Arbeitsplatz

Der Lösungsansatz für mehr Privatsphäre

Optimieren Sie Ihre Unternehmensräume und bieten Sie Ihren Mitarbeitern mehr Selbstbestimmung und Auswahlmöglichkeiten

Obwohl Privatsphäre ein allgemeines Bedürfnis am Arbeitsplatz ist, so sind nach Meinung der Steelcase Advanced Application Forscher persönliche Präferenzen, räumliche Gegebenheiten und kulturelle Vorgaben wichtige Faktoren bei der Gestaltung von Rückzugsmöglichkeiten.

Unterschiedliche Umgebungsbedingungen gewährleisten, dass die Nutzer sich, je nach Aufgabe, Stimmung und eigener Persönlichkeit, den für sie besten Platz aussuchen können, der ihren persönlichen Vorstellungen hinsichtlich Privatheit entspricht. Eine weitere Überlegung im Rahmen von Raumsystemen am Arbeitsplatz ist der Kontext, in dem private Rückzugsräume zu sehen sind. Ein und derselbe Raumtyp verschafft unter Umständen völlig unterschiedliche Erfahrungen, abhängig von der direkt angrenzenden Umgebung, dem Standort und dem Grad der Außenreize, von denen man umgeben ist. Der Kontext ist ein entscheidender Faktor, wenn es darum geht, welche Art von Randbedingungen am erfolgreichsten an einem bestimmten Ort sind und wie oft dieser Platz frequentiert wird. Kulturelle Werte und Empfindungen, sowohl aus geografischer als auch organisatorischer Sicht, müssen bei der Gestaltung ermöglicht und berücksichtigt werden.

Es ist zu beachten, dass die Übergänge zu den Räumen, die eine Rückzugsmöglichkeit ermöglichen, sowohl offen als auch abgeschirmt oder abgeschlossen sein können und dass Privatsphäre sich durch ein „Ich“-, „Wir“- oder ein „Ich-zusammen-mit“-Erlebnis auszeichnet. Neben den persönlichen Rückzugsorten gehören Räume für private Unterhaltungen oder für Arbeiten, die einen hohen Grad an Konzentration erfordern, zu den wichtigen Elementen bei der Gestaltung von Privatsphäre am Arbeitsplatz. Um die breite Palette an Bedürfnissen nach Privatheit abzurunden, sind Zweierarbeitsplätze oder Räume für kleine Gruppen sowie auch für einzelne Mitarbeiter notwendig. Gerade bei strengen organisatorischen Vorgaben sollte bei der Planung berücksichtigt werden, dass persönliche Privatsphäre auch durch vorgesehene „gemeinsame“ Räume geschaffen werden kann. 

Planungsmodelle

Aufgrund unserer Studie konnten wir mehrere unterschiedliche Planungsansätze erkennen, die eine Lösung für das Thema Privatsphäre innerhalb eines Grundrisskonzeptes bieten. Die besten Möglichkeiten eines Unternehmens hängen von seiner Unternehmenskultur, der Strategie zur Mitarbeitermobilität, internen Prozessen und Regelungen sowie den vorhandenen Immobilien ab:

The Privacy Solution, The Privacy Crisis, 360 Magazine
Dezentrales Modell.
Inseln für Privatsphäre, die in der gesamten Arbeitsumgebung eingebettet sind, bieten Rückzugsmöglichkeiten, die bei Bedarf einfach aufgesucht werden können und gewährleisten so, dass die Mitarbeiter schnell zwischen den unterschiedlichen Arbeitsmodi wechseln können und ihnen dafür entsprechende „Fluchtorte“ zur Verfügung stehen. Die Nähe zu den Verbindungswegen spielt bei diesem Ansatz eine wichtige Rolle.
The Privacy Solution, The Privacy Crisis, 360 Magazine
Zonen Modell.
Eine separate Zone dient als zentraler privater Mittelpunkt, so wie der ruhige Bereich in einer Bibl iothek. Dieses Design unterstützt geplante, länger andauernde Momente der Privatsphäre mit einem entsprechenden Raumportfolio. Neben der Vielzahl der Standorte hängt der Erfolg solcher Ruhezonen natürlich auch von dem gebührenden Respekt gegenüber der Privatsphäre im Allgemeinen bzw. dem diesbezüglichen Engagement des Unternehmens ab.

Eine Kombinat ion aus dezentralem- und Zonenmodell bietet die besten Voraussetzungen für
beide Ansätze: bequemer Zugang zur gewünschten Privatsphäre bei Bedarf sowie die Möglichkeit, seinen Rückzug im Voraus zu planen, sofern dies erforderlich ist.


