Zukunft vorgehen sollen.

360: Wie kam es zur Zunahme der Embedded-Technologie?

BB: Hierfür gibt es unterschiedliche Ursachen, aber die Entwicklung fängt zuhause an. Wir sind alle gerade dabei uns daran zu gewöhnen, dass unser Alltag durch künstliche Intelligenz erleichtert wird. Es fühlt sich inzwischen nicht mehr seltsam an, ein Gerät darum zu bitten, etwas für uns zu bestellen oder uns eine Wegbeschreibung zu geben. Diese Entwicklung ist ein revolutionärer Durchbruch und wirkt sich stark darauf aus, wie wir das Arbeitsumfeld erleben. Es ist ganz natürlich, dass wir diesen ungezwungenen Umgang mit Technologie auch am Arbeitsplatz an den Tag legen und neue Wege suchen, unseren Arbeitsalltag zu erleichtern.

Dass Menschen und Ideen heute mobiler sind als je zuvor korrespondiert mit der Entwicklung der künstlichen Intelligenz. Wie können wir Mobilität auf eine Art und Weise nutzen, dass sie wirklich Einfluss nimmt? Wir sind uns dessen bewusst, dass der Arbeitsplatz sich auf das Mitarbeiterengagement auswirkt und die Ausstattung und Ressourcen, die zur Verfügung stehen, hierbei eine Rolle spielen. Wenn wir den Mitarbeitern die richtigen Tools und Räumlichkeiten zur Verfügung stellen, die sie benötigen, um von einer Tätigkeit zur nächsten überzugehen, helfen wir ihnen produktiver zu sein und verschaffen ihnen einen freudvollen Moment in ihrem Tagesablauf.

360: Können Sie anhand eines Beispiels erklären, was Sie mit ‚freudvoll‘ meinen?

BB: Denken Sie an die Vorteile, die ein digitaler Hausmeister bietet, ein Gerät, das einen den Tag über immer wieder sanft digital im richtigen Moment ‚anstupst‘. Ob mich meine Smartwatch oder mein Handy daran erinnert, etwas zu tun oder jemandem zum Geburtstag zu gratulieren – es ist auf jeden Fall ein Stupser, der zu einem freudvollen Moment beiträgt. Wenn ich ihn erhalte, denke ich „Super, das hat mir echt geholfen“. Und weil wir diese Art der Interaktion mit der Technik von zuhause oder auch aus dem Fitnessstudio schon kennen und uns damit wohlfühlen, möchten wir sie auch in der Arbeit anwenden. Deshalb empfinden wir eine App, die uns in festgelegten Intervallen daran erinnert, dass wir aufstehen sollten und sich mit unserem höhenverstellbaren Tisch verbindet, um automatisch die für mich perfekte, voreingestellte Arbeitshöhe anzusteuern, auch als ganz natürliche Erweiterung unseres entsprechenden Erfahrungsschatzes.

360: Es geht darum, anwendbare Einsichten aus dem Datenschatz zu gewinnen. Wie können Unternehmen Arbeitsplätze, die smart + connected sind dazu nutzen, bessere Entscheidungen zu treffen?

BB: Zu verstehen, wie die Angestellten den Raum nutzen, ist unglaublich wichtig für die Raumplanung oder Entscheidungen darüber, wie in Raum investiert werden soll. Wie kann Raum effizient genutzt werden? Ändert sich das Nutzungsverhalten das ganze Jahr über oder nur zu bestimmten Zeiten? Welche Trends werden im Laufe der Zeit zu Verhaltensmustern? Das alles sind sehr wertvolle objektive Informationen. Bei der Projektplanung können Unternehmen über einen kurzen Zeitraum eine Studie zur Raumnutzung durchführen und die Ergebnisse der Analyse für das anstehende Projekt verwerten. Gleichzeitig lässt sich die Studie auch langfristig einsetzen, um zu verstehen, welche Entwicklungen sich abzeichnen. Schließlich geht es letztlich immer darum, den besten Arbeitsplatz für die Angestellten zu schaffen. Wenn sie Einblick in das Nutzungsverhalten haben, können Unternehmen mehr von dem anbieten, was die Belegschaft sich wünscht und braucht, um ihrer Arbeit bestmöglich nachgehen zu können.

360: Wie stellen Sie sich die Zukunft des Smart + Connected-Arbeitsplatzes vor?

BB: In Zukunft wird es darum gehen, mit Technologie das Fundament für bessere Arbeitsplatzerfahrungen zu schaffen. Es geht nicht um Technologie um der Technologie willen. Diese soll nichts umwälzen oder aufdringlich wirken. Es geht einfach darum, mithilfe von Technologie bessere Lösungen für die Menschen am Arbeitsplatz zu erschaffen. In Zukunft muss nutzerorientierter gedacht und eine Vision erschaffen werden, die einzelne Technologien auf eine Weise zusammenbringt, dass sie einen bedeutsamen Unterschied machen. Die Bandbreite an smart + connected Angeboten wird größer und Angebote ergänzen einander — digitale Beschilderung und Kooperationstechnologie, mobile Apps für Wegeführung und fürs Wohlbefinden, digitale Flächenüberwachung und zur Flächenverwaltung benötigte Dienstleistungen.

In der nahen Zukunft werden wir WLAN-gesteuerte Wegeleitsysteme sowie 5G erleben. Beide Neuerungen werden tiefgreifende Auswirkungen haben. Das Veränderungstempo ist phantastisch. Wir sind Teil eines Abenteuers und neugierig zu entdecken, was als nächstes kommt und wie es unser Arbeitsplatzerlebnis transformiert.

Erfahren Sie noch mehr über den Smart + Connected Arbeitsplatz.

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