Gesellschaftliche Wirkung

Zurück aus der Zukunft

Ein Ouishare-Programm beschäftigt sich mit verschiedenen Entwürfen dazu, wie wir in Zukunft leben, lernen und arbeiten könnten.

„Ein Sprichwort besagt, dass man besser allein gehen sollte, wenn man schnell sein will. Aber wenn man weit kommen möchte, sollte man gemeinsam gehen“, sagt Sarah Eisenmann, Münchner Mitglied bei Ouishare, die dieses Motto in ihrer Arbeit in der Community beherzigt. Ouishare wurde 2012 in Paris gegründet. Die Organisation arbeitet als Community, Netzwerk, gemeinnützige Organisation und Think-Tank in 30 Städten Europas, Nord- und Südamerikas und des Nahen Ostens und befasst sich mit gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Problemen.

Im Oktober 2018 begann Ouishare Munich ein partizipatives Studienprogramm mit dem Titel „Back from the Future: Nudging Future-Making Citizens“ (Zurück aus der Zukunft: Denkanstöße für Gestalter unserer Zukunft), mit dem Ziel, den Münchner Bewohnerinnen und Bewohnern dabei zu helfen, ein Gefühl der Handlungskompetenz zu entwickeln und sich selbst als Mitentscheider über die Zukunft der Stadt wahrzunehmen. Das Projekt befasste sich mit verschiedenen Entwürfen dazu, wie wir in Zukunft leben, lernen und arbeiten könnten.

„Das Projekt passte perfekt zu Steelcase“, sagt Hristina Bojkova, Social Innovation Manager. „Es passt perfekt zu unserer Mission, in den Communitys, in denen wir leben und arbeiten, positive soziale Auswirkungen zu erzielen. Unsere unternehmerischen Kompetenzen in Bezug auf die Zukunft der Arbeit, die Angestellten und den Arbeitsplatz bot uns viele Ideen für die Ausarbeitung der Workshops.“

Ouishare Munich social impact story

Über 150 Münchnerinnen und Münchner nahmen an den interaktiven Workshops der „Back from the Future“-Reihe teil, um sozusagen ins Jahr 2036 zu reisen und mögliche Zukunftsthemen der Stadt zu erforschen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Workshops entwickelten 60 Zukunftsszenarien und Objekte, die demonstrieren, wie wir 2036 in München leben, arbeiten und lernen könnten.

„Wir haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, sich nicht nur die Zukunft vorzustellen und darüber nachzudenken, wie die Menschen zusammenleben könnten, sondern sich auch darüber Gedanken zu machen, welche potenziellen Bedürfnisse [zukünftige] Bürger haben könnten“, sagt David Weingartner, Ouishare-Mitglied. „Welche Produkte und Dinge könnten diese Bedürfnisse erfüllen? Es macht einen großen Unterschied, ob man über die Zukunft spricht oder in einem Zukunftsszenario agiert, das sich sehr greifbar anfühlt.“

Im Rahmen einer virtuellen Veranstaltung am 20. April, der FutureBar, wird das zweijährige Experiment abgeschlossen. Das Event bietet die Möglichkeit, die aus dem Programm gezogenen Erkenntnisse zu reflektieren und Ideen für die Mitgestaltung der Münchner Zukunft mit ihren Bewohnerinnen und Bewohnern zu formulieren.

Die entwickelten Zukunftsszenarien und Objekte können über die virtuelle Ausstellungsplattform ‚munichfutures.com‘ eingesehen werden. Ouishare plant, die Workshops in ganz Europa anzubieten und eine Open-Source-Anleitung für andere Städte zu veröffentlichen, damit diese auch davon profitieren können, denn eins ist klar: „Wenn man weit kommen möchte, sollte man gemeinsam gehen.“

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