Bereiche für konzentrierte Einzelarbeit

Diese Bereiche schaffen Raum, in dem Mitarbeiter sich voll und ganz auf zu erledigende Aufgaben fokussieren, den Geräuschpegel des offenen Arbeitsbereichs hinter sich lassen und sich konzentriert der Aufgabenstellung widmen können. Der gemeinsam genutzte Raum innerhalb einer integrierten Zone steht auf Abruf zur Verfügung oder lässt sich im Voraus buchen, egal ob für einen kurzen oder längeren Zeitraum. Raumtransparenz, Temperatur, Beleuchtung und Beschallung kann jeder Nutzer individuell steuern. Der Nutzer kann frei zwischen Steh- und Sitzarbeitshaltung wechseln, wobei der vorhandene Stuhl über ausgezeichnete ergonomische Funktionen verfügt und sich auf verschiedene Positionen einstellen lässt. Die angrenzenden Ablagemöglichkeiten bieten einen schnellen, flexiblen Zugriff für den Nutzer.

Private Enclaves, The Privacy Crisis, 360 Magazine

  • Raumgrenzen: Abgeschlossen
  • Form von Privatsphäre: Hochkonzentrierte Einzelarbeitn
  • Körperhaltungen: Relaxen, Sitzen / Stehen
  • Richtlinien für Privatsphäre: Gezieltes Abschirmen, Bewusstes Alleinsein
  • Abgebildete Produkte: c:scape Stauraum, Gesture, Gesture Schalterstuhl, media:scape kiosk, RoomWizard II

 

Bereich für Projektarbeit

Dieser gemeinsam genutzte Raum für die Arbeit in Zweiergruppen lässt sich schnell und unkompliziert umfunktionieren und dient dabei fokussierter Tätigkeiten bis hin zur Nutzung als informeller Lounge-Bereiche. Für kurze oder längere Zeiträume belegt, können Nutzer den Bereich für sich einnehmen und nach Wunsch gestalten, wobei sich technische Hilfsmittel zur gemeinsamen Nutzung spielend integrieren lassen.

Die Trennwände sorgen für eine räumliche Abgrenzung und halten Störungen fern, wodurch Austausch und Zusammenarbeit gefördert werden, während der Lounge-Bereich sich vor allem für informelle Zusammenarbeit anbietet. Trotz der Abschirmung, besteht dabei dennoch eine Verbindung zum offenen Teil der Büroräume.

1:1 Project Space, The Privacy Solution, 360 Magazine

  • Raumgrenzen: Abgeschirmt
  • Form von Privatsphäre: Hochkonzentrierte Einzelarbeit, Routinierte Einzelarbeit, Regeneration
  • Körperhaltungen: Relaxen, Konzentriertes Arbeiten
  • Richtlinien für Privatsphäre: Umgang mit Vertraulichkeit, Gezieltes Abschirmen
  • Abgebildete Produkte: FrameOne, FlexBox, Gesture, 1+1 Worktools, B-Free Würfel und B-Free Barhocker Free Stand

 

Bereich für Videokonferenzen

Dieser Raum bietet ausreichend Privatsphäre für Videokonferenzen mit einzelnen Personen oder kleinen Arbeitsgruppen. Dabei ist er auf den individuellen Bedarf zugeschnitten und ermöglicht es dem Nutzer, direkt vom Arbeitsplatz aus an einem Meeting teilzunehmen. Diese Konfiguration ermöglicht es auf optimale Art und Weise ein bis zwei Personen an einem Meeting oder es auch wieder zu verlassen und unterstützen so kurze Besprechungen in bedarfsorientierter Weise.

Dank media:scape lassen sich Informationen schnell und einfach teilen und die integrierten Stromanschlüssen versorgen die mobilen Geräte stets mit ausreichend Energie. Die Arbeitsoberfläche bietet dem Nutzer Platz für Arbeitsunterlagen und eine zweite Oberfläche sorgt für ausreichend Ablagemöglichkeiten von persönlichen Gegenständen. Für längere, spontane Besprechungen steht ein Hocker zur Verfügung. Die Beleuchtung kann als Signalleuchte eingesetzt werden.

The Privacy Crisis, Conference Enclave

  • Raumgrenzen: Abgeschlossen
  • Form von Privatsphäre: Hochkonzentrierte Einzelarbeit
  • Körperhaltungen: Sitzen / Stehen
  • Richtlinien für Privatsphäre: Selektive Exposition, Gezieltes Abschirmen
  • Abgebildete Produkte: media:scape kiosk, RoomWizard II, B-Free Free Stand, Massaud Lounge

 

Persönliche Rückzugsbereiche

Einfach inspirierend | Ein Bereich, der es möglich macht abzutauchen, ohne den Raum zu verlassen und dabei die Konzentration und Kreativität des Einzelnen optimal unterstützt. Abgeschirmt vom Geräuschpegel im Büro kann sich der Nutzer eine kurze Atempause gönnen, sich entspannen oder konzentrieren, oder einfach nur seinen Gedanken freien Lauf lassen. Er entscheidet selbst, ob er gesehen werden möchte oder nicht, er hat Zugang zu Kollegen und die freie Wahl des Arbeitsplatzes. Er kann seine eigenen technischen Hilfsmittel verwenden oder sich einfach kurz auszuklinken.

Die Trennwände dienen als optische Abgrenzung zu den benachbarten Arbeitsbereichen, der Stuhl ermöglicht eine entspannte Haltung, ist drehbar und bietet zusätzliche Ablagefläche zur Aufbewahrung persönlicher Gegenstände. Die Beleuchtung lässt sich aufgabengezielt steuern und die Garderobe bietet Platz für Jacken und Mäntel.

Personal Retreat, The Privacy Solution, 360 Magazine

  • Raumgrenzen: Abgeschirmt
  • Form von Privatsphäre: Routinierte, Einzelarbeit Regeneration
  • Körperhaltungen: Relaxen
  • Richtlinien für Privatsphäre: Gezieltes Abschirmen, Bewusstes Alleinsein
  • Abgebildete Produkte: B-Free Paravent, Massaud Lounge & Ottomane, c:scape Stauraum, Dash Leuchte

 

Abgeschirmter Besprechungsbereich

Entschwinden, ohne den Raum physisch zu verlassen. Dieser Raum lässt sich wunderbar für kurze Zwischenbesprechungen nutzen. Häufig ist ein von der Umgebung abgeschirmter Raum unbedingt erforderlich, um das entsprechende Vertrauen zu schaffen und Beziehungen aufzubauen.

Da der Raum von allen angrenzenden Arbeitsplätzen aus zugänglich ist, können die Nutzer einen entsprechenden Platz für sich auswählen, ohne den regulären Bürobetrieb zu stören. Die Abgrenzung vermittelt ein Gefühl von Kontrolle und Abgeschiedenheit. Die Lounge ist für kurze persönliche Gespräche ausgelegt und bietet eine Reihe von Abgrenzungsmöglichkeiten gegenüber den offenen Räumen. Die Tische können zur Ablage von persönlichen Geräten oder Gegenständen verwendet werden, wobei ausreichend Platz für 2 – 6 Personen besteht.

Shielded Conversation Lounge, The Privacy Solution, 360 Magazine

  • Raumgrenzen: Abgeschirmt
  • Form von Privatsphäre: Routinierte Einzelarbeit
  • Körperhaltungen: Relaxen
  • Richtlinien für Privatsphäre: Umgang mit Vertraulichkeit, Gezieltes Abschirmen
  • Abgebildete Produkte: media:scape Lounge, Lagunitas Tisch

 

Connect Hub

Der optimale Raum für den Austausch von Informationen und persönliche Gespräche. Mit bequemem Zugang über die Besprechungsbereiche, Gemeinschaftsräume und offenen Arbeitsbereiche unterstützt die Verbindungszentrale Unternehmen bei der Umsetzung der Strategie der optimalen Raumnutzung. Die Beleuchtung, Beschallung, Raumtransparenz und der Informationsaustausch innerhalb des Raumes können von dem Nutzer selbst gesteuert werden.

Der Raum ist für eine relativ kurze Nutzungsdauer von ca. 30 – 60 Minuten konzipiert. Die Wände bieten diverse Transparenzoptionen sowie integrierte Technologie für einen adäquaten Ressourcenzugang und Erweiterungsmöglichkeiten. Der Lounge-Bereich verfügt über integrierte Stromanschlüsse und dazugehörige Modellbausteine für eine flexible und maßgeschneiderte Nutzerlösung.

Connect Hub, The Privacy Solution, 360 Magazine

  • Raumgrenzen: Abgeschlossen
  • Form von Privatsphäre: Hochkonzentrierte Einzelarbeit, Routinierte Einzelarbeit
  • Körperhaltungen: Relaxen, Konzentriertes Arbeiten
  • Richtlinien für Privatsphäre: Umgang mit Vertraulichkeit, Gezieltes Abschirmen
  • Abgebildete Produkte: Millbrae Sofa, c:scape Stauraum, RoomWizard II, B-Free Stehtisch & Barhocker

 

Privatbereich 1

Als privater Mittelpunkt mit viel Ruhe und der Atmosphäre einer Bibliothek, bietet dieser Bereich mit ausreichend Privatsphäre für den Einzelnen. Die Umgebung ermöglicht es dem Nutzer, sich genau den Platz auszusuchen, der seinen Bedürfnissen entspricht und bietet eine Vielzahl unterschiedlicher abgeschlossener Räume und verschiedene Möglichkeiten zur Unterstützung der Körperhaltung und der Ergonomie sowie unterschiedliche Blickachsen und Orientierungen.

