Innovation

„Think Big and Fix Things“

Wie MaRS das Kreativsein fördert

Obwohl der Name etwas anderes vermuten lässt, beschäftigt sich MaRS mit den Herausforderungen, denen die Menschen auf der Erde begegnen. Das weltweit größte innerstädtische Zentrum für Innovationen unterstützt Unternehmer bei der Gründung und Weiterentwicklung innovativer Unternehmen, die die Welt ein Stück besser machen. „Think big and fix things“ – jeder, der ein Teil von MaRS ist, wird ermutigt, groß zu denken und die Dinge in Ordnung zu bringen.

2005 im Herzen von Toronto als öffentlich-private Non-Profit-Organisation gegründet, bietet MaRS Untestützung, finanzielle Fördermittel und Arbeitsplätze für Unternehmer und innovative Start-ups aus vier Schlüsselbereichen: Gesundheit, Arbeit und Lernen, Energie und Umwelt sowie Finanzen und Handel. MaRS hilft Start-ups dabei, ihre Wirkungskraft zu erhöhen, indem es sie fachlich begleitet und mit einem großen globalen Netzwerk von Unternehmenspartnern zusammenbringt. Steelcase ist Teil dieses Netzwerks aus Unternehmen, die Innovation durch Win-Win-Beziehungen beschleunigen wollen.

„Wir nennen uns MaRS-ianer, weil jeder von uns eine große Leidenschaft für Innovationen und das Lösen großer Probleme im Sinne des Gemeinwohls hat“, sagt Sonia Lagourgue, Senior Manager Partner Success, Corporate Engagement. „Wir sind hier, um die großartige Arbeit weiter voranzutreiben, die kanadische Unternehmer im Dienste der ganzen Welt erbringen. Zugleich wollen wir sicherstellen, dass sie über jene Ressourcen und Netzwerke verfügen, die sie für ihren Erfolg brauchen.“

Lagourgue arbeitet eng mit Unternehmenspartnern wie Steelcase zusammen, um ihre Innovationsstrategien zu verstehen und sie dann individuell und persönlich jenen Start-ups vorzustellen, die potenziell für ihre Interessen und Ziele von Bedeutung sind.

„Wir sind davon überzeugt, dass Räume jene Plattform bieten, die das heutige Geschäftsleben benötigt“, erklärt Lagourgue. Ihrer Ansicht nach brauchen Unternehmer nicht nur Kapital, sie müssen auch in der Lage sein, sich zu vernetzen und zusammenzuarbeiten.

Zu den Innovationen, die MaRS gefördert hat, zählen die KI-Technologie von WinterLight Labs, die Sprachmuster schnell und präzise aufschlüsselt, um Krankheiten, wie z.B. Alzheimer, zu erkennen und zu überwachen; aber auch die Blockchain-fähigen Lösungen von Advanced Energy Centre zur Energiespeicherung sowie die künstliche Intelligenz von Knockri, die es Unternehmen ermöglicht, Jobkandidaten ohne kultur- oder geschlechtsspezifische Verzerrungen zu screenen.

Bei MaRS gibt es die feste Überzeugung, dass Innovationen nicht von alleine passieren – mehr als je zuvor, spielen Räume eine wesentliche Rolle. „Wir sind davon überzeugt, dass Räume jene Plattform bieten, die das heutige Geschäftsleben benötigt“, erklärt Lagourgue. Ihrer Ansicht nach brauchen Unternehmer nicht nur Kapital, sie müssen auch in der Lage sein, sich zu vernetzen und zusammenzuarbeiten.

MaRS bietet Labors und Büros für 150 Organisationen – vom Start-up bis hin zu großen multinationalen Unternehmen – und fungiert zugleich als Drehscheibe für mehr als 1.200 junge Unternehmen. Rund 6.000 Innovatoren arbeiten täglich bei MaRS, um sich zu treffen, Ideen auszutauschen, zu lernen und Bündnisse einzugehen.

Innovation entmystifizieren

Mitten in Torontos Discovery District – einem Zentrum für Universitäten, Krankenhäuser und Forschungsfirmen direkt neben dem Bankenviertel – trägt MaRS maßgeblich zur Lebendigkeit der Stadt bei. Dass Toronto heute ein High-Tech-Hotspot ist, liegt nicht zuletzt an der Pionierarbeit des von hier stammenden Forschers Geoffrey Hinton, dem sogenannten „Gottvater der KI“.

