Informelle Räume

Steelcase erwirbt Orangebox, einen britischen Hersteller von alternativen Möbeln

Steelcase Inc. (NYSE: SCS) meldete heute die Übernahme der Orangebox Group Limited – ein britisches Unternehmen, das Möbel für den Arbeitsplatz im Wandel entwickelt und fertigt. Diese Übernahme ist die jüngste im Rahmen einer rasanten Expansion mit innovativen Produkten für die neuen Arbeitsweisen der Menschen. Sie bietet wachstumsorientierten Unternehmen in aller Welt eine noch breitere Palette an einzigartigen Möbeln, die die Zusammenarbeit am Arbeitsplatz fördern. Steelcase verspricht sich hiervon zudem eine beschleunigte Entwicklung innovativer Produkte in Europa und der ganzen Welt.

„Wir haben gesehen, wie Orangebox der veränderten Arbeitslandschaft begegnet und dabei frühzeitig erkannte, dass Menschen zunehmend nicht nur nach Alternativen zum traditionellen Schreibtisch suchen, sondern auch in verschiedenen Körperhaltungen arbeiten wollen“, sagt Allan Smith, Vice President, Global Marketing bei Steelcase. „Orangebox versteht das Bedürfnis der Menschen nach einem Gleichgewicht zwischen dem Schutz der Privatsphäre am Arbeitsplatz und dem Trend zu effektiver Teamarbeit. Wir freuen uns sehr über die Zusammenführung unserer Portfolios. Wir sehen die Chance, durch die Nutzung der globalen Reichweite und des weltweiten Vertriebs von Steelcase das Geschäft von Orangebox innerhalb der nächsten fünf Jahre mehr als zu verdoppeln.“

2002 in Hengoed in Südwales gegründet, hat Orangebox das Konzept des „Smartworking“ entwickelt – Lösungen, die so konzipiert sind, dass sie die Zusammenarbeit fördern und Kulturen verändern und gleichzeitig die Effizienz steigern können. Die Produktpalette des Möbelherstellers bietet zahlreiche Gestaltungsoptionen und vielfältige Funktionalitäten mit leistungsstarken Alternativen zu herkömmlichen Sitzmöbeln, aber auch patentierte und höchst produktive Teamarbeitsplätze und räumlich abgeschlossene Arbeitsumgebungen mit hoher visueller und akustischer Privatsphäre. Sämtliche Produkte basieren dabei auf der genauen Untersuchung des Zusammenspiels zwischen Mensch und Technologie. Orangebox wird als eigenständige Tochtergesellschaft unter eigenem Markennamen tätig sein und auch weiterhin mit dem bestehenden Fachhändlernetz sowie mit den Steelcase-Fachhändlern zusammenarbeiten.

„Unsere Produkte ermöglichen eine neue, gemeinschaftlichere Art der Zusammenarbeit. Zugleich können sie dazu beitragen, sowohl die Kultur als auch die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens zu verändern“, sagt Mino Vernaschi, Managing Director von Orangebox. „Mein Traum war es, Orangebox zu einer weltweiten Marke zu machen. Mit Steelcase wird dies nun möglich werden. Unsere Kulturen sind sich sehr ähnlich und wir freuen uns, Teil der Steelcase-Familie zu werden.“

Diese Übernahme geht einher mit anderen aktuellen Steelcase-Mitteilungen über den Wachstumskurs, den wir mit einem erweiterten Produktangebot und einem, dank des marktführenden Steelcase-Fachhändlernetzes, optimierten Kundenerlebnis verfolgen. Steelcase berichtete beispielsweise über die Marketing- und Vertriebsbeziehungen mit Blu Dot, Bolia, Extremis, FLOS, Mitchell Gold + Bob Williams und West Elm sowie über die Akquisition von AMQ und Smith System, die das bereits umfangreiche Portfolio ergänzen und den Steelcase-Kunden weltweit mehr Auswahl und einen größeren Nutzen bieten.

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