Wandschränke und Bücherregale aus Holz sorgen für ein familiäres und vertrautes Ambiente mit klaren Abgrenzungen. Die Möbelstücke fungieren hier als Schild und vermitteln dem Nutzer dennoch ein Gefühl von Verbundenheit mit der Umgebung.

Abgebildete Produkte:

  • Offen: Lagunitas, B-Free Stehtisch, Gesture Massaud Lounge & Ottomane FlexBox, Dash Leuchte
  • Abgeschirmt: SW-1 Lounge, Sebastopol Tisch, Free Stand, Dash Leuchte
  • Abgeschlossen: Ology, c:scape Stauraum, B-Free Würfel & Barhocker, 1+1 LED-Leuchten.

 

Privatbereich 2

Diese gesellige Atmosphäre sorgt für das entsprechende Maß an Energie, wobei der Grad der persönlichen Transparenz selbst ausgewählt werden kann. In unmittelbarer Nähe gelegen, dient dieser private Mittelpunkt seinen Nutzern als Zufluchtsort für individuelle Arbeitsaufgaben oder für persönliche Einzelgespräche.

Hier lässt sich strategische Anonymität – eine schwierige Angelegenheit auf einem Campus-Gelände, auf dem grundsätzlich alle direkt miteinander verbunden und sozial vernetzt sind – sehr gut herstellen. Es entsteht eine Kultur der Diskretion – die Möglichkeit, sich unentdeckt und unsichtbar zu fühlen.

Durch verschiedene Bereiche für 1 – 2 Personen wird Raum geschaffen, der sich hervorragend dafür eignet, sich zu konzentrieren oder neue Energie zu tanken.

Privacy Zone 2, The Privacy Solution, 360 Magazine

Abgebildete Produkte:

  • Offen: FrameOne Bench & cobi Lagunitas, FlexBox, 1+1, Mobiler Caddy, RoomWizard II
  • Abgeschirmt: Millbrae Sofa, Sebastopol Tisch, Hosu
  • Abgeschlossen: B-Free Würfel, Bix, Booth Tisch

 

Privatbereich 3

Durch ausreichende Rückzugsmöglichkeiten und individuelle Transparenz wird eine Balance zwischen Nutzern und Raum geschaffen.

Erstere können den für sich besten Platz für ihre anstehenden Aufgaben aussuchen und je nach ihren individuellen Bedürfnissen entscheiden, ob sie sich in einem völlig abgeschlossenen oder offenen Raum aufhalten möchten, bevorzugt mit anderen zusammen oder alleine arbeiten wollen oder sich aktiv oder passiv erholen möchten.

Privacy Zone 3, The Privacy Solution, 360 Magazine

Abgebildete Produkte:

  • Offen: Share It, FrameOne, Gesture, Soto II, Dash Leuchte, Divisio, 1+1 Mobiler Caddy
  • Abgeschirmt: Media:scape kiosk & Gesture
  • Abgeschlossen: Lagunitas

Vorstellung neue Forschungen zum Mitabeiterengagement und Arbeitsplätze in aller Welt

Mehr als ein Drittel der Beschäftigten weltweit sind nicht engagiert. Im Rahmen dieser außergewöhnlichen Untersuchung hat Steelcase mit dem internationalen Forschungsinstitut Ipsos zusammengearbeitet, um die wichtigsten Einflussfaktoren auf das Engagement der Mitarbeiter und die Zufriedenheit am Arbeitsplatz definieren und bewerten zu können.

FORDERN SIE DEN REPORT JETZT AN

Weitere Pressemitteilungen zum Thema

Räume und Technologien fördern die kreative Leistung

Räume und Technologien fördern die kreative Leistung

Kreativität ist nicht nur etwas für Künstler oder Musiker. Kreativität beruht auf iterativen Prozessen, in die sich jeder einbringen kann.

Was bedeutet es, smart und vernetzt zu sein?

Was bedeutet es, smart und vernetzt zu sein?

Wie wäre es, wenn Techniklösungen einige der Spannungen unseres Arbeitsalltags beseitigen würden – und wir uns dadurch darauf konzentrieren könnten,

Ein Tisch für alle Arbeitsweisen

Ein Tisch für alle Arbeitsweisen

FrameFour is designed to help people – no matter how they want to get their work done. At work we