„Innovationen kommen oft aus isolierten vorstädtischen Campussen, wo sie auf mysteriöse Weise in Technologieunternehmen und Universitätslaboren entstehen, von denen niemand weiß, was dort wirklich vor sich geht“, sagt Lagourgue. „Im Gegensatz hierzu ist MaRS in das wirtschaftliche Gefüge von Toronto und seiner Talent-Netzwerke eingebettet. Innovationen bilden das Herzstück von allem, was in dieser Stadt passiert.“

Besonders ist MaRS aber nicht nur wegen seiner innerstädtische Lage, sondern weil es an der Spitze eines Wandels steht, der die Art und Weise verändert, wie Innovationen heute stattfinden.

„Das Unternehmertum hat sich stark weiterentwickelt und wird immer mehr zum Mainstream“, sagt Lagourgue. „Es wird in Hochschulen gelehrt, und es gibt Unmengen an Veröffentlichungen und Experten, die als Vorbild dienen. Hinzu kommt, dass Spitzentechnologien immer erschwinglicher und leichter zugänglich sind, und dass es immer einfacher wird, technische Lösungen zu entwickeln und ein Unternehmen zu gründen – um aus einer Idee ein Start-up zu machen, reichen ein Smartphone und eine Kreditkarte!“

„Wir wollen die Innovationsfähigkeit in allen Bereichen erhöhen. Unternehmen und Start-ups sind beide Teil dieser Wertschöpfungskette. Indem wir Partnerschaften erleichtern, helfen wir ihnen, die Stärken des jeweils anderen zu nutzen, und zwar mithilfe von Lösungen, die für alle von Vorteil sind, sodass beide Seiten mehr erreichen können.“

Sonia LagourgueSenior Manager, MaRS Discovery District

Zur gleichen Zeit beginnen große Unternehmen laut Lagourgue gerade zu verstehen, dass sie Innovationen in ihren Geschäftsalltag integrieren müssen, anstatt sie lediglich als Teil der Forschungs- und Entwicklungsabteilungen zu betrachten. „Aufgrund der deutlich gestiegenen Nachfrage müssen sie viel schneller und authentischer reagieren und sich stets im gleichen Tempo weiterentwickeln wie die Technologien. All das schaffen sie nicht allein, zumindest nicht schnell genug. Sie müssen sich vielmehr mit Partnerschaften, Kooperationen, Akquisitionen oder Investitionen vertraut machen, um mit den Trends und Anforderungen Schritt halten zu können.“

Bündnisse eingehen

Obwohl der Bedarf an Innovationen größer ist als je zuvor und auch die Innovationszyklen immer kürzer werden, gibt es doch auch Schwierigkeiten. Beispielsweise liegt die Gesamtausfallrate für Start-ups bei rund 90 Prozent. Für junge Unternehmen ist es nicht leicht, die Unterstützung zu bekommen, die sie brauchen, um ihre Ideen gewinnbringend umzusetzen. Außerdem haben sie oft Probleme damit, Märkte zu finden und sich in der Unternemenswelt zurechtzufinden und zu wachsen.

Rund 6.000 Innovatoren arbeiten täglich bei MaRS, um sich zu treffen, Ideen auszutauschen, zu lernen und Bündnisse einzugehen.

Zugleich stehen große Unternehmen vor der Herausforderung, für eine stetige Zufuhr von neuen Ideen und Talenten zu sorgen, die sie brauchen, um innovativer zu sein und ihre Geschäftsziele umzusetzen. Organisationen wie MaRS können hierbei helfen. Lagourgue beschreibt ihre offene Herangehensweise als „ein Bündnis derjenigen, die verstehen, dass Innovationen der Motor für ihren Erfolg sind.“

MaRS arbeitet hart daran, Bündnisse erfolgreich zu gestalten. „Wir wollen die Innovationsfähigkeit in allen Bereichen erhöhen. Unternehmen und Start-ups sind beide Teil dieser Wertschöpfungskette“, sagt Lagourgue. „Indem wir Partnerschaften erleichtern, helfen wir ihnen, die Stärken des jeweils anderen zu nutzen, und zwar mithilfe von Lösungen, die für alle von Vorteil sind, sodass beide Seiten mehr erreichen können.